Eignet sich yFood zum Abnehmen?

Es ist bereits Jahrzehnte her, da hat die Slim-Fast-Werbung es uns eingetrichtert: Mit Trinkmahlzeiten nimmt man ab. Heute kennt fast niemand mehr Slim fast, dafür ist yFood durch die Höhle der Löwen sehr bekannt und beliebt. Da drängt sich die Frage auf: Eignet sich yFood auch zum Abnehmen?

Wie viel Kalorien hat yFood?

Nährwerte von yFood
Nährwerte von yFood

Die normale, gleichzeitig auch größere Flasche mit 500ml hat ca. 500 kCal. Für die meisten Menschen ist das ein Viertel des Tagesbedarfs. Da sich yFood als vollwertige Mahlzeit versteht, hätte man mit drei Flaschen yFood am Tag tatsächlich eine kalorienreduzierte Ernährung. Nun ist es zum einen offiziell gar nicht gewollt, dass man damit drei Mahlzeiten ersetzt. Zum anderen, kommen über eine kleine Zwischenmahlzeiten oder Getränke dann sowieso oft noch genug Kalorien dazu. Wer also seine Hauptmahlzeiten komplett auf yFood umstellt hat mit sonstigen Snacks und Getränken am Ende also eine normale Zahl Kalorien zu sich genommen.

Einschub: Es ist sowieso nicht sinnvoll zur Gewichtsreduktion die Kalorienzufuhr einfach nur zu drosseln. Mehr dazu lernst du in meinem Stoffwechselprogramm oder regelmäßig in meinem Newsletter.

Die kleineren Flaschen mit 330ml haben entsprechend weniger Kalorien; ca. 340 kCal pro Flasche. Doch Vorsicht: Nur wer davon auch wirklich satt wird, sollte zu dieser Größe greifen. Sonst kommt zwangsläufig ein Hungergefühl auf, und das ist der größte Feind der Gewichtsreduktion.

Hat yFood zu viel Zucker?

Auf 100 Milliliter Flüssignahrung kommen ungefähr 8 Gramm Kohlenhydrate. Davon ist ungefähr die Hälfte Zucker, und der Rest langkettige Kohlenhydrate. Ganz allgemein sind Kohlenhydrate ja aktuell eher verteufelt. Meistens zu Unrecht. Insgesamt ist die Menge an Kohlenhydraten in yFood kein Problem (außer man will sich ketogen ernähren). Auf einen halben Liter yFood kommen dann aber über 20 Gramm Zucker. Auch das ist für sich genommen kein Problem. Da das aber nur eine von drei Mahlzeiten ist, würde man jedoch schnell weit über 50 g Zucker in der Tagesbilanz kommen. Auch wenn wir uns in der modernen Gesellschaft an solche Zuckermengen leider gewöhnt haben, sollte es doch das Ziel sein weniger als 50 Gramm Zucker pro Tag zu sich zu nehmen. Bezogen auf die Kohlenhydrate geht yFood also in Ordnung, bezogen auf den Zucker bewegt es sich hart an der Grenze.

In einer Flasche yFood sind ca. 23g Zucker
In einer Flasche yFood sind ca. 23g Zucker

Auch hier kann die kleinere Flasche dabei helfen, die Zuckermenge zu reduzieren. Doch wie gesagt: Nur wenn kein Hungergefühl nach der Mahlzeit aufkommt. Ansonsten gilt: Wer von der kleinen Portion satt wird, hat vermutlich insgesamt auch einen geringeren Kalorienbedarf und somit auch eine entsprechend reduzierte empfohlene Zuckermenge.

Dennoch schlank mit yFood?

Burger mit Pommes
Burger mit Pommes oder yFood?

Es klingt erstmal nicht gut fürs Abnehmen. Die gesamte Nährstoffbilanz spricht eher für eine normale Mahlzeit. Das ist ja aber genau das Ziel von yFood, eben eine vollwertige Mahlzeit zu sein. Und genau da liegt der Schlüssel, warum viele Menschen eben doch damit abnehmen können. Der Knackpunkt ist nämlich, wie man sich andernfalls ernähren würde. Wenn dein Mittagessen regelmäßig aus fettigem, frittierten Essen aus Kantinen oder Imbissbuden besteht, so könnte eine Umstellung auf yFood wahre Wunder bei dir bewirken.

Speziell Menschen, die nicht gerne kochen oder wenig Zeit haben, sind mit vielen ungesunden Alternativen konfrontiert. Bitte beachte aber in jedem Fall, dass du damit auf lange Sicht maximal eine Mahlzeit pro Tag ersetzen solltest. Probiere es einfach mal für dich aus, und beobachte was sich innerhalb eines Monats bei dir tut:

yFood-Probierpaket mit vier Trinks und den Riegeln
yFood-Probierpaket mit vier Trinks und den Riegeln

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Limited Edition: yFood Funky Peanut

Ihr wisst mittlerweile, dass ich yFood für meine Mittagspause liebe. Da bin ich natürlich jedesmal begeistert, wenn eine Limited Edition erscheint. So wie aktuell die Funky Peanut:


Da habe ich natürlich zugeschlagen und direkt einen kleinen Vorrat bestellt. Ich bin generell ein Erdnussfan, vor allem in Form von Erdnussbutter und Erdnusssoße.

Wie schmeckt Funky Peanut?

Sehr dezent! Der Erdnussgeschmack ist aufdringlich. Während ich persönlich es mir etwas intensiver gewünscht hätte, ist es für die meisten wohl eine gute Nachricht. Insbesondere schmeckt es nicht sehr süß. Es ist also nicht einfach ein flüssiges Snickers.

Mein typisches Mittagessen im Büro: Ein yFood


So habe ich jetzt in den nächsten Wochen eine tolle Abwechslung zu meinen Allzeitfavoriten Schoko und Banane. Welches ist eure Lieblingssorte?

Testbericht: Einen Monat lang nur yFood als Mittagessen

Ein Kochmuffel möchte sich am Arbeitsplatz gesund ernähren. Wieso ich die Lösung für dieses Problem in Trinknahrung gefunden habe und was meine Erfahrungen aus einem Monat lang nur yFood als Mittagessen waren.

Seit 15 Jahren bin ich kein Student mehr, sondern habe einen Job und somit eine klassische Mittagspause. In dieser Zeit habe ich unzählige Optionen für mein Mittagessen durchprobiert und war nie zufrieden. Nun bin ich seit 7 Wochen experimentell auf die vollwertigen Trinkmahlzeiten von yFood umgestiegen. Was taugt der Trink am Arbeitsplatz an Stelle von Fast-Food oder schlechtem Kantinenessen? Meine Erfahrungen aus einem Monat lang nur yFood als Mittagessen.

Bitte beachtet folgende Hinweise zu meiner Empfehlung über yFood: http://sascha-feth.de/yfood/

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Von Low-Fat über Suppe und Apps zur Flüssignahrung

Der Kantine habe ich bereits früh das erste mal den Rücken gekehrt. Geschmack, Preis-Leistungsverhältnis und Nährwert haben für mich nicht gestimmt. Als ich mit dem Fitness-Training anfing, habe ich mich Low-Fat verschrieben und mir mein Mittagessen mitgebracht oder im Supermarkt nebenan gekauft. Es hat sich leider immer nach Verzicht angefühlt, weshalb ich es nur 1-2 Jahre durchgehalten habe. Genervt von ungesunden belegten Brötchen habe ich von den Little-Lunch-Suppen (www.littlelunch.de) erfahren. Ein Vierteljahr ging das gut, dann hat mich das täglich anfallende Altglas genervt.

Es folgte eine Phase, in der mir die App „Freeltics Nutrition“ mein Mittagessen zusammengestellt hat. Nun koche ich leider nicht gerne, und das fast tägliche Einkaufen der Zutaten war mir auch bald zu viel. So bin täglich in den Supermarkt getrottet, um mir eine fertige Salatschale mit Thunfisch zu kaufen.

Durch „Die Höhle der Löwen“ bin ich schließlich auf yFood aufmerksam geworden. Der Hersteller sieht sich als Anbieter von „Nutrition for a new Generation“ und schreibt (vorsichtshalber und/oder selbstbewusst) auf die Flasche „This is Food“. Ein Trink enthält 500 Kalorien und vor allem alle Mikro- und Makronährstoffe, die ein durchschnittlicher Erwachsener braucht. Insbesondere ist es damit kein Diät-Trink und auch kein Eiweiß-Shake, der er enthält sowohl Fett als auch Kohlenhydrate.

Das Selbstexperiment: Einen Monat lang nur yFood als Mittagessen

Nachdem das Probierpaket bei mir eingetroffen ist, habe ich zunächst nur vereinzelt davon getrunken. Über Weihnachten und Neujahr habe ich dann den Beschluss gefasst, ab sofort (mindestens) einen Monat lang nur yFood als Mittagessen zurückzugreifen. Ich wollte sehen, wie lange ich das durchhalte und vor allem, ob es mich satt hält.

yFood-Probierpaket mit vier Trinks und den Riegeln
yFood-Probierpaket mit vier Trinks und den Riegeln

Nun sind 6 Wochen vergangen und es ist kein Ende in Sicht. Für mich sind die Flaschen das ideale „Essen“ am Arbeitsplatz. Aber der Reihe nach!

Morgens packe ich mir eine Flasche (500 ml) und einen Riegel von yFood in die Tasche. Einen Vorrat habe ich immer im Haus. Mittlerweile kann man yFood schon in vielen Supermärkten oder Drogerien kaufen. Dort sind aber zum einen nicht immer alle Geschmacksrichtungen vorrätig, zum anderen werden teilweise nur die kleinen Flaschen (330ml) verkauft. Davon bräuchte ich dann zwei um satt zu werden. Gekühlt werden muss es nicht, wobei es kühl etwas besser schmeckt.

Bei den Geschmacksrichtungen habe ich mich auf Schokolade und Banane eingeschossen, mit gelegentlichen Ausflügen zu limitierten Sondersorten (wie. z.B. aktuell Salted Caramel). Es gibt noch Vanille und Fresh Berry. Letzteres ist okay; Vanille mag ich jedoch generell nicht gerne. Es überrascht mich selbst, dass mir im wesentlichen zwei Sorten ausreichen, ohne dass sie mir überdrüssig werden. 

Vegane Sorten und das Pulver sorgen für Abwechslung

Die veganen Geschmacksrichtungen Schoko und Vanille habe ich auch getestet. Vanille ist – wie zu erwarten – nichts für mich, während Schokolade gut schmeckt. Da auf den veganen Flaschen Pfand ist, schleppe ich die leeren Flaschen also wieder mit nach Hause. Das würde mich auf täglicher Basis wieder stören, aber gelegentlich mische in einen veganen Trink in den Wochenplan. Die Flaschen einfach direkt wegwerfen zu können ist ein gewisser Komfort. Ein Müll-förderlicher Komfort leider.

yFood als Pulver zum selbst-anrühren
Die Großpackung Pulver, das man sich selbst mit Wasser anrührt

Dann gibt es da ja aber noch die Vorratspackungen mit Pulver zum Selbstanrühren. Ein Portionslöffel aus der großen Packung wird mit Wasser angerührt. Natürlich schleppt man dann abends den leeren Shaker mit nach Hause, dafür fällt aber kein Müll an. Mein Vorsatz ist, künftig öfter auf diese Lösung statt der Wegwerf-Flaschen zurückzugreifen.

Macht es nun satt? Jein. Die 500ml-Flasche hält bei mir mindestens drei Stunden. Trinke ich yFood zum Frühstück hält es teilweise fast vier Stunden. An Trainingstagen (vor allem bei Läufen am Morgen) benötige ich noch etwas zusätzliches (z.B. eine Brezel aus der Bäckerei). An solchen Tagen habe ich sonst nach einem einigermaßen vernünftigen Mittagessen noch süßes Backwerk in mich hineingestopft. Somit ist es in jedem Fall ein Fortschritt. Das ich nichts zu beißen habe, hat mich an keinem Tag gestört.

Seit 01. Januar gab es genau zwei Mittagessen, die nicht aus yFood bestanden: Einmal habe ich mir Dean & David gegönnt, einmal bin ich mit kranker Tochter zu Hause geblieben.

Nun ist es eigentlich keine gute Gewohnheit, sich für das Essen nicht vom Arbeitsplatz zu bewegen. yFood lädt dazu ein. Mein Kompromiss: Ich nutze die gesparte Zeit nicht für mehr Arbeit, sondern gehe mit einem Hörbuch oder Podcast spazieren.

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yFood als Frühstück und Nachmittagssnack 

Die für mich mit Abstand beste Sorte ist „Cold Brew Coffee“. Sie enthält Koffein und ist an ca. zwei Tagen pro Woche mein Frühstück. Das hält dann auch ohne Probleme bis zum Mittagessen. Selten gibt es das Frühstück dann auch auf der Autofahrt. Öffnet man die Flasche noch vor Fahrtantritt vorsichtig, so gibt es unterwegs auch keine Kleckerei oder Krümel. Der Monk in mir ist glücklich.

YFood im Gym als Snack nach dem Training oder in der Sauna
yFood als perfekter Sauna-Snack

Für den Nachmittagssnack (zwischen 15 und 16 Uhr) greife ich auf die Riegel von yFood zurück. Die gibt es in den Sorten „Crispie Brownie“ und „White Chocolate“, die mir beide schmecken (250 Kalorien, wieder im ausgewogenen Nährstoffmix). Alternativ habe ich hier auch schon  zur 330ml-Flasche des Trinks gegriffen. Auch bei anderen Gelegenheiten kam mir yFood gelegen, wie z.B. als Mittagessen auf langen Autofahrten (statt 15€ an der Rastätte für ein Mittagessen zu zahlen), oder an Sauna-Tagen.

Mein Fazit zum Testbericht

Mir geht es aktiv gut mit meinem neuen Mittagessen! Mein Gewicht ist in Balance, ich esse weniger Junk-Food und habe Zeit für andere Dinge (wie etwa Spaziergänge). Etwas Geld spare ich tatsächlich auch noch. Somit steht für mich außer Frage, dass ich Experiment jetzt zum Normalzustand erkläre. Um anfallenden Müll zu reduzieren habe ich den Vorsatz, künftig öfter auf das Pulver im Shaker zurückzugreifen.

Wenn es nun für dich selbst testen möchtest, findest du hier das Probierpaket.  Hast du noch Fragen zu dem Thema hast? Dann zögere bitte nicht, sie mir zu stellen!

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