Ist das nicht verrückt?

Unser Training stinkt und unsere Ernährung stinkt. Statt uns aber sinnbildlich zu waschen, sprühen wir Deo drauf. Ist das nicht verrückt?

Dieser Beitrag ist am 04.10.2021 in meinem Newsletter erschienen.

Im Geschichtsunterricht hat uns der Lehrer mal erzählt, dass die Adligen früher eigentlich stark gestunken haben. Doch anstatt sich zu waschen, haben sie einfach mehr Parfüm verwendet. Sie konnten es sich leisten und es war eine bequeme Alternative. Die ganze Klasse war von dieser Schilderung angewiedert. Ist das nicht verrückt? Wie kann man auf die Idee kommen ein Gestank-Problem mit Deo zu lösen? Uns allen ist klar dass ich so etwas in der modernen Gesellschaft unerwünscht ist. Außer in Notfällen käme keiner von uns auf die Idee das zu tun oder auch noch stolz darauf zu sein.

Wirklich? Tatsächlich tun wir das aber an mindestens zwei anderen Stellen und sind sogar stolz darauf: Fitnes und Ernährung. Ist das nicht verrückt?

In der Hoffnung dich ein bisschen neugierig gemacht zu haben, halte ich es für heute kurz. Überlege für dich selbst, was ich damit meinen könnte, bevor ich es in der nächsten E-Mail auflöse.

Bis dahin einen tollen Start in die Woche.

Dein Coach
Sascha

FORTSETZUNG FOLGT

September ist der neue Januar

Ich will dir heute einen Gedanken mitgeben: September ist der neue Januar. Was das für dich und dein Training bedeutet erfährst du in diesem Video.

Hattest du letztes Neujahr den Vorsatz, endlich wieder öfter ins Fitnessstudio zu gehen? Vermutlich nein, denn die Studios waren wegen des Lockdowns geschlossen.

Mit steigenden Temperaturen öffneten die Studios wieder. Für gewöhnlich strömen dann die Massen aus den Studios um sich draußen zu bewegen. Doch jetzt ist der Sommer vorbei, und September ist der neue neue Januar für deine Fitnessmotivation:

Unboxing Bluttest von Loewi

Bist du optimal mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt? Wenn du das sicher willst, und kein Problem mit Blut hast, habe ich einen Vorschlag für dich: Den Bluttest von Loewi, um personalisierte Nahrungsergänzung zu erhalten.

Diesen Beitrag kannst du dir auch auf YouTube anschauen:

Nicht immer merkt man, ob einem ein Mikronährstoff – und vor allem welcher – fehlt. Vitamin D, Vitamin B, Eisen oder Magnesium? Um sicher zu gehen kann man mit der Gießkanne die komplette Bandbreite zuführen. Das war und ist auch meine Strategie (ich trinke seit über einem Jahr täglich den Power Cocktail & Restorate). Damit habe ich mich immer optimal versorgt gefühlt.

Dann wurde ich via LinkedIn auf die neu gegründete Firma Loewi hingewiesen. “Personalisierte Nahrungsergänzung” soll die Gießkanne ersetzen und mir täglich genau die notwendige Dosis an Mikronährstoffen liefern, die ich brauche. Dazu muss Loewi natürlich vorher wissen, was genau mir fehlt und woran ich einen gesteigerten Bedarf habe. Und da kommt mein Blut ins Spiel.

Unboxing Bluttest von Loewi

Loewie (https://loewi.com/) ist eine Ausgründung der TU München, die sich um personalisierte Gesundheitsförderung kümmert. Für 199€ kann man sich einen Bluttest, zur genauen Bedarfsanalyse, nach Hause bestellen. Auf dieser Grundlage wird dann ein Pulver bzw. Granulat für die individuellen Bedürfnisse abgefüllt.

Wenige Tage nach meiner Bestellung war das Test-Kit in meinem Briefkasten. Darin enthalten war ein kleines Röhrchen, das bis zu einer Markierung mit Blut gefüllt werden soll. Zusätzlich muss etwas Blut auf eine Trockenblutkarte. Dazu liegen drei Lanzetten, also kleine Piekser, bei. Mit ihnen soll Blut aus dem Ringfinger gewonnen werden. Desinfektionstücher und Pflaster liegen ebenso wie eine ausführliche Anleitung und ein Rücksendeumschlag bei.

Prinzipiell kann man ein Blutbild auch beim Hausarzt machen lassen. Um aber – wie bei Loewi – ausführlich auf 28 Biomarker (das sind spezielle Werte bzw. Konzentrationen von wichtigen Stoffen) zu prüfen, reicht das übliche durch Ärzte erstellte Blutbild nicht aus, sondern es ist ein spezielles größeres Blutbild notwendig. Das muss dann ebenfalls selbst gezahlt werden. Rein monetär spielt es also kaum eine Rolle, ob du das Blut zu Hause oder in der Praxis fließen lässt. Loewi selbst sagt dabei auch, dass ihr Test keinen Termin beim Arzt ersetzt.

So läuft der Bluttest zu Hause ab

Dank ausführlicher Anleitung von Loewi sollte eigentlich nichts schief gehen. Man soll den Test am besten morgens, auf nüchternen Magen, machen. Zur Vorbereitung legt man den Arm ein paar Minuten in warmes Wasser und regt mit streichenden Bewegungen die Durchblutung an. Um auf Nummer sicher zu gehen, mache ich noch ein paar Hampelmänner. Dann Finger desinfizieren, Lanzette ansetzen und STICH! Natürlich kostet es kurz Überwindung sich selbst in den Finger zu stechen. Wirklich weh tut es nicht. Ich sehe rot.

Der erste Tropfen soll, wegen möglicher Verunreinigungen, nicht verwendet werden. Der zweite Tropfen kommt schon zögerlicher raus und will einfach nicht abtropfen. Also streiche ich ihn am Rand des kleinen Röhrchens ab. Etwas Blut gelangt ins Innere, der Rest ist über meine Fingerkuppe verschmiert. Es wird schwerer die Einstichstelle zu erkennen. Ich drücke und streiche weiter fleißig Blut Richtung Ringfinger, verliere aber den Glauben daran, das Röhrchen füllen zu können. Zumindest nicht, bevor ich blass werde und eine Pause machen muss. Ich lege mich flach hin und warte bis die Lebensgeister meinen Kreislauf wieder aus seinem Tief holen. Der zweite Anlauf, mit noch noch wärmerem Wasser und noch mehr Hampelmännern ändert das ebenfalls nicht wirklich. Frustriert beende ich die Aufnahme für YouTube.

Erst mit Unterstützung meiner Frau (und noch mehr Bewegung um den Kreislauf anzuregen) wird es besser. Jetzt ist zuerst die Blutkarte dran, dann wieder das Röhrchen. Die Füllmarkierung ist leider noch immer nicht erreicht. Zwangsweise hören wir auf, weil alle Lanzetten aufgebraucht sind. Ich schalte YouTube wieder an, gebe mich entspannt und mache alles fertig für den Versand. 

Warten auf das Laborergebnis

Mit ungutem Gefühl bringe ich mein Blut zur Post. Das dürfte auf keinen Fall reichen, um damit eine ordentliche Analyse zu machen. Ich hoffe darauf, dass ein*e virtuose*r Labormitarbeiter*in geschickt auch aus dieser kleinen Menge meinen Bedarf ermitteln kann. Andernfalls hätte ich 174€ in den Sand gesetzt – 199€ minus 25€ Rabatt wegen des Rabatt-Codes LW-Sascha-Feth. Meine erste Lektion ist also: Nächstes Mal gehe ich vorher Laufen oder lasse es bei meinem Kooperationsarzt machen (Loewi besteht nicht darauf, dass der Test bei ihnen bestellt wird).

7 Tage später erreicht mich eine E-Mail: Mein Laborergebnis ist da. Ein Klick auf den Link zeigt mir direkt die Information, dass ich an drei Stellen kritisch unterversorgt bin. Absurderweise bin ich damit überglücklich, denn das Labor konnte meine geringe Blutmenge auswerten.

Wie geht es nun weiter? Jetzt muss ich mir die drei Mängel genauer anschauen, um zu verstehen, wie es dazu kommen konnte. Schließlich wähnte ich mich doch optimal versorgt. Anschließend hilft mir Loewi mit meinem persönlich gemixten Granulat dabei, sie zu beseitigen. Die Details dazu gibt es in einem eigenen Post!

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Muss man wirklich 10.000 Schritte am Tag gehen?

Muss man wirklich 10.000 Schritte am Tag gehen? Spoiler: Nein. Wie viel Bewegung ist dann notwendig für ein gesundes Leben?

Vor geschätzt 15 Jahren hatte McDonald’s einen Image-Wechsel-Anfall und hatte viele Salate in Programm genommen. Auf Grund des Geschmacks wäre mir das nicht im Gedächtnis geblieben, wohl aber auf Grund eines Gimmicks, dass es dazu gab: Einen Schrittzähler.
Zur damaligen Zeit noch eine Variante mit kleiner Kugel darin, die Erschütterungen gezählt hat. Ich habe ihn mir an den Hosenbund gesteckt und heimlich getragen. Eigentlich war es mir peinlich. Mit ihm kam die Anweisung, 10.000 Schritte am Tag zu gehen. Bereits am ersten Tag war ich ernüchtert, wie weit ich davon entfernt war. Also ging/joggte ich in meinem Schlafzimmer auf und ab, bis die Zahl vor war. Dabei fühlte ich mich – völlig ahnunglos von Trainingslehre – wie die sportliche Speerspitze des Landes. Schließlich ging ich 10.000 Schritte. Zehntausend!

Heute trägt gefühlt jeder zweite einen Fitness-Tracker, z.B. von FitBit. Die gute Nachricht für alle Fitness-Tracker besitzer: Ihr müsst keine 10.000 Schritte am Tag gehen. Das war ein Werbegag, der sich selbst überlebt hat (hier auf Stern.de nachzulesen). Damit stellt sich die Frage: Wie viel Schritte musst du denn jetzt am Tag gehen?

Lesetipp

Du musst nicht 10.000 Schritte am Tag gehen und dein Ausdauertraining muss auch nicht eine Stunde dauern.


Mehr erfahren: Der Vier-Minuten-Fatburner

Wie man zu solchen Empfehlungen gelangt

Während der Stern-Artikel dann versucht eine Ersatz-Zahl zu finden rate ich dir: Hör‘ auf Schritte zu zählen.
Zu solchen Empfehlungen gelangt man, indem man sich Testpersonen anschaut und erfasst wie häufig diese von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen sind. Außerdem fragt man von jedem Teilnehmer eine Reihe von Eigenschaften ab, wie z.B. ob sie Rauchen oder viel Sport sie machen. Gesucht ist dann ein Merkmal, dass die Erkrankungshäufigkeit stark beinflusst.
Finden kann man das z.B. in 150 Minuten forderndem Training. Der Anteil der Befragten, der weniger trainiert, hat dann deutlich häufiger mit den Erkrankungen zu kämpfen, als der Anteil der mehr trainiert. Also werden den Menschen 150 Minuten intensives Training verordnet, die es richten solle . 150 Minuten intensives Training pro Woche sind die damit die neuen 10.000 Schritte am Tag. Besser gessagt: Sie sollen es zumindest sein.

Machen wir zur Sicherheit den Test, ob wir der Swimmers Body Illusion auf den Leim gegangen sind. Sind die Leute gesund, weil sie viel trainieren, oder trainieren sie viel, weil sie gesund sind? Ich vermute, dass beide Effekte auftauchen. Sicherlich wird es aber auch Leute geben, die ohne Bewegung viel früher oder überhaupt erst erkrankt wären. Somit sollte man also der Empfehlung folgen, oder?

Folge der Empfehlung NICHT um dein Gewissen zu beruhigen

150 Minuten intensives Traning pro Woche ist zwar nicht wenig, aber nicht in jedem Fall genug. Wer sich zwei- bis dreimal pro Woche aufs Laufband oder den Crosstrainer zwingt, ansosnten aber einen passiven und ungesunden Lebensstil pflegt, der wiegt sich in einer trügerischen Sicherheit. Vielleicht schaffen es die 150 Minuten dann nur, Passivität, schlechtes Essen und vielleicht auch Alkohol und Tabak zu kompensieren. Darüber hinaus ist dann nichts gewonnen. Viel zu häufig trifft man auf eine Mentaliät der Form: „Jetzt ich habe meinen ‚Sport‘ gemacht, jetzt kann ich mir doch XYZ gönnen„. Leider meinen mir „gönnen“ zu oft etwas ungesundes. Dazu kommt, das hier Ausdauer- und Krafttraining in einen Topf geworfen werden.

Was solltest du also tun? Bewege dich täglich, trainiere mehrmals pro Woche deine Kraft und Beweglichkeit sowie deine Ausdauer. Pfeif auf die Anzahl der Schritte und höre auch nicht auf, nur weil eine Zahl auf deinem Fitness-Tracker erreicht ist. wenn du dich dann denn noch für ein erreichtes Ziel belohnen willst, dann tue das nicht mit ungesundem Essen sondern mit etwas wohltuenden wie einer Massage.

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Eignet sich yFood zum Abnehmen?

Es ist bereits Jahrzehnte her, da hat die Slim-Fast-Werbung es uns eingetrichtert: Mit Trinkmahlzeiten nimmt man ab. Heute kennt fast niemand mehr Slim fast, dafür ist yFood durch die Höhle der Löwen sehr bekannt und beliebt. Da drängt sich die Frage auf: Eignet sich yFood auch zum Abnehmen?

Wie viel Kalorien hat yFood?

Nährwerte von yFood
Nährwerte von yFood

Die normale, gleichzeitig auch größere Flasche mit 500ml hat ca. 500 kCal. Für die meisten Menschen ist das ein Viertel des Tagesbedarfs. Da sich yFood als vollwertige Mahlzeit versteht, hätte man mit drei Flaschen yFood am Tag tatsächlich eine kalorienreduzierte Ernährung. Nun ist es zum einen offiziell gar nicht gewollt, dass man damit drei Mahlzeiten ersetzt. Zum anderen, kommen über eine kleine Zwischenmahlzeiten oder Getränke dann sowieso oft noch genug Kalorien dazu. Wer also seine Hauptmahlzeiten komplett auf yFood umstellt hat mit sonstigen Snacks und Getränken am Ende also eine normale Zahl Kalorien zu sich genommen.

Einschub: Es ist sowieso nicht sinnvoll zur Gewichtsreduktion die Kalorienzufuhr einfach nur zu drosseln. Mehr dazu lernst du in meinem Stoffwechselprogramm oder regelmäßig in meinem Newsletter.

Die kleineren Flaschen mit 330ml haben entsprechend weniger Kalorien; ca. 340 kCal pro Flasche. Doch Vorsicht: Nur wer davon auch wirklich satt wird, sollte zu dieser Größe greifen. Sonst kommt zwangsläufig ein Hungergefühl auf, und das ist der größte Feind der Gewichtsreduktion.

Hat yFood zu viel Zucker?

Auf 100 Milliliter Flüssignahrung kommen ungefähr 8 Gramm Kohlenhydrate. Davon ist ungefähr die Hälfte Zucker, und der Rest langkettige Kohlenhydrate. Ganz allgemein sind Kohlenhydrate ja aktuell eher verteufelt. Meistens zu Unrecht. Insgesamt ist die Menge an Kohlenhydraten in yFood kein Problem (außer man will sich ketogen ernähren). Auf einen halben Liter yFood kommen dann aber über 20 Gramm Zucker. Auch das ist für sich genommen kein Problem. Da das aber nur eine von drei Mahlzeiten ist, würde man jedoch schnell weit über 50 g Zucker in der Tagesbilanz kommen. Auch wenn wir uns in der modernen Gesellschaft an solche Zuckermengen leider gewöhnt haben, sollte es doch das Ziel sein weniger als 50 Gramm Zucker pro Tag zu sich zu nehmen. Bezogen auf die Kohlenhydrate geht yFood also in Ordnung, bezogen auf den Zucker bewegt es sich hart an der Grenze.

In einer Flasche yFood sind ca. 23g Zucker
In einer Flasche yFood sind ca. 23g Zucker

Auch hier kann die kleinere Flasche dabei helfen, die Zuckermenge zu reduzieren. Doch wie gesagt: Nur wenn kein Hungergefühl nach der Mahlzeit aufkommt. Ansonsten gilt: Wer von der kleinen Portion satt wird, hat vermutlich insgesamt auch einen geringeren Kalorienbedarf und somit auch eine entsprechend reduzierte empfohlene Zuckermenge.

Dennoch schlank mit yFood?

Burger mit Pommes
Burger mit Pommes oder yFood?

Es klingt erstmal nicht gut fürs Abnehmen. Die gesamte Nährstoffbilanz spricht eher für eine normale Mahlzeit. Das ist ja aber genau das Ziel von yFood, eben eine vollwertige Mahlzeit zu sein. Und genau da liegt der Schlüssel, warum viele Menschen eben doch damit abnehmen können. Der Knackpunkt ist nämlich, wie man sich andernfalls ernähren würde. Wenn dein Mittagessen regelmäßig aus fettigem, frittierten Essen aus Kantinen oder Imbissbuden besteht, so könnte eine Umstellung auf yFood wahre Wunder bei dir bewirken.

Speziell Menschen, die nicht gerne kochen oder wenig Zeit haben, sind mit vielen ungesunden Alternativen konfrontiert. Bitte beachte aber in jedem Fall, dass du damit auf lange Sicht maximal eine Mahlzeit pro Tag ersetzen solltest. Probiere es einfach mal für dich aus, und beobachte was sich innerhalb eines Monats bei dir tut:

yFood-Probierpaket mit vier Trinks und den Riegeln
yFood-Probierpaket mit vier Trinks und den Riegeln

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Weekend Sale bei Little Lunch -30%

Ab sofort gibt es bei Little Lunch einen Weekend Sale mit bis zu 30% Rabatt. Wie ihr wisst, liebe ich die Suppen zum Mittagessen.

Hier gehts zum Sale mit 30%-Rabatt:

Beeilt euch, denn der Code ist noch bis diesen Sonntag, 1. August 2021, gültig!

Little Lunch
Eines meiner liebsten Mittagessen: Eine Suppe von Little Lunch

Marine Omega-3-Fettsäuren gegen Muskelkater

Was hat Muskelkater mit Fischen zu tun? Ganz einfach: Bestimmte, marine Omega-3-Fettsäuren können dabei helfen, Muskelkater zu reduzieren.


Ein Forscherteam um Yvoni Kyriakidou hat dazu einer Gruppe zwei Omega-3-Fettsäuren verabreicht (EPA und DHA), einer Kontrollgruppe jedoch ein Placebo. Über vier Wochen wurden täglich 3.000mg verabreicht, und die Konzentration von Interleukin gemessen, einem Botenstoff der in Zusammenhang mit Muskelkater steht. Man konnte beobachten, wie die Omega-3-Fettsäuren den Mikroverletzungen im Muskel – und genau das ist Muskelkater – entgegenwirken konnte.


Wer sich ausgewogen ernährt, der sollte eigentlich gut mit diesen Fettsäuren versorgt sein. Wenn du allerdings auf Nummer Sicher gehen willst, empfehle ich dir diese vegane Omega-3-Präparat:

Es ist nicht nur vegan, sondern löst sich auch sehr gut in Wasser oder anderen Getränken auf. Du hast also keine Fettschicht, die sich einfach oben absetzt wie bei manchen anderen Präparaten.

Hier geht’s zur Studie:

https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12970-020-00405-1

Noch mehr Tipps gegen Muskelkater gefällig?

Lies hier, wie du deine Ruhetage optimal gestalten kannst.

Limited Edition: yFood Funky Peanut

Ihr wisst mittlerweile, dass ich yFood für meine Mittagspause liebe. Da bin ich natürlich jedesmal begeistert, wenn eine Limited Edition erscheint. So wie aktuell die Funky Peanut:


Da habe ich natürlich zugeschlagen und direkt einen kleinen Vorrat bestellt. Ich bin generell ein Erdnussfan, vor allem in Form von Erdnussbutter und Erdnusssoße.

Wie schmeckt Funky Peanut?

Sehr dezent! Der Erdnussgeschmack ist aufdringlich. Während ich persönlich es mir etwas intensiver gewünscht hätte, ist es für die meisten wohl eine gute Nachricht. Insbesondere schmeckt es nicht sehr süß. Es ist also nicht einfach ein flüssiges Snickers.

Mein typisches Mittagessen im Büro: Ein yFood


So habe ich jetzt in den nächsten Wochen eine tolle Abwechslung zu meinen Allzeitfavoriten Schoko und Banane. Welches ist eure Lieblingssorte?

Aller guten Fitnessblogs sind drei

Ich habe drei Anläufe mit einem Fitness-Blog gebraucht um herauszufinden, über was ich schreiben will und was ich eigentlich für mich erreichen will. Und damit: Willkommen zu Blog Nummer 3,5. Ich lade dich zu einer entspannten Reise ein, die hart werden wird.

Ich habe drei Anläufe mit einem Fitness-Blog gebraucht um herauszufinden, über was ich schreiben will und was ich eigentlich für mich erreichen will. Und damit: Willkommen zu Blog Nummer 3,5. Ich lade dich zu einer entspannten Reise ein, die hart werden wird.
Der erste Blog, „Fit in Function“,  ist schon wieder so lange her, dass nur grob schätzen kann. Irgendwann um 2012. Es gab keinen echten Focus oder Geschichte, die ich erzählen wollte, sondern nur ein Mitteilungsbedürfnis. Die Sprache wechselte munter zwischen Englisch und Deutsch und außer meinen Freunden und ein paar Leuten bei Google+ (das belegt nochmal das Alter) hat vermutlich fast niemand die Beiträge gelesen. Es folgte eine Pause von 7 Jahren. Eher zufällig wurde ich 2019 daran erinnert, dass ich mir mal den Blog „Keine Zeit für Fitness“ bei Blogger reserviert hatte. Höchste Zeit für den ersten Beitrag dachte ich mir. Leider war der zweite Anlauf auch zum Scheitern verurteilt. Dieses mal lag es an meinem eigenen Anspruch. Ich dachte, ich müsse Lösungen für das Problem „keine Zeit für Fitness“ liefern, und den Menschen zeitsparendes Training näher bringen.  Aber lässt sich das mit der Ehre eines Personal Trainers verbinden? Ist es nicht verwerflich, auf dem Weg zu körperlicher Gesundheit und Fitness die bequemen Abkürzungen suchen zu wollen.Außerdem gab es kaum Lösungen, die nicht an irgendeiner Stelle Abstriche oder Kompromisse erfordert hätte. So lange ich keine perfekte Lösung habe – dachte ich – kann ich es auch gleich sein lassen.

Prima Papa, wie produktiv du bist!

Als ich den Blog hier auf sascha-feth.de gestartet habe, war mein Arbeitstitel eigentlich „Prima Papa“. Es ging mir darum, wie man als Vater in all seinen Rollen bestehen kann. Wie kann man sich genug um sich selbst kümmern, ohne zum Stoffel oder Egoisten zu werden? Die ersten zwei/drei Posts waren vorbereitet, da entschied ich doch lieber Richtung Produktivität abzubiegen. So entstand nebenbei-produktiv.de.
Zwischenzeitlich habe ich einen Teil der „Keine Zeit für Fitness“-Posts hierher umgezogen und auch den einen oder anderen Beitrag zusätzlich geschrieben. Meistens nur auf Zuruf, wenn mich z.B. jemand nach Tipps für die Gestaltung von Ruhetagen gefragt hat.  Mehr sollte nicht sein, denn ich hatte immer noch keinen Königsweg für meine Lesys (meine hier bevorzugte Genderkurzform für „Leser*Innen“) parat.

Die neue Entspannung auf dem Weg zum Ziel

Während im Lockdown auf der Trainingsfläche Flaute herrschte, habe ich mich immer mehr für das Thema Gewichtsreduktion interessiert und begonnen, mich darauf zu spezialisieren. Im Blog habe ich das nie abgebildet. Zwar bin ich der Meinung, einen sehr guten Weg für meine Kundinnen und Kunden, gefunden zu haben, aber jetzt war ich vom Hochstapler-Syndrom betroffen. Ich bin doch schließlich kein aus TV und Zeitung bekannter Abnehmexperte.Wer würde von mir lesen wollen, wenn es doch die großen bekannten Fitness-YouTuber und -Podcaster gibt.
Also war auch Anlauf 3 dem Ende nah. Zeitgleich habe ich im Rahmen von anderen Projekten über bequeme Abkürzungen und Königswege auf dem Weg zu den eigenen Zielen gesprochen und geschrieben. Das Fazit war, dass es die fast nie gibt, und die Beharrlichkeit auf dem Weg das eigentlich Ziel ist. Das Streben danach, immer besser zu werden, aber eben ohne das typische Begleitgefühl, aktuell nicht gut genug zu sein. Wir müssen nicht perfekt sein, aber wir sollen auch nicht resignieren. Das Ziel ist, morgen besser zu sein als heute.
Hiermit lade ich dich ein, mir auf diesem Weg zu folgen. Bist du hauptberuflich Fitness-Modell oder Bodybuilder? Dann ist dieser Blog leider nichts für dich. An andere anderen: Lasst uns den Weg gemeinsam gehen. Wir werden schwitzen, Muskelkater haben und unsere heimlichen Ziele vielleicht niemals erreichen. Dennoch werden wir zufrieden mit uns sein, und uns auf die Schulter klopfen, weil wir nie stehen bleiben.


Dein Personal Papa & Trainer
Sascha

Testbericht: HelloFresh

Kochboxen haben mit der Pandemie einen riesigen Aufschwung erlebt. Am bekanntestes ist dabei Hello Fresh. Wir haben die Familienbox ausprobiert. Wie haben die Gerichte geschmeckt, wie viel Last hat es uns genommen und sind auch die Kinder begeistert? Die Antworten hier im Testbericht zu HelloFresh.

Pünktlich zu Beginn der Corona-Krise verschlug es meine Frau und mich Ende März 2020 ins Home Office. Seitdem stellt sich nun auch jeden Mittag die Frage: Was essen? (siehe auch: Mittagessen) Da es aktuell auch keinen Spaß macht einkaufen zu gehen, haben wir uns schnell wieder an Hello Fresh erinnert. Das hatten wir bereits 2013/2014 schon für mehrere Monate getestet. Damals noch ohne Kinder. Die Erinnerung daran war zwiespältig. Teilweise waren uns die Gerichte zu aufwändig und nicht immer nach unserem Geschmack. Ganz zu schweigen davon, das man regelmäßig die Kühlakkus zurücksenden musste. Dennoch trug nun, fast 7 Jahre später,  die Essensfrage derart unangenehm zur mentalen Last bei, dass wir einen zweiten Anlauf wagen wollten.

Hello Fresh im Test – zum zweiten mal

Also setzten wir uns vor den Computer und recherchierten. Die Familienbox schien uns ganz sympathisch. Die Gerichte sind dann ja hoffentlich weniger aufwändig, so dass es gut in den Familienalltag passen sollten. Wir haben dann nur noch kurz überlegt, ob wir uns direkt auf die vegetarische Auswahl einengen sollten, haben uns aber erst mal dagegen entschieden. Weiterhin haben wir uns für drei Gerichte pro Woche für vier Personen entschieden. Also haben wir auf die erste Box gewartet, und wurden direkt begeistert. Aber eines nach dem anderen. Wenn ich gleich die eine typische Woche beschreibe sei dazu gesagt, dass die konkreten Tage natürlich davon abhängen, wann ihr bestellt. Es kann sich also entsprechend um ein paar Tage verschieben.

Diesen Beitrag im Podcast anhören:

Samstags wird die Kochbox geliefert

Genau zu wissen, das einmal pro Woche eine Kochbox geliefert wird, ist fast gleichbedeutend zu einem fixen Termin im Kalender. Große spontane Ausflüge sind dann keine gute Idee. Andernfalls wird im Paket nach ein paar Stunden am Ablageort die Kühlkette unterbrochen. 2013 war das noch extrem nervig. In einem Lockdown mit Kontaktbeschränkungen kein Problem. Sollte doch mal wieder irgendwann ein Ausflug oder Kurzurlaub anstehen, so lässt sich die  Box auch mal bequem pausieren.

Die Rezepte passen immer zu einer Tüte
Die Rezepte von Hello Fresh passen immer zu einer Tüte


Die Lebensmittel sind in der Box in nummerierten Tüten sortiert. Die kann man einfach so zur Seite stellen und später als Ganzes zur passenden Rezeptkarte greifen. Praktisch: Die Tüten sind biologisch aubbaubar, so dass der Bioabfall direkt darin landen kann. Alles, was kühlgehalten werden muss liegt in einer separaten Tüte mit Kühlakkus. Anders als früher muss man die Akkus nicht mehr zurücksenden. Es sind mit wassergefüllte Plastiktüten, die man einfach ausleert und die gelbe Tüte wirft. Auf das Thema Plastik kommen wir aber gleich nochmal zurück.

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Am Wochenende ohne Einkaufen Kochen

Die wöchentlichen drei Gerichte verteilen wir meistens auf Samstag und Sonntag. Seltener auch mal noch auf den Montag. Sehr oft musste vorher Samstags noch spontan eingekauft werden, damit wir Sonntags nicht hungern. Dieser Einkauf ist nun nicht mehr notwendig und das bringt uns eine zusätzliche Erleichterung.
Die Gerichte kommen uns tatsächlich etwas weniger aufwändig vor als noch früher. In der Regel sprechen wir von 20 bis 40 Minuten. Das hängt vor allem davon ab, wie viel Gemüse oder Kartoffeln geschält und geschnitten werden muss. Sehr oft denke ich darüber nach, ob es denn schon erschwingliche automatische Kartoffelschäler für den Privatgebrauch gibt. Wirklich jedesmal denke ich allerdings darüber nach, wie sehr es mich nervt Kräuter zu zupfen und zu hacken. Hier würde ich lieber auf fertige Tiefkühlkräuter zurück greifen. Die Kräuter sind ebenfalls oft noch in Plastikfolie verpackt. Insgesamt ist Hello Fresh mit Plastik nicht verschwenderisch, aber auch nicht wirklich sparsam. Dennoch hat die Marke es geschafft, dass ich eher ein grünes Image von ihr habe. Da die einzelnen Zutaten genau abgemessen sind, muss nichts weggeworfen werden. Vielleicht mit der Ausnahme von Zwiebeln. Hier sind – für unseren Geschmack – immer viel zu viele in den Rezepten.


Insgesamt kann ich den Zutaten eine sehr gute Qualität bescheinigen. Fast immer übersteht auch alles unbeschadet den Transport und nur selten gibt es Tomatenmatsch. Die Rezepte sind auch wirklich gut verständlich, so dass auch Laien (wie ich) kein Problem mit der Zubereitung haben. Hier gibt sich Hello Fresh viel Mühe und das merkt man auch. Geschmacklich war es aber noch immer alles gut bis sehr gut und die Portionsgröße passt auch gut für uns (zumindest so lange wir keine hungrigen Teenager haben). Aktuell essen unsere Kinder ihre Portion selten ganz auf, so dass eine Person für den nächsten Mittag versorgt ist.

Ein gesundes Essen für Familie?

Dazu muss man sagen: Jein (gesund) und nochmal Jein (Familie). Die Rezepte enthalten viel Sahne, gerne auch mal Speck oder es wird paniert. Auf der Lebensmittelampel reicht das vermutlich meistens für ein A oder B, aber es ist noch Luft nach oben. Wichtig ist bei der Gesundheitsfrage vor allem: Was wäre die Alternative? Wenn Hello Fresh Fertiggerichte und Fast Food ablöst, dann macht man gesundheitlich einen riesigen Sprung nach oben.


Ebenso springen unsere Kinder nicht vor Begeisterung auf und ab, und wir müssen noch gut Zureden, damit sie das Gemüse probieren. Leider definiert sich hier „Familienbox“ mehr über die Anzahl der Gerichte, als über den Inhalt. Manchmal kommt es auch vor, dass die Kinder gewisse Gerichte komplett boykottieren. Dann haben meine Frau und ich automatisch ein Mittagsessen für den Folgetag. Ein bisschen geholfen hat es uns, die Kinder in die Auswahl der Gerichte einzubinden. 

Dienstags werden die neuen Gericht ausgesucht

Per E-Mail werden wir jeden Montag daran erinnert, die Gerichte für die neue Woche noch bis Dienstagabend auszusuchen. Dann öffnet sich eine Webseite, auf der man die nächste Box individuell zusammenstellen kann. Per App geht es wohl auch, aber das haben wir noch nicht probiert. Die Auswahl ist immer recht groß, und wir finden auch meistens mehr als nur drei Gerichte, auf die wir Appetit bekommen. Wir meint dabei vor allem meine Frau und mich. Die Kinder suchen eher in der Form aus „Ich will das hier, aber dann ohne die Karotte!“. Deal. Die Gerichte sind auch immer gekennzeichnet, ob sie vegetarisch, vegan, low carb, glutenfrei, usw. sind. Also auch auch bei speziellen Interessen ist die Auswahl immer gut.
Genauso einfach ist es, mal spontan ein viertes Gericht auszuwählen. Außerdem gibt es immernoch besonders schnelle, weil schon fertige, Gerichte wie z.B. eine Quiche oder Suppe sowie verschiedene Nachtische. Meistens verzichten wir aber darauf. Momentan kommt es häufiger zu spontanen Änderungen seitens Hello Fresh. Wenn der Lieferant keine Paprika liefern kann, liegen Tomaten als Ersatz bei (inkl. Erklärung, welche Rezeptschritte sind ändern). Auch bei sonstigen Unwidrigkeiten, wie z.B. Feiertage, wird man benachrichtigt, dass es zu Verzögerungen kommen kann. Das ist natürlich im Details immer unschön. Gleichzeitig geht Hello Fresh sehr transparent damit um, was sie sympathisch macht.

Fazit: Ist Hello Fresh empfehlenswert?

Ja. Zunächst sind 60€ pro Box kein Schnäppchen. Macht man sich aber bewusst, dass hier drei Gerichte für vier Personen mit sehr guten Zutaten enthalten sind, geht der Preis voll in Ordnung. Vor allem haben wir an drei Tagen eine spürbare Erleichterung, da wir keine Kochbücher wälzen oder gar Einkaufen gehen müssen. Wir werden Hello Fresh daher noch länger treu bleiben. In der Familie haben wir die Kochboxen daher auch schon weiterempfohlen, was immer zu zufriedenen Hobbyköchen geführt hat. Eine grundlegende Offenheit für Gemüse sollte aber bei allen in der Familie vorliegen. 
Wenn du nun selbst Hello Fresh ausprobieren willst, so kannst du das über den folgenden Partnerlink tun:


Viele Freude beim Kochen!