3 Tipps für deine nächste Dienstreise

Erfolgreiche Dienstreisen müssen geplant und vorbereitet werden. Dazu hilft eine Checkliste und die richtige Nachbereitung. Hier sind 3 Tipps für deine nächste Dienstreise

Dienstreisen sind seit Corona selten geworden und die Digitalisierung macht viele kleinere Dienstreisen sogar überflüssig. Umso wichtiger ist es, dass die wenigen verbleibenden Dienstreisen erfolgreich ablaufen. Dazu gehört eine Vorbereitung, wie auch eine Nachbereitung. Ein wichtiger Teil der Vorbereitung ist dabei eine Checkliste.

Du kannst diesen Beitrag auch im Podcast anhören:

Tipp 1: Checkliste für Dienstreise

Ich habe in Dutzenden Dienstreise schon  so ziemlich alles vergessen, was man vergessen kann. Zu Hause wurde ab Vorabend hastig der Koffer gepackt und am nächsten Tag kam die unschöne Erkenntnis. Mal hatte ich einen Gürtel fürs Business-Outfit vergessen, mal die Visitenkarten, mal mir die Telefonnummer des Ansprechpartners vor Ort zu notieren. Das alles hat zu unschönen Situationen geführt, die mich vom Dienstgeschäft selbst abgelenkt haben. Der Tiefpunkt war für mich erreicht, als ich vergessen hatte den Schlüssel für den Dienstwagen abzuholen und früh morgens mit meinem Privat-PKW fahren musste.

Dabei ist die Lösung so einfach: Eine Checkliste. Nimm dir einen leeren Notizzettel, egal ob digital oder auf Papier, und schreibe auf, was du benötigst. Wenn die nächste Dienstreise ansteht, ziehst du diesen Zettel – oder noch besser eine Kopie dieses Zettels – hervor und streichst durch, was eingepackt ist. Jedes Mal, wenn ich etwas vergessen habe, habe ich die Liste fürs nächste Mal erweitert. Seitdem habe ich nie wieder Gürtel, Visitenkarten, Kontaktdaten oder den Schlüssel für den Dienstwagen vergessen. So startet die Dienstreise mit einem klaren Kopf und ohne das Habe-ich-auch-wirklich-an-alles-gedacht-Grübeln.

Wenn du meine Checkliste gerne als Vorlage hättest, dann schreibe mir gerne eine formlose E-Mail.

Übrigens: Für private Reisen habe ich auch solche Checklisten. Für unser Gepäck, das für die Kinder und auch für alle Kontrollblicke vor der Abfahrt.

Tipp 2: Dienstreisen inhaltlich vorbereiten

Dieser Tipp war mir fast zu selbstverständlich, um ihn hier aufzuschreiben. Gleichzeitig ist er enorm wichtig. Die rein organisatorische Reisevorbereitung wird ja durch die Checkliste aus Tipp 1 erledigt. Das eigentliche Dienstgeschäft braucht ebenfalls eine sorgfältige Vorbereitung. Was ist dein Ziel? Welche Erwartungen haben die Besuchten? Wie ist der individuelle Wissensstand? Welche gemeinsame Fachsprache sprecht ihr? Wozu möchtest du auffordern? Welche Verhandlungspositionen sind flexibel, welche unverrückbar?

Wenn du einen Vortrag oder Präsentation hältst, sind das unverzichtbare Überlegungen. Sorge auf den ersten Folien für Identifikation. Warum lohnt sich deine Präsentation? Zu welchem Problem wirst du einen Beitrag leisten? Das Problem und die Lösung müssen aus der Sicht und mit sprachlichen Elementen der Kunden formuliert sein. Ansonsten gilt: Fachidiot schlägt Kunde tot. Sorge am Ende der Präsentation für die richtige Handlungsaufforderung. Auf einer Tagung willst du vielleicht nur einen aktuellen Kenntnisstand oder einen sonstigen Überblick geben. In den meisten Fällen möchtest du aber vermutlich, dass die Zuhörerschaft danach ins Handeln kommt. Erkläre die nächsten Schritte und baue somit Hürden ab.

All das ist aber nur möglich, wenn du dich auf deine Zuhörerschaft vorbereitest hast. Du kennst ihre Probleme, Wünsche, Denkansätze und Sprache. Ja, das kostet Zeit. Für dieses Investment wirst du aber belohnt. Bonus-Tipp: LinkedIn macht dir diese Vorbereitung leichter. Du kannst Artikel aus der Branche lesen, vor allem aber Kommentare unter Beiträgen deiner Konkurrenten. Hier hagelt es oft Kritik, die du proaktiv aufgreifen kannst. Die Profile der einzelnen Personen, die du besuchst, sind zusätzlich eine wertvolle Information für deinen Small Talk. Statt übers Wetter kannst du über Gemeinsamkeiten oder interessante Aspekte aus dem Lebenslauf der anderen Person sprechen.

Tipp 3: Dienstreisen nachbereiten

Du bist mit Zielen und Erwartungen in den Termin gegangen. Manche haben sich vielleicht bestätigt, mache wurden widerlegt. Vor allem aus falschen Annahmen wachsen wertvolle Erkenntnisse. Wie oft hatte ich während des Gesprächs Gedanken der Form “Interessant, daran hatte ich nie gedacht”.

Was passiert meistens mit solchen Gedanken? Du hast sie, das Gespräch geht weiter und die vergisst sie fürs Erste auch wieder. Mit etwas Glück kommen sie zu dir zurück, aber darauf würde ich mich nicht verlassen. Hier hilft nur Aufschreiben. Direkt dann, wenn der Gedanke kommt. Auch wenn du kein klassisches Protokoll führt, oder es jemand anderes tut, schreibe dir IMMER deine Gedanken, Erkenntnisse und Follow-ups direkt auf. Verlasse dich nicht auf fremde Protokolle oder dein Gedächtnis, denn die sind meistens schlecht (hierzu passt dieser Blogbeitrag). Nach der Dienstreise darf deine persönliche Mitschrift nicht im Archiv verschwinden. Arbeite sie durch, um nächste Schritte und Ideen zu extrahieren. Zu einer Ideenliste habe ich dir schon öfter geraten. Gehe deine Ideenliste am besten einmal pro Woche in Ruhe durch und mache es dir bequem dabei. So reifen die Ideen zu Produkten oder Dienstleistungen.

Bonus-Tipp: Auch wenn du eine eigene Mitschrift mit Follow-ups und Ideen angefertigt hast, solltest du dir nochmal abschließend ein bis zwei Minuten Zeit für Fazit nehmen. Am besten direkt, wenn du am Dienstwagen angekommen bist, im Zug sitzt oder sonst irgendwie – für dich – kurz durchatmen kannst. Oft gibt es dann noch den einen Gedanken, der jetzt noch im Kopf rumschwirrt. Oft auf höherer Abstraktionsebene, als die konkreten Ideen in deiner Mitschrift. Vielleicht ist dieser Gedanke noch schwer in Worte zu fassen. Probiere es trotzdem und gib ihm im Anschluss mindestens die gleiche Aufmerksamkeit wie dem Rest in deiner Nachbereitung.

Viel Erfolg für deine nächste Dienstreise!

Zur Erinnerung: Wenn du die Checkliste aus Tipp 1 möchtest, dann schreibe mir kurz eine formlose E-Mail:

Frühjahrsputz in deiner To-do-Liste

Ein Frühjahrsputz in deiner To-do-Liste bringt dich und deine Projekte deutlich voran. Nutze die Vorteile für einen grandiosen Start in den Frühling. Hier drei wertvolle Tipps.

Der Frühling ist da, und mit ihm der Wunsch nach Erneuerung. Aller Mief und Lasten des Winters sollen weg, um unbeschwert dem Sommer entgegenzugehen. Dazu hilft ein Frühjahrsputz. In der dinglichen Welt putzen wir Fenster, stauben Regale ab und trennen uns von altem Gerümpel. Unseren Gedanken und Pläne erfahren leider nicht die gleiche Zuwendung.

Keine Sorge, ich meine das nicht esoterisch, sondern einfach Bottom-Up: Wer seine To-do- und Projektliste jetzt aufräumt, startet frisch und mit klarem Kopf. Also: Wie bekommen wir den Dreck und Flecken am besten aus unserer To-do-Liste?

Im Podcast anhören:

Hier sind drei Tipps für dich, wie der Frühjahrsputz in deiner To-do-Liste ein Erfolg wird.

Tipp 1: Entrümpele deine Projekte

In deiner To-do-Liste finden sich vermutlich unzählige To-dos. Genügend, um den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Alle diese Aufgaben lassen sich, direkt oder indirekt, verschiedenen Projekten oder Rollen zuordnen. Jedes Projekt zahlt – falls es abgeschlossen wird – auf ein Ziel ein. Die Ziele wiederum bringen dich deinen Lebensvisionen näher. Jetzt ist die ideale Gelegenheit gekommen, diese Visionen zu überprüfen.

Sind das noch deine Visionen? Sind die zugehörigen (Zwischen-)Ziele und Projekte noch geeignet, um dich zu diesen Visionen zu führen? Falls nein, ist jetzt die Zeit gekommen, sich von diesen Projekten zu verabschieden. Lösche das Projekt mit all seinen To-dos aus deiner Liste. Besonders diffizil ist es das bei Sammel-Projekten. Hier findest du vermutlich einen Mischmasch von Aufgaben unterschiedlicher Couleur. Die Ziele liegen hier nicht offen vor dir, sondern du musst sie im Dialog mit dir selbst erfragen. Gehe diese Extrameile, es wird sich für dich lohnen.

Und ja: In einigen Projekten steckt bereits viel Geld, Zeit und Mühe. Hier tut das Loslassen weh. Doch was ist die Alternative? Weiter Energie in ein Projekt zu stecken, mit dem du dich eigentlich nicht mehr identifizierst? Keine Gute Idee. Nutze die frei werdende Kapazität für all das, was dich wirklich voranbringt.

Tipp 2: Schließe offene Schleifen

Bestehen alle deine Projekte den Test aus Tipp 1? Prima, dann geht es an die offenen Schleifen. Damit sind alle Projekte gemeint, die noch nicht abgeschlossen sind. 

Neue Dinge zu starten ist auch für mich spannender, als sich mit den letzten Details fast fertiger Projekte rumzuschlagen. Aber ein nicht abgeschlossenes Projekt ist eine nicht ergriffene Chance. Ein unfertiges Buch in der Schublade wird niemand kaufen oder lesen. Ein Produkt kurz vor seiner Marktreife erwirbt niemand. Ein nicht hochgeladener Online-Kurs bringt niemanden voran. Identifiziere diese offenen Schleifen und bringe sie zum Abschluss. Bevor du neue Projekte beginnst. Egal, wie sehr die neuen Projekte in der Sonne glänzen. Lass dich nicht von Frühlingsgefühlen verführen.

Die gute Nachricht: Wenn das Projekt bei ungefähr 80 % steht, ist es häufig bereits fertig.

Getreu dem Pareto-Prinzip kannst du davon ausgehen, dass das Ergebnis schon tauglich ist und veröffentlicht werden kann. Die fehlenden 20 % sind zu oft nur teure Erweiterungen, die nur für einen Bruchteil der potenziellen Kundinnen und Kunden relevant sind. Fassen wir zusammen: Bringe alle unfertigen Projekte auf 80 %; aber nicht weiter.

Tipp 3: Vermeide To-do-Listen-Bankrott

Die Verlockung ist groß, einfach die komplette To-do-Liste zu löschen. Einmal alles auf null. Einmal nicht der immer länger werdenden Aufgabenliste hinterherrennen. Einige Menschen verkünden sogar mit Stolz, dass sie so regelmäßig zu einem frischen Neustart gelangen. Eine schlechte Idee.

Was wird passieren, wenn du deine To-do-Liste entsorgst? Im ersten Moment fühlst du großartig, weil die Last von deinen Schultern genommen wird. Dann kommen in den folgenden Tagen die Gedanken zurück: „Da war doch noch was!?“ Das Grübeln setzt ein. Unsicherheit bestimmt dein Handeln. Tust du wirklich gerade das Richtige oder wäre da etwas Richtigeres gewesen? Das lässt sich nicht sagen. Die Liste aller deiner Aufgaben, Ideen und Zusagen ist weg. Je nachdem, welchen Zusagen an andere du jetzt nicht einhalten wirst (zumindest nicht fristgerecht), kann das beliebig unangenehm werden. Auf den kurzen Rausch des unbeschwerten Lebens folgt ein wochenlanger Kater.

Die Tipps 1 und 2 helfen dir, diesen Harakiri zu vermeiden. Solltest du dennoch das Gefühl haben, dass du der Überforderung nicht entkommst, dann hilft ein kostenloses Strategiegespräch bei mir:

Die mentalen Lasten in deiner Winterjacke

Hast du schon alle mentale Lasten aus deiner Winterjacke entfernt? Ich meine nur, bevor dich das den ganzen Sommer unbewusst beschäftigt, frage ich mal, bevor du sie in den Schrank hängst.

Bitte sag mir, ohne nachzuschauen, was sich gerade alles in deiner Winterjacke befindet. Taschentücher, Lippenpflegestift und vermutlich der eine oder andere Zettel. Nicht der Rede wert, sollte man meinen. Dabei können diese Kleinigkeiten unbewusst für mentale Lasten sorgen, die piesacken, ohne dass du es merkst. Es folgt eine kleine Anleitung, wie du dir von deiner Winterjacke nicht den klaren Kopf nehmen lässt.

Im Podcast anhören:

Eine mentale Last in deiner Winterjacke ist ein Zettel oder ähnliches, den du nach Wochen oder Monaten das erste Mal wieder in den Händen hast und dabei „Hah!“ sagst. Oder ist eher ein „Hah?“ oder „Ah“ oder „hmmm“?

Egal, wie sich das Geräusch anhört, jeder von uns kennt und macht es. Sei es beim Waschen der Jacke oder beim Verstauen der Winterkleidung. Die Situation mutet ja eher possierlich-sympathisch an. Ein kleiner Flashback an eine (hoffentlich) nette Situation rund um den vermutlich wortkargen Zettel. Das soll eine mentale Last darstellen?

Der Zettel befindet sich ja aus einem Grund in deinem Besitz. Als er zu dir gelangt ist, warst du der Meinung, dass noch etwas mit ihm zu tun sei oder er nochmal wichtig werden.

Wie offene Schleifen zu mentalen Lasten werden

Vielleicht bist du beim Lesen dieses Textes bisher ein paar Mal mit den Gedanken abgedriftet. Vermutlich war der Auslöser dafür eine offene Schleife. In deinem Leben fallen dir viele Dinge zu, die erst mal nur ein „Hah“ auslösen. Anfragen, Informationen oder Angebote, die eine Entscheidung von dir verlangen. Stelle dir diese ungetroffenen Entscheidungen wie Schleifen vor, die irgendwo im Hinterkopf festgemacht sind und mit dem anderen Ende im Wind deiner Gedanken flattern.

Eine Quittung ist noch nicht für die Steuererklärung erfasst, die Person hinter der Visitenkarte noch nicht kontaktiert worden und der Gutschein noch nicht eingelöst. Von manchen Zetteln ist dir vielleicht nicht mal klar, was damit denn eigentlich zu tun wäre.

Zu zufälligen Zeitpunkten flattert das lose Ende in dein Bewusstsein und ruft „Du wolltest doch noch eine Entscheidung bzgl. xyz“ treffen. Ja, wolltest du tatsächlich. Aber jetzt gerade passt es nicht. Offene Schleifen fallen einem selten zu günstigen Zeitpunkt ein. Stattdessen wählt der Zufall der Gedankenwinde Situationen, wie das Lesen eines Blogbeitrags, um kurz deinen Fokus zu stehlen. So werden offene Schleifen zu mentalen Lasten.

Wie offene Schleifen nicht mehr flattern

Schleifenmanagement ist einfach und effektiv. Folgende Übung verschafft sofort Linderung: Nimm dir einen Notizblock, egal ob digital oder auf Papier, und schreibe die Schleife auf.

Ein vollständiges Schleifenregister vor sich zu haben ist enorm beruhigend. Statt also nur eine Visitenkarte in der Jackentasche spazieren zu tragen, schreibe dir auf, was es damit auch sich hat. Je nach Situation könnte das z.B. bei einer Visitenkarte bedeuten:

  • Die Person … anrufen und über … sprechen
  • Überlegen, ob die Person … mir bei … helfen kann
  • Kontaktdaten von … in mein Adressbuch übertragen

Den letzten Punkt würdest du dabei nicht wirklich aufschreiben, denn er ist ein No-Brainer und dauer keine zwei Minuten. Nimm dir direkt dein Adressbuch und tragen den Kontakt ein. In den anderen beiden Beispielen hat die Schleife mehr Substanz. Vor allem der Fall, in dem du noch überlegen musst gehört unbedingt auf deine (To-do-)Liste oder in dein Notizbuch. Dazu gleich mehr.

Zunächst halten wir fest: Alle offenen Schleifen müssen erfasst werden. Es ist egal, ob du in einer wichtigen Besprechung von existenziellen Sorgen abgelenkt wirst, oder von der Visitenkarte des Handwerkers, den du immer noch nicht angerufen hast. Auch Lappalien können deinen Fokus von wichtigen Dingen ablenken.

Denke beim Aufspüren offener Schleifen auch an andere, typische Fundstellen, wie deinen Geldbeutel, das Handschuhfach im Auto, die Küchenablage, usw.

Behandle offene Schleifen wie Käse

Damit die Liste aller offenen Schleifen in deinem Leben ihre Magie entfalten kann, musst du sie wie Käse behandeln, das heißt: reifen lassen.

Betrachten wir das am Beispiel „Überlegen, ob die Person … mir bei … helfen kann„. Als dieser Aspekt in dein Leben kam, bzw. die Visitenkarte in deinen Geldbeutel oder Jackentasche, hattest du diesen Gedanken zum ersten Mal. Jetzt wollen wir vermeiden, dass du ihn immer und wieder hast. Deshalb haben wir den Gedanken verschriftlicht. Das war die erste Zutat, um ihn verstummen zu lassen. Immer wenn du nun deine Liste offener Schleifen durchsiehst, wirst du wieder über den Gedanken stolpern. Triggert das etwas bei dir? Vielleicht nicht sofort. Irgendwann schießt dir aber vielleicht ein ergänzender Gedanke in den Kopf „Die Person könnte doch im nächsten Projekt mit dem Kunden Mustermann den Arbeitsschritt 5 übernehmen!„. Glückwunsch, der Gedanke ist soeben gereift.

Nun gilt es sicherzustellen, dass der dieser neue, ergänzende Gedanke nicht nochmal kommt. Das geht am besten, in dem du den Gedanken in deiner Liste ergänzt. Indem wir sicherstellen, dass wir keinen Gedanken zweimal haben, entwickeln sich die Gedanken weiter. Die Schleife bekommt so die Chance, sich zu schließen.

Vertraue dir selbst, um mentale Lasten zu reduzieren

Eine Warnung: Dein Unterbewusstsein lässt sich nicht so leicht täuschen. Würdest du alle Gedanken immer nur aufschreiben, aber nie darauf zurückkommen, verlässt es sich nicht mehr auf die Verschriftlichung. Die offenen Schleifen würden wieder im Gedankenwind flattern.

Beweise dir selbst, dass die Gedanken stumm bleiben dürfen, in dem du regelmäßig die Liste der offenen Schleifen durchsiehst. Einmal pro Woche 5-10 Minuten mit einem Heißgetränk reichen aus. Wenn mir bereits länger im Podcast folgst, dann kennst du das Konzept des wöchentlichen Reviews. Offene Schleifen werden dort gemeinsamen mit deinen sonstigen Ideen und Irgendwann-Mals betrachtet. Das schafft Klarheit im Kopf.

Lass uns das kurz zusammenfassen: Zettelchen, die in dein Leben treten, öffnen Schleifen. Diese Schleifen springen dir regelmäßig ins Bewusstsein und rauben deinen Fokus. Der beste Weg, das zu verhindern, ist die Verschriftlichung. Alle Gedanken, die ersten und alle folgenden, werden notiert und können so reifen. Diese Liste regelmäßig durchzusehen ist dabei unabdingbar, damit deinen Kopf zu beruhigen.

Viele offene Schleifen verstecken sich auch in deinen E-Mails:

Peter und die Paprika

Willst du dich gesund ernähren? Dann mache es besser als Peter, denn der ist an einer Paprika gescheitert. Lies hier die wahre Geschichte und mache es besser.

Vor vielen Jahren ging es einem ehemaligen Arbeitskollegen von mir, nennen wir ihn Peter, nicht gut. Er hat eigentlich nur Mist gegessen, und das auch noch unregelmäßig. Die Folge waren wirklich große Probleme mit seinem Stoffwechsel und Kreislauf. Es ging ihm wirklich sehr schlecht und das sah man ihm auch an.

Die Geschichte auf YouTube ansehen

Gesunde Ernährung ohne Küche?

Also hat uns Peter in einer Kaffee-Pause um Rat gefragt. Regelmäßiges Kochen war ihm zu anstrengend. Außerdem war er gar nicht sicher, ob er eine Küche in seiner Wohnung hat, geschweige denn Töpfe.

Ja wirklich, er war sich nicht sicher, ob er eine Küche in seiner Wohnung hat.

Zu seiner Ehrenrettung, zumindest teilweise, es war so eine Pentryküche, deren Herdplatten man mit einer großen Platte zudecken konnte. Beim Einzug war die zugeklappt, und die Vermieterin hatte eine künstliche Blume draufgestellt. Dieses Stillleben wollte Peter nicht anrühren, und daher konnte er nicht wissen, dass der eine Küche drunter war.

Aber zurück in die damalige Kaffeepause. Wir suchen eifrig nach Lösungen, die ohne Kochtöpfe auskommen, und die ihm auch schmecken würden.

Die Paprika als Lösung

Einen Vorschlag, den wir ihm unterbreitet haben, war: Paprika. Er mochte Paprika, sogar roh. Die Dinger kann man überall kaufen, und die Lösung zu schien gefunden. Was uns damals nicht klar war: Peter mochte zwar Paprika, was er aber überhaupt noch mochte, waren Lösungen.

Noch am selben Abend hat ihn eine Kollegin auf dem Heimweg mit in den Supermarkt genommen. Dort hat er sich drei Paprika gekauft. Und zwar fast allein. Tatsächlich: Am nächsten Tag war Peter auch entsprechen euphorisch. Es schien so, als sei der erste Schritt getan, um sich künftig vernünftiger zu ernähren. Zwar hatte er von den drei Paprikas noch keine gegessen, aber er war trotzdem glücklich. Genauer gesagt: Er war gerade deshalb glücklich, weil er noch keine gegessen hatte.

Die Paprika als Problem

Nicht mal eine Woche später war von seinem Glück nichts mehr übrig. Auf unsere Rückfrage, wie es mit den Paprikas läuft, bekamen wir eine genervte Antwort, dass er diesen Mist künftig sein lässt.

Was war passiert? Paprikas haben ihm immer noch geschmeckt. Wie man sie bekommt, war ihm auch klar und auch der Aufwand sie zu öffnen und in Streifen zu schneiden war wohl auch noch okay.

Aber

… jetzt hatte er ein schmutziges Messer und einen schmutzigen Teller. Die hätte Peter jetzt spülen müssen.

Außerdem fiel jetzt Biomüll an. Den hätte man ab sofort regelmäßig runterbringen müssen.

O-Ton: Jetzt müsste er nur für die Paprika sein ganzes Leben ändern.

Biomüll runterbringen und ein Messer zu spülen zu müssen, waren ein zu hoher Preis für einen gesünderen Lebensstil. Und damit endet die Tragödie. Für Peter endete sie übrigens einige Monate später im Krankenhaus.

Die Moral

Wer Peter nicht kennt oder kannte, glaubt vermutlich nicht, dass so etwas passiert. Aber es ist wahr und ich habe an keiner Stelle übertrieben oder etwas Neues dazu erfunden.

Was ist jetzt die Moral von dieser Geschichte? Von außen betrachtet ist es leicht über Peter zu spotten. Mir wird es aber immer eine Mahnung bleiben, dass man selbst in den einfachsten Lösungen, noch scheinbar unüberwindbare Hindernisse findet kann, wenn man nach Hindernissen sucht. Fokussiere dich daher immer auf die Lösung, nicht auf das Problem.

Und gleichzeitig: Sei stolz auf das, was du erreicht hast und halte es nicht für selbstverständlich. Es wird immer jemanden geben, für die oder den die Hindernisse, die du gemeistert hast, unüberwindbar scheinen.

Welche Hürde musstest du überwinden, um ein Ziel zu erreichen?

3 Produktivitätswerkzeuge, die jeder kennt, aber keiner nutzt

Eine Google-Suche nach Produktivität spült meistens die Eisenhower-Matrix und ähnliches nach oben. Viel zu oft werden diese Werkzeuge kurz getestet und genervt wieder zur Seite gelegt. Lies hier, wie es besser geht.

Wenn einem die Dinge mal wieder über den Kopf wachsen und alles zu viel wird, hat man selten Zeit sich ausführlich mit Lösungen zu beschäftigen. Also googelt man schnell „Produktivität“, evtl. mit Zusatz „Werkzeuge“ oder „Tipps“ in der Hoffnung auf schnelle Stresslinderung. Unter den Top-3-Ergebnissen sind oft die Eisenhower-Matrix, Time Boxing oder Inbox Zero. Alle drei lassen sich recht einfach erklären und sind fürs Erste schnell aufgesetzt. Dadurch ist der Bekanntheitsgrad der drei Produktivitätswerkzeuge enorm. Wirklich langfristige Erfolgsmeldungen sind aber selten. Ich frage jede:n, der in mein Coaching kommt, welche Werkzeuge sie/er schon probiert hat. Meistens ist mindestens einer der genannten Kandidaten dabei und fast nie wurde die Methode längere Zeit durchgezogen.

Fehlt uns nur der Wille?

Vielleicht ging es dir auch schon so, dass du hoffnungsvoll mit einer neuen Methode gestartet bist, um dann den wachsenden Frust des Misslingens zu spüren. Wo hast du dann die Ursache gesucht? Bei der Methode oder bei dir? War deine erste Vermutung vielleicht, dass du die Methode einfach nicht richtig umgesetzt hast oder dein Wille einfach nicht zu ihrer Verstetigung gereicht hat?

Gute Nachrichten: Es lag nicht an dir. Um das zu erkennen, musste ich aber auch mehrfach durch dieses Tal der Tränen. Wer mit dem Thema Produktivität beginnt, denkt nun mal leider in Werkzeugen. Fabriken werden ja schließlich auch damit effizienter, dass man neue Maschinen anschafft und die Position von Regalen optimiert. Warum sollte das nicht auch bei unserem produktiven Alltag klappen?

Prinzipien schlagen Werkzeuge

Ich verrate dir direkt die Abkürzung: Es sind die Prinzipien, die über den Erfolg entscheiden, und nicht die Werkzeuge. A fool with a tool is still a fool. Oder anders gesagt, weil mir dieser Satz eigentlich zu unhöflich ist: Prinzipien schlagen Werkzeuge.

Es ist auch beim Thema Produktivität – wie so ziemlich überall im Leben – wichtiger, das warum zu kennen, als sich ewig beim was und wie aufzuhalten. Eisenhower, Time Boxing und Inbox Zero sind aber überall mit im Internet erschöpfenden wie-Anleitungen erschlagen.

Die Frage, wie die drei exemplarischen Werkzeuge funktionieren, ist jeweils schnell beantwortet:

  • Die Eisenhower-Matrix sortiert jede Aufgabe in einen von dir Bereichen: Wichtig & dringend, wichtig (aber nicht dringen), dringend (aber nicht wichtig) sowie alles was weder wichtig noch dringend ist.
  • Time Boxing unterteilt den Tag in kleine Boxen und ordnet ihnen feste Tätigkeiten zu bzw. reserviert Zeit für festgelegt Lebensbereiche oder Rollen.
  • Inbox Zero fordert, dass der E-Mail-Posteingang jeden Abend leer, weil man immer schnell und stapelweise eingehende E-Mails klassifiziert hat.

Der Knackpunkt ist jetzt zu verstehen: Warum macht die Eisenhower-Matrix das so? Warum glauben Time-Boxer:innen, dass sie alles so verplanen müssen und warum muss eine Inbox streng auf null sein?

Welche Prinzipien stehen hinter den Werkzeugen?

Bei Inbox Zero mache ich es mir an dieser Stelle einfach: Das steht alles in meinem Buch „Inbox so gut wie Zero“. Schon am Titel erkennst du, dass ich für einen entspannten Umgang mit den Werkzeugen plädiere. Dort nehme ich mir auch viel Zeit, die Prinzipien hinter Inbox Zero zu erklären.

Bei Time Boxing geht es prinzipiell darum, dass man in keine Fremdsteuerung kommt, sondern an denjenigen Dingen arbeitet, die man etwa schon am Beginn der Woche eingeplant hat. Eine Ablenkung von außen um 10:25 Uhr? Geht nicht, da steht schon etwas anderes im Kalender. Für einige funktioniert das wunderbar, die viele artet es aber in Stress aus. Man rennt dem eigenen Plan ständig hinterher und korrigiert Verschiebungen, damit sich die Verschleppungen nicht durch den ganzen Tag ziehen. Für all diese Menschen gibt es eine gute Nachricht: Wenn du es schaffst, besser mit Fremdsteuerung und Ablenkung umzugehen – Stichwort Monkey Management -, dann wird das Werkzeug Time Boxing überflüssig für dich. Ein gutes Störungsmanagement klappt auch mit leerem Kalender.

Schlechte Nachrichten für die Eisenhower-Matrix: Das Prinzip hinter diesem Werkzeug fokussiert sich derart stark auf dringende Aufgaben, dass es kaum noch wert ist, gerettet zu werden. Der Scheuklappenblick für Dringendes hinterfragt zu selten: Dringend für wen? Hier ist besser beraten, wer klare Ziele und Vorstellungen über seine eigene Zukunft hat. Der innere Dialog mit dem Zukunfts-Ich liefert eine bessere Auswahl, welche Aufgabe man als nächstes erledigt, und welche nicht. 

Vertraust du den Werkzeugen?

Vertraust du einem Schraubenzieher? Die Frage mutet seltsam an, ist aber Produktivitätswerkzeugen aber entscheidend, denn Vertrauen ist ein wichtiges Prinzip. Nur wer seinem System vertraut, dass keine wichtige Aufgabe, kein wichtiger Termin und auch sonst keine Verbindlichkeit durchrutscht, kann mit freiem Kopf arbeiten. In der gleichnamigen Podcast-Folge spreche ich vor allem darüber, was unseren drei Methoden fehlt, um Vertrauen zu entwickeln:

Was du für den Moment mitnehmen kannst

Ein Werkzeug oder eine Methode allein bringen selten die gewünschte Erlösung von Stress und Überforderung. Es gilt immer, die Prinzipien dahinter zu verstehen, und schon werden Werkzeug und Methode austauschbar. Dazu ein einfacher Tipp: Frage mehr als einmal warum. Mindestens dreimal. 

Warum habe ich Stress mit E-Mails? Weil ich so viele bekomme! Warum bekomme ich so viele E-Mails? Weil ich so oft im CC stehe! Warum stehe ich so oft im CC? Weil ich die Sorge habe, dass es ohne mein prüfendes Auge schiefgeht.

Du ahnst: Das richtige Werkzeug hat jetzt gar nichts mit E-Mails, sondern mit Delegation und Vertrauen zu tun.

Wenn du jetzt Unterstützung dabei möchtest, fragend zum Kern der Probleme zu kommen, um die richtigen Werkzeuge an die Hand zu bekommen, dann buche jetzt ein Kennenlerngespräch bei mir:

Finde deine Lebensvision mit Solveig Werf

Was passiert, wenn du produktiv wirst, und keine Lebensmission formuliert hast? Du könntest es bereuen. Denn wenn du nicht weißt, warum du etwas tust, dann kannst du nie genug davon tun.

Wenn du immer nur noch effizienter werden willst, dann besteht die Gefahr in eine Spirale eingesaugt zu werden, in der du nur noch versuchst, am nächsten Tag noch mehr Aufgaben zu erledigen. Weg von der Informationsarbeit, hin zur Taktarbeit. Lass uns das vermeiden!
Der beste Weg dazu ist es, deine Lebensmission zu erarbeiten. Das klingt nach einer Mammutaufgabe. Bezogen auf ihre Wirkmacht ist es auch eine gewaltige Aufgabe. Zum Glück gibt es Menschen wie Solveig Werf, die dir genau dabei helfen können.


In der heutigen Podcast-Folge erklärt uns Solveig Werf wie man dabei am besten vorgeht und was es zu beachten gilt. Wenn du diese Folge noch im April 2020 kannst du vergünstigt an ihrem neuen Online-Kurs teilnehmen:

Direkter Link zu ihrem neuen Kurs: 
https://www.hellovisionworld.com/vision-planning-for-life
Solveigs Homepage: https://www.solveigwerf.com

Transkript

Sascha: Das Ziel von aller Produktivität sollte für dich sein, dass du deine Ziele erreichst, dass du deine Lebensmission erreichst und das ganze entspannt und ohne Stress. Und es geht ja nicht darum, noch mehr in noch weniger Zeit zu erledigen. Ja, was ist aber, wenn du deine Lebensmission noch gar nicht kennst? Dann gibt es zum Glück Menschen wie Solveig Werf, die dich dabei unterstützen genau diese Mission/Vision für dich herauszufinden und damit willkommen. Liebe soll weg.

Solveig: Hallo, ich freue mich auch sehr, dass ich da bin.

Sascha: Wir wollen heute also über Missionen sprechen. Wie man findet und welchen Mehrwert Sie haben. In welchem Alter sollte ich denn meine Lebensvision gefunden haben? Kann man das sagen?

Solveig: Ich glaube, das ist immer möglich. Ich habe schon als ich Kind war damit angefangen, mir auszumalen, wie mein Leben so später mal sein wird. Und ich glaube, das machen ja die meisten Kinder. Da ist es dann eben noch der Astronaut oder der der Fußballstar oder so. Irgendwann auf dem Weg zum Erwachsensein verlieren wir das oft wieder. Und vielleicht ist es auch so ein bisschen ein Appell an die Eltern, den Kindern nicht zu sagen: “Ja, ja, also Fußballstar, bleib mal auf dem Teppich, das wird eh nix!” Sondern sie einfach wirklich weiter zu ermutigen, da dranzubleiben.

Sascha: Was war denn dein erster Berufswunsch als Kind? Weißt du das noch?

Solveig: Ich wollte unbedingt Hebamme werden.

Sascha: Jetzt hast du dich aber entschieden, dass du Menschen nicht bei der Geburt helfen willst, sondern in höherem Alter die Lebensvision zu finden. Wann war denn für dich klar, dass du genau das machen willst?

Solveig: Das ist noch gar nicht so lange her. Das weiß ich jetzt ungefähr seit drei Jahren und habe das einfach dann auch Schritt für Schritt in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ausprobiert. Und das kam daher, dass ich einfach selbst in eine ganz falsche Richtung gelaufen bin, und dachte, ich mache Karriere. Da habe ich einfach ganz viel rein gesteckt und dann festgestellt, dass mir diese Richtung überhaupt nicht gut tut und ich letztendlich im Burnout gelandet bin. Also habe ich in meinem ganzen Leben nochmal alles hinterfragt. Was will ich wirklich? Und dann haben Freunde gesagt „Mensch, was machst du da und warum machst du jetzt auf einmal was ganz anderes? Ist ja total mutig und ich habe eigentlich auch keine Freude an meinem Beruf …“. So sind wir dann ins Sprechen darüber gekommen. Und ja, seit drei Jahren ist aus dem Hobby Ernst geworden.

Sascha: Du bist du da aus eigener Kraft aus dem Burnout und der Perspektivlosigkeit rausgekommen!?

Solveig: [00:03:31] Ja, also natürlich habe ich mir auch einen Therapeuten gesucht und ich war auch ziemlich lange krankgeschrieben. Ich habe echt ein Dreivierteljahr auf meinem Sofa gelegen und Löcher in die Decke gestarrt. Da ging es mir echt überhaupt gar nicht gut. Aber auch diese Zeit, die darf mal sein und die braucht es vielleicht auch. Und natürlich hatte ich schon auch jemanden, mit dem ich darüber gesprochen habe. Letztendlich habe ich aber gemerkt, der Therapeut kann mir gar nicht so viel geben, sondern ich muss für mich einfach herausfinden, was mir gut tut und wie ich damit in Verbindung kommen kann.

Sascha: Ich habe jetzt mehrfach gewechselt zwischen Vision und Mission. Ich nehme mal an, dass man das einigermaßen synonym gebrauchen kann!?

Solveig: Also. Ja, also wenn wir jetzt darüber sprechen, dann sehr gerne. Ansonsten ist es schon noch mal, finde ich, da ein großer Unterschied. Denn eine Vision ist ja wirklich ein großes Bild, welches alle Lebensbereiche umfasst. Wie ich leben möchte und was ich bewegen möchte in der Welt. 

Eine Mission zielt ja sehr stark auf den beruflichen Aspekt ab. Ich will Menschen helfen, irgendwas zu erreichen oder ich will die Welt irgendwie verändern und zum Guten bewegen. Das hat jetzt nicht mehr so viel zu tun mit meinem Familienleben, meinem Freundeskreis, meiner meiner privaten Gesundheit.

Die Visionsarbeit, die ich lehre, deckt sozusagen diesen ganzen Kreis ab, das ganze Lebensspektrum. Damit eben das nicht passiert, dass die Leute in so eine Schieflage geraten, wie mir das passiert ist und sich nur noch auf ihren Beruf und ihre Berufung und Mission fokussieren. Daraus kann man auch viel Energie ziehen, aber wenn man so die ganzen anderen Lebensbereiche total vergisst. Dann wird es irgendwann schwer mit der Energie. Und dann wird es ja auch viel schwieriger, auf seiner Mission zu bleiben und seine Mission weiter zu erreichen und fortzusetzen.

Sascha: Okay, ich verstehe den Unterschied. Das bedeutet auch, dass so eine Vision jetzt nicht einfach nur ein griffiger Satz ist, weil sie verschiedene Lebensbereiche umfassen muss. Das ist dann wahrscheinlich eher ein Dokument!?

Solveig: Absolut. Du hast gar nicht so unrecht mit einem Dokument, weil das braucht es auch. Also was bei mir entsteht, wenn man mit mir arbeitet, ist sowas wie ein Projekt-Buch. Also es kommt ein ganzes Buch dabei raus mit den verschiedenen Lebensbereichen und wir gehen in die Tiefe und schauen, was will ich überhaupt? Was ich mir vorstellen kann, so kühn, wie ich nur sein kann, ohne dass ich mal irgendeine Verbindung zu meinem jetzigen Leben herstelle und zu was ich denke, was möglich ist. Und dann geht man eben noch weiter in die Tiefe und schaut: Warum will ich das überhaupt? Ist es überhaupt meins? Manchmal kommen wir da ja auch auf die Idee, Dinge aufzuschreiben, von denen wir nur denken, dass wir sie wollen. Ich sage mal klischeehaft: Heiraten, Kinder kriegen, ein Haus bauen, Karriere machen. Das sind so Sachen, die sind halt in unserer Gesellschaft sehr hoch anerkannt. Aber ist es jetzt auch wirklich das, was der Einzelne will? Und so gehen wir dann immer tiefer und dann entsteht natürlich wirklich schon ein großes Werk; ein Buch eben.

Sascha: Und dieses Buch, oder diese Projekt-Liste, die arbeite ich dann anschließend ab und komme dieser Vision immer näher. Ist das ein Prozess, der ein Ende haben kann?

Solveig: Nein, der sollte kein Ende haben. Denn wenn ich da drangehe und ein Ende haben möchte, dann. Dann fange ich an, in diesem Wenn-dann-Denken zu sein. Dann denke ich, wenn ich meine Vision erreicht habe, wenn ich – keine Ahnung –  meine Berufung gefunden habe, wenn ich erst in meinem Familienleben irgendwie das spüre und das erlebe, was ich gerne erleben möchte, erst dann kann ich glücklich sein. Und das ist ein blöder Ansatz. So eine Vision, die verändert sich ja auch. In der Regel ist es so, je näher wir der Vision kommen, desto größer wird sie. Wir wollen dann noch mehr erreichen und wir wollen uns ja weiterentwickeln. Wir wollen in der Regel nicht irgendwann stehen bleiben und sagen „So, und das war’s jetzt und das will ich jetzt für den Rest meines Lebens“. Sondern wir wollen eigentlich immer mehr oder wir stellen auch auf dem Weg manchmal fest, das ändert sich und wir machen einen Richtungswechsel. Wir merken „Oh, das war ja doch nicht so, also irgendwie macht es mir doch nicht so einen Spaß, wie ich es dachte“. Und dann ist es wirklich blöd zu sagen „Also erst wenn ich das erreicht habe, dann gehe ich in die Vollen, dann bin ich zufrieden, dann bin ich glücklich“. Das ist etwas, auf das ich ganz viel Wert lege, also dass wir während dessen, also auf dem Weg dorthin auch zu sehen: Was habe ich alles schon? Worauf kann ich aufbauen? Was sind meine kleinen Erfolge? Dahin also, wirklich ein Auge dafür zu entwickeln, wie der Weg ist.

Sascha: Also, was du sagst, ergibt Sinn, dass ich, wenn die Vision erreichbar wäre, dann habe ich immer so einen Gedanken: Die eine Sache fehlt mir noch und wenn ich die habe, dann bin ich glücklich. Aber solange ich diese Sache nicht habe, bin ich nicht glücklich. Ich vermute aber, ich vermute aber, wenn die Vision größer wird, dass man dann sie nicht materiell größer werden lassen darf. Es darf dann nicht um das noch dickere Auto gehen, oder?

Solveig: Also es geht sowieso hauptsächlich um das Sein und um das Erleben. Es geht nicht so sehr um materielle Dinge. Genau. Denn wenn meine Vision hauptsächlich materielle Dinge enthält, also auch von Beginn an, dann kann ich ja erst glücklich sein, wenn ich das Auto habe. Also wenn ich den Ferrari will, ich habe aber den kleinen, wackligen Polo. Was dann? Dann finde ich das jedes Mal ätzend, wenn ich diesen Polo fahre. Eine Vision mit materiellen Dingen funktioniert das nicht so gut.

Sascha: Was sind denn so die typischen Kundinnen und Kunden, die zu dir kommen? Haben die eine Gemeinsamkeit?

Solveig: Es gibt mehrere Gruppen. In der Regel haben sie aber gemeinsam, dass sie auf der Suche sind nach mehr Erfüllung, nach mehr Sinn. Da muss es doch irgendwie noch mehr geben. Also Suchende, würde ich sagen. Und ganz oft sind diese Menschen eben auch in solchen in so Umbruchsituation. Entweder ja, haben sie irgendwie zum Beispiel einen Burnout erlebt oder sie haben sich gerade scheiden lassen oder sie. Also in der Regel sind das ja solche Ereignisse, die einen wirklich noch mal auch zum Nachdenken bringen und zum Hinterfragen, was man bisher so in seinem Leben geschafft und gemacht hat und ob das jetzt so der richtige Weg war. Also Menschen, die vor einem Neuanfang stehen und die aber auch gleichzeitig. Suchende sind.

Sascha: Man sagt ja immer so ein bisschen klischeehaft, wenn man sich trennt, dann verpasst man sich eine neue Frisur. Aber das ist natürlich nur Oberflächliches. Aber hier geht es dann um eine tiefgreifende Neuausrichtung. 

Ich kannte als Werkzeuge, um so eine Lebensweise schon hinzuschreiben, Grabrede, die im Buch von Stephen Covey benutzt wird. Und viele Leute sagen immer “Na ja, aber so eine Grabrede zu schreiben, die ist ein bisschen morbid”. Schreiben die Menschen bei dir im Coaching eine Grabrede über sich selbst? 

Solveig: Ich bin sehr zwiegespalten, was diese Methode betrifft, aber was daran definitiv sehr vorteilhaft ist, ist echt mal zu überlegen: Was hinterlasse ich im Sinne von Andenken anderer Leute? Meine Familie, meine Eltern, meinen Partner, meine Kinder? Was denkt meine Freunde? Was? Was fällt denen ein, wenn die an mich denken? Und habe ich den Eindruck hinterlassen, den ich gerne hinterlassen möchte? Unter diesem Gesichtspunkt finde ich das schon sehr, sehr spannend, darüber mal nachzudenken.

Sascha: So, jetzt hast du uns ziemlich am Anfang verraten, dass du auf einem Karriereweg unterwegs warst, bevor du dich neu orientiert hast. Lass uns ganz kurz darüber sprechen, über das Thema Karriere. Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, ist jetzt der Anteil des beruflichen, der Karriere in deiner eigenen Vision stark geschrumpft.

Solveig: Ja, das kann man so sagen. Genau.

Sascha: Und hast du, kann man deiner Meinung nach eine glückliche Lebensbasis oder eine, eine sinnstiftende was auch immer Lebensfunktionen entwickeln, wo die Karriere im Mittelpunkt steht? Hältst du das für vereinbar?

Solveig: Hm, nee, halte ich nicht für vereinbar. Also das geht sicher über einen gewissen Zeitraum mal, aber das kann kein gesundes Leben hervorbringen, wenn ich, wenn ich immer nur meine Karriere im Mittelpunkt habe.

Sascha: Gleiches gilt wahrscheinlich für Finanzen.

Solveig: Also ich würde sagen, das gilt für jeden Lebensbereich. Es ist egal. Wir haben verschiedene Lebensbereiche. Es gibt ja verschiedene Definitionen, wie viele das nun sind. Letztendlich sind es immer so Schlagwörter wie Gesundheit, mein inneres Selbst, meine Beziehungen, meine Karriere und Finanzen und den Lifestyle, den ich so habe. Also das sind so die Schlagwörter, die ich benutze. Und meiner Erfahrung nach müssen diese Bereiche schon gleichwertig behandeln werden. Ich kann das immer ganz gut erklären, wenn man sich ein Behältnis vorstellt, dessen Wände die verschiedenen Lebensbereiche sind, und in diesem Behältnis ist in flüssiger Form deine Energie, dann kann deine Energie insgesamt nur so hoch sein wie die höchste Säule, wie die höchste Wand deines Behältnisses. Ansonsten fließt deine Energie halt irgendwo raus. Deswegen müssen wir sicherstellen, dass wir das insgesamt auf einem guten, ausgewogenen Level halten.

Sascha: Verstehe. Gibt es einen Erfahrungswert, welche Wand bei den meisten Menschen am niedrigsten ist und für den Flüssigkeiten Austritt sorgt?

Solveig: Ja, also in der Regel ist es das innere Selbst. Also, wie gehen wir mit uns selbst um? Wie denn? Das kennen wir alle. Der innere Kritiker. Wie reden wir mit uns selbst? Wie? Wie wertschätzend sind wir einfach? Es ist unterschiedlich ausgeprägt, aber in der Regel ist das der Bereich der. Ähm, ja. Am niedrigsten ist.

Sascha: Also, dass man mit sich selbst zu hart und zu kritisch ins Gericht geht.

Solveig: Ja, genau.

Sascha: Okay. Wie lernt man, dass das nicht mehr zu tun?

Solveig: Es ist natürlich ein Prozess, also nicht von heute auf morgen. Und der erste Schritt ist ja wie immer, das überhaupt erst mal wahrzunehmen. Denn ganz oft passiert ja so was echt im Autopilot und wir merken das noch nicht mal! Also gleich von vornherein schon aufgeben und nicht daran glauben, dass man überhaupt was erreichen kann. Entweder gehe ich zu hart mit mir ins Gericht oder ich traue mir das schon von vornherein gar nicht zu. Und indem ich das erst mal wahrnehme und mir dann aber gezielt überlege: wie hätte ich es denn stattdessen lieber gerne und was kann ich machen? Das erarbeiten wir. Was kann ich machen damit? Damit ich das erreiche? Und natürlich ist das nicht von heute auf morgen, sondern dauert halt seine Zeit.

Sascha: Wie lang arbeitest du so typischerweise mit deinen Schützlingen zusammen? Kann man das sagen?

Solveig: Das ist sehr unterschiedlich. Worauf ich mich jetzt sehr spezialisiert habe, ist der Auftakt. Also erst mal sich dessen bewusst zu werden, was man erreichen will und warum und wie man es dann eben auch erreicht. Und ich gebe da auch ganz viel Struktur an die Hand, wie man auch am Ball bleiben kann. Weil darauf kommt es ja dann an, letztendlich am Ball bleiben muss jeder selber, das kann ja niemand für einen anderen tun. Und ich habe dann schon mal regelmäßig nach einem Jahr oder so noch mal Kontakt, aber das muss derjenige ja dann auch selbst wollen. Also im Prinzip ist erst mal die Hauptarbeit überhaupt diese, also dieser Auftakt, sich dessen bewusst zu werden und so einen Fahrplan mitzugeben.

Sascha: Und wenn jetzt jemand in so einer ganz akuten Phase ist, Burnout, Depression oder sonst irgendetwas, was ist dann der richtige Punkt, um mit dir in Kontakt zu treten, begleitend zu einer Therapie oder im Anschluss an eine Therapie? Kann man das sagen?

Solveig: Auch das ist sehr unterschiedlich. Wenn man jetzt wirklich auf dem im tiefsten Tal seines Burnouts steckt oder einer Depression, dann ist das vielleicht schwierig, einfach da so ein zusätzliches Paket aufzunehmen, weil das erfordert schon viel Konzentration und auch viel Visionsarbeit. Ja, ich blicke in die Zukunft und ich sehe da etwas Tolles, was ich erreichen möchte und bin da sehr kreativ und lasse mich eben nicht runterziehen von Grenzen, die ich mir selbst auferlege. Und auf der einen Seite ist es auch sehr Typ-abhängig und kann Leuten total viel Kraft und Motivation. Mich holt das dann aus dem tiefsten Loch wieder raus. Natürlich nicht sofort, sondern im Prozess. Aber es gibt auch Leute, denen ist das einfach gerade viel zu viel und die brauchen einfach noch mehr Erholungszeit. 

Sascha: Das gefällt mir. Du bist jetzt also kein purer Mindset-Coach, sondern die Leute müssen auch anpacken. Die müssen auch was tun, dass diese Bereiche besser werden. Das diese Wände höher werden von diesem Behälter. ch hätte noch ein Schlagwort, zu dem ich gern deine Meinung hören würde. Und das ist YOLO. You only live once. Fluch oder Segen?

Solveig: Es ist sehr witzig, dass du das sagst, weil ich lese gerade ein Buch. Das Leben ist zu kurz für später. Und es könnte ja sein, dass du demnächst stirbst. Da habe ich immer gedacht, da denkt man ja gar nicht mehr in die Zukunft, sondern lebt nur noch im Moment und nur noch am Feiern und am Genießen. Das gefällt mir nicht so sehr. Natürlich ist das mal okay, aber nicht als grundsätzliche Lebenseinstellung. Und auch da muss halt immer die Mischung sein. Es muss die Mischung sein zwischen Ich koste den Moment aus und plane aber auch für die Zukunft.

Sascha: Genau. Also das war auch immer mein Gedanke. Wenn man es dann zu sehr auf die aktuellen Jahre bezieht, muss man auch im Blick haben, man ist ja aber auch dann nur einmal erwachsen und nur einmal im Ruhestand. Und wenn man dann die Altersvorsorge vergessen hat, ist auch blöd.

Solveig: Genau. Ja, ja, total hast du recht.

Sascha: Das Ganze ist aber wirklich, wie du gesagt hast, ein sehr individuelles Thema. Es kommt da ganz feinfühlig auf die Balance an, dass man also eben nicht ab heute nur noch Yoga am Strand macht, aber auch nicht nur noch für die Unternehmensberatung schuftet, aber auch nicht nur noch verwilderte Kaninchen streichelt für den Naturschutz. Wenn wir jetzt mit dir in Kontakt treten wollen, dann habe ich auf deiner Webseite gesehen, du arbeitest gerade an einem Onlinekurs bzw. an der ersten Version eines Onlinekurses. Erzähl uns doch dazu etwas.

Solveig: Ja, also das Ganze. Das heißt Vision Planning for Life. Und das ist das, was ich jetzt über die letzten Jahre im eins zu eins Coaching gemacht habe. Dieser Auftakt, von dem ich vorhin gesprochen habe, den arbeite ich jetzt gerade als Onlinekurs aus. Und da geht es darum, eben eine ganzheitliche Lebensvision zu entwickeln, damit genau das, was du da gesagt hast, nur noch Yoga am Strand und so, dass das nicht passiert, sondern dass ich mir wirklich alle Lebensbereiche angucke und schaue, was ich da erleben will. Also nicht, was ich haben will, sondern was ich erleben will, warum ich das will und was ich heute schon habe, also worauf ich aufbauen kann und wie ich das umsetzen kann. Ich gebe da ganz, ganz viel Struktur mit an die Hand. Ich habe ein System erarbeitet, mit dem das wunderbar funktioniert. Letztendlich gebe ich immer nur den Rahmen vor. Den Inhalt muss natürlich jeder selbst erarbeiten, weil das für jeden Menschen ganz komplett unterschiedlich aussieht. Und in dieser ersten Version wird es sozusagen als Coaching stattfinden. Ich muss noch genau prüfen, wie ich das mit einer ganzen Gruppe mache. Das ist ja doch noch ein bisschen anders, als wenn ich immer nur eine Person da habe. Deswegen gibt es jetzt gerade die einzigartige Möglichkeit, an diesem Programm sehr vergünstigt teilzunehmen. Das wird später mal rund 400 € kosten. Und jetzt gerade? Kann man für 97 € mitmachen und kann sich auch noch einbringen und hat mich auch live dabei. Es soll am Ende ein automatisierter Onlinekurs dabei herauskommen. 

Sascha: Verstehe. Gibt es da irgendwelche Limitierungen? Also muss man sich bis zu einem gewissen Datum angemeldet haben, oder ist die Anzahl der Plätze limitiert?

Solveig: Genau. Ich habe ein Limit von 50 Teilnehmern gesetzt. Ich will ja auch gewährleisten, dass die Leute alle zufrieden sind und alle das erreichen, was sie, was sie erreichen möchten. Und der Anmeldeschluss ist spätestens am 23. April. Start ist dann der 25. April.

Sascha: Das bedeutet also, wenn man die Folge jetzt hört, kann ich sagen „Leute, wenn ihr dabei sein wollt, beeilt euch!“ Und ich weiß auch aus eigener Erfahrung: Es lohnt sich, so was zu machen, in so was zu investieren und nicht immer nur in die Karriere oder nicht immer nur in die Gesundheit zu investieren. Vielleicht erinnert euch noch an mein Dschungel-Bild: Ab und zu mal auf die Palme zu klettern und die ganze Umgebung im Blick zu behalten. Oder in deinem Bild die Wände dieses Energiegefäßes in Balance zu halten. 

Solveig, vielen Dank, dass du uns diese Einblicke gewährt hast, dass du ein bisschen darüber geredet hast. Das hat da auch noch mal für mich ganz viele interessante Bilder und Gedanken dabei, die ich mitnehme. Freue mich, dass du das mit uns geteilt hast. Deine Kontaktadresse bzw. die die Anmeldemöglichkeiten zu deinem Onlinekurs packen wir natürlich in die Shownotes. Also wer jetzt nicht mitgeschrieben hat, einfach in den Shownotes klicken und dann kommt man zu dir. Und dann würde ich sagen, wünschen wir allen, die zugehört haben, ein paar schöne Tage bis dahin. Und macht’s gut.

Solveig: Tschüss. Macht’s gut. Vielen lieben Dank, dass ich da sein durfte, Sascha. Ciao!

Personalisierte Nahrungsergänzug mit Loewi

Auf Basis eines Bluttests stellt Loewi individualisierte Nahrungsergänzug her. Ich teste das Granulat.

In meinem bisher blutigstens Video habe ich zu Hause einen Bluttest von Loewi (https://loewi.com/) gemacht um herauszufinden, welche Nährstoffe mir fehlen könnten. Dabei war ich eigentlich sicher, dass mir nichts fehlen würde

Den Beitrag bei YouTube ansehen

Nährstoffmangel?

Ich war mir deshalb so sicher, weil ich hochwertige Präparate nehme, die mich optimal Vitaminen und Mineralien versorgen sollten. Und tatsächlich war ich auch überdurchschnittlich gut versorgt. Speziell bei den Vitaminen, Eisen und Kupfer war auch alles optimal.

Nicht so gut lief es aber bei Selen, Cholesterin, den Triglyceriden und meinem Omega-3-Index. Und das Problem kann fast einen Punkt gebracht werden: Ich esse zu wenig Fleisch und/oder zu wenig Fisch, dafür zu viele Kohlenhydrate.

Mein Loewi-Score

Das ist teilweise Absicht, weil ich mich oft freiwillig vegatarisch ernähre. Natürlich könnte ich meinen Loewi-Score nur durch die Ernährung an sich verbessern, ohne irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel. Dennoch habe ich mir die Frage gestellt, geht es auch mit Nahrungsergänzung.

Individuelle Nahrungsergänzung

Auf Basis des Bluttests hat Loewi für mich individuell ein Granulat zusammengestellt, dass mich mit einem Löffel am Tag optimal versorgt. Um auf Nummer sicher zu gehen habe ich mir zusätzlich ein Omega-3 besorgt. Viel hilft viel. So eine Packung hält drei Monate und kostet 75€ pro Monat. Das finde ich vergleichsweise günstig.

Jetzt nehme ich täglich einen Löffel des Loewi-Granulats und spüle das mit Wasser runter. Es ist ziemlich Geschmacksneutral und geht prinzipiell auch gut runter. Ein bisschen nachspülen muss man aber. Zum einen weil, das Granulat mit viel Flüssigkeit getrunken werden soll, zum anderen weil immer noch ein Krümelchen irgendwo hängen bleibt.

Man kann das Granulat aber z.B. auch in den Yoghurt mischen. Welche Farbe das Granulat hängt ist individuell unterschiedlich. Je nachdem, welche Mängel bei eurem Bluttest herausgekommen sind und ob ihr angegeben habt, dass ihr bereits sonstige Nahrungsergänzung nehmt.

Ich nehme es jetzt bereits seit einer Woche, und das ist natürlich zu kurz für ein Fazit. Daher melde ich mich in drei Monaten nochmal, wenn der nächste Bluttest ansteht => den Newsletter empfangen um das nicht zu verpassen

10 Geschenkideen für fitte Menschen

Auf der Suche nach einem Geschenk für einen fitten Menschen oder einem, der es werden will? Hier 10 Geschenkideen für fitte Menschen. Ich habe euch Vorschläge aus den Kategorien Ernährung, Trainingsequipment und Regeneration meine Lieblingsprodukte herausgesucht. So ist für jeden Fitnessbegeisterten etwas dabei.

Geschenkidee 1: Fitness-Box “Paleo” – 16€

Die Paleo-Ernährung ist ein anhaltender Trend in der Fitness-Welt. Für jeden, der mal reinschnuppern möchte, ohne sich gleich ein Tier jagen zu müssen gibt es von eat perfomance einen kleinen Paleo-Fresskorb:

Geschenkidee 2: Veganes Omega-3 – 32€

Geschenk-Tippp für fitte Menschen: Veganes Omega-3 von FitLine
Veganes Omega-3 von FitLine

Über die Wirkung von Omega-3 muss man vermutlich nicht mehr viel schreiben. Seine Vorteile sind ebenso legendär, wie es bei vielen Menschen zu knapp vorhanden ist. Wer das beheben möchte, muss jetzt nicht mehr zu Fischöl-Kapseln greifen. Ich selbst bevorzuge das vegane Omega-3 von FitLine.

Geschenkidee 3: Stoffwechselbooster Activize – 30€

Eine Dose Activize (wieder von FitLine) kann der ideale Energieschub sein, der einem hoch von der Couch und in die Trainingsklamotten treibt. Anders als die zusammen-gepunchten Booster, die man sonst nur unter der Ladentheke kaufen kann, könnt ihr hier dank natürlichem Niacin, B- und C-Vitaminen unbesorgt sein:

Geschenk-Tippp für fitte Menschen: FitLine Activize Oxyplus liefert exakt die Wirkstoffe, die unser Körper zur Erzeugung von Energie braucht.
FitLine Activize Oxyplus liefert exakt die Wirkstoffe, die unser Körper zur Erzeugung von Energie braucht.

Bonus-Tipp: Der Vier-Minuten-Fatburner – 1€

Hat der oder die beschenkte keine Zeit für Fitness? Kein Problem, zeige ihm/ihr, wieso vier Minuten reichen können:

Geschenkidee 4: Trinkflasche Camelbak – 20€

Eine gute Trinkflasche gehört zu den absoluten Basics. Ich habe unzählige billige Trinkflaschen verschlissen, bis ich endlich bei Camelbak gelandet bin:

Geschenkidee 5: Freeletics Abo – ca. 70€

Personal Training ohne Personal Trainer im eigenen Home Gym. Das geht. Mit Freeletics. Ich selbst bin dort zufällig vor zwei Jahren gelandet und der App treu geblieben. Egal ob zu Hause, auf Reisen, im Studio oder Draußen: Bei Freeletics kommen alle Leistungsstufen ins Schwitzen.

Geschenkidee 6: Eine Kettlebell – 40-100€

Eine Kettlebell ist DAS wichtigste Trainingsgerät überhaupt. Für den Anfang reicht eine einzige Kettlebell auch völlig aus.

Bonus-Tipp: Kettlebell-Training von Pavel

So genial eine einzige Kettlebell als Trainingsgerät auch ist, so wenig selbsterklärend ist sie. Dieses Buch von Pavel schafft Abhilfe:

Da ich so begeistert von dem Buch bin, habe ich darüber auch einen eigenen Beitrag geschrieben.

GeGeschenkidee 7: TRX – 100-200€

Wem eine Kettlebell zu archaisch ist, der ist beim TRX gut aufgehoben. Es lässt sich fast überall montieren: An Türen, Treppengeländern, Bäumen, Schaukeln. …

Dabei ist es gleichzeitig kompakt und somit der ideale Begleiter auf Reisen. Mein Tipp ist das offizielle TRX, und nicht das billige Duplikat aus dem Discounter. Es ist hochwertig, sicher und hält bei mir schon über 10 Jahre:

Geschenkidee 8: Foam Roller – 20-40€

Kommen wir zum Thema Regeneration. Das ist für alle Fitnessbegeisterten fast genauso wichtig wie das Training selbst. Foam Roller haben eine steile Karriere hingelegt. Für viele das wichtigsten Werkzeug zu aktiven Regeneration. Egal ob im Studio oder zu Hause: Eine Runde Selbst-Message mit dem Foam Roller zaubert Entspannung in die Muskeln.

Geschenkidee 9: Akkupressurmatte – 20€

Mehrmals pro Woche werde ich Abends vorm Fernseher zum Fakir. Eine stachelige Akupressurmatte piekst einem in die sanfte Entspannung. Nie war ein leichter Schmerz angenehmer.

Geschenkidee 10: Massage-Pistole – ab 80€

Der nächste Star am Fitness-Himmel: Massage-Pistolen. Während sie zu Beginn wegen des hohen Preises (400€) nur von Physios oder professionellen Trainern gekauft wurden, gibt es mittlerweile viele erschwingliche und dennoch gute Modelle am Markt. Noch ein Geheimtipp für fitte Menschen!

Ich hoffe dir haben meine 10 Geschenktipps für fitte Menschen und du konntest jemandem damit eine Freude machen!

Möchtest du noch mehr Informationen für dein Training und deine Ernährung erhalten? Dann komm in meine kostenlose Community:

Black Friday bei Hello Fresh

Dieses Jahr bekommt ihr von mir nur einen einzigen Tipp für den Black Friday, und das ist Hello Fresh. Dort gibt es gerade für neue Kunden bis zu 80€ auf 4 HelloFresh Kochboxen, inklusiver kostenloser Lieferung der 1. Box.

Achtung: Das Angebot gilt nur bis zum 29. November! Benutzt den Code „HELLO80AFF“.

Wer sich nicht sicher ist, ob HelloFresh das richtige für ihn ist, kann sich hier meinen Testbericht durchlesen oder meine Pinwand bei Pinterest ansehen:

Meine Pinwand mit HelloFresh-Rezepten bei Pinterest

Keine Zeit für Fitness – auch auf Pinterest

Neben dem Blog hier an dieser Stelle und meinem YouTube-Kanal bin ich auch auf Pinterest unterwegs: www.pinterest.de/ptsascha/

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