Diese Angst ruiniert deine Tagesplanung

Hast du dich mal gefragt, warum einem die Tagesplanung so oft um die Ohren fliegt? Das liegt viel zu oft an der Angst, etwas zu verpassen. Dabei lässt sich das sehr einfach vermeiden.

Der Tag bräuchte mehr als 25 Stunden. Darüber herrscht unter Arbeitnehmer:innen große Einigkeit. Die schlechte Nachricht: Das wird nie passieren. Die gute Nachricht: Macht nichts. Aber der Reihe nach.

Diesen Beitrag im Podcast anhören:

Murphys Gesetz und die 60-Prozent-Lösung

Vielleicht kennst du die folgende Situation nur zu gut: Liebevoll planst du deinen nächsten Arbeitstag. Alle wichtigen Termine sind – mit Puffern für An- und Abfahrten – eingeplant, die wichtigen Aufgaben ohne festen Uhrzeit füllen die Lücken wunderbar aus und es sieht sogar nach einer entspannten Mittagspause und einem pünktlichen Feierabend aus. Doch dann schlägt Murphys Gesetz zu, und der Plan übersteht nicht mal die ersten beiden Arbeitsstunden.

Kein Wunder, würde es jetzt aus der Selbstmanagementcommunity ertönen: Du hast zu viel Zeit fest verplant. Es hätten nur 60 Prozent sein sollen. Wieso ausgerechnet 60? Das fällt erst mal vom Himmel, in jedem Fall sollte aber ein großer Teil des Kalenders leer bleiben. Oft hätte bereits nur die feste Terminlandschaft diese 60 Prozent bereits für sich in Anspruch genommen. Somit hätten die Lücken, in welche du die Aufgaben ohne feste Uhrzeiten gelegt hast, leer bleiben müssen. Zunächst ist das kein Problem, denn diese (an sich) terminfreien Aufgaben hätten auch an jedem anderen Tag erledigt werden können.

Wenn aber die anderen Tage der Woche von einer ähnlichen Terminlandschaft gezeichnet sind, gibt es auch sonst in der Woche nicht genügend Lücken, in denen man alle terminfreien Aufgaben schieben kann. Sonst wären ja wieder mehr als 60 Prozent der Zeit verplant. Diese Aussicht macht viele Menschen nervös. Warum eigentlich?

Die Angst, etwas nicht zu erledigen

Es liegt an FOMO. FOMO steht ganz allgemein für „fear of missing out“, also die Angst etwas zu verpassen. In unserem Fall: Die Angst, eine Aufgabe nicht zu erledigen. Natürlich nimmt sich man sich auch aus Selbstüberschätzung zu viel vor, aber bleiben wir für heute bei der Angst.

So werden Aufgaben, die an sich keine echte Deadline besitzen, willkürlich terminiert, aus der Sorge heraus, man würde sie sonst nicht erledigen. Das könnte natürlich auch passieren. Viele Menschen brauchen Zeitdruck, um sich um angenehme Aufgaben zu kümmern. Das funktioniert für sie sogar dann, wenn sie wissen, dass die Deadline erfunden ist. Oft verbunden mit der stolzen Aussage: „Unter Zeitdruck funktioniere ich am besten“. 

Wirklich? Sollte man der Angst, etwas zu verpassen, mit künstlichem Druck entgegnen und den Preis in Form von Stress und Hektik zahlen? Ich bin überzeugt, dass man sich mit dem diesem Preis von der Verantwortung freikaufen will, sich der Angst zu stellen. Zu diesen selbst auferlegten Stressoren kommt hinzu, dass die unter Zeitdruck erledigten Aufgaben oft zu Ergebnissen von schlechterer Qualität führen. Vor der Frage, wie man den sonst alles auf der To-do-Liste schaffen soll, muss die Frage stehen, ob man überhaupt alles erledigen muss.

Du musst nicht alles erledigen

Falls du dich nur deshalb mit Zeitmanagement und Produktivität beschäftigst, weil du doch noch hoffst, eines Tages alles erledigen zu können, dann vergiss das bitte möglichst schnell. Parkinsons Gesetz sagt, dass sich Arbeit immer auf Zeit ausdehnt, die wir zu ihrer Erledigung eingeplant haben. Das ist hartes Dilemma: Wer mit Puffern plant, damit sich nachfolgende Termine nicht verschieben, wird bald merken, dass der Puffer selbstverständlich von der Aufgabe oder dem Meeting verzehrt wird. Für alle Aufgaben wirst du niemals genug Zeit haben. Für alle wichtigen Aufgaben, hingegen schon.

Falls du mir gerade innerlich widersprochen hast, müssen wir noch über den Begriff „wichtig“ sprechen. Viele Dinge betrachten wir nur deshalb als wichtig, weil wir die negativen, sozialen Konsequenzen fürchten. Wenn wir einem Gefallen oder eine Anfrage nicht nachkommen, könnten andere schlecht von uns denken oder uns sogar anschreien. Ja, das könnte passieren! In diesen Fällen ist es fast immer deutlich weniger dramatisch, als wir es uns vorgestellt haben und in ein paar Jahren kräht kein Hahn mehr danach.

Es gibt hingegen immer Aufgaben, bei denen dich dein Zukunfts-Ich am liebsten dafür anschreiben würde, dass du sie nicht erledigt hast. Kann und tut es nicht, und deshalb stellst du dich selbst viel zu oft hinteren gegenwärtigen Schreier:innen an. Die Angst, etwas nicht zu erledigen, ist viel zu oft eine soziale. Und während du der Lautstärke der Anderen nachgibst, vernachlässigst du alles, was für dich, deine Gesundheit und deine Familie wichtig gewesen wäre. Lass dich hier nicht von er trügerischen Stille nicht trügen. Es bleibt leise, bis es zu spät ist, und dir deine Gesundheit und Partnerschaft um die Ohren fliegt.

Die Lösung ist (nicht) einfach

Was machen wir jetzt mit dieser Erkenntnis? Sacken lassen. Beobachte dich selbst, und deine Gefühle und Gedanken zu fremdbestimmten Aufgaben in den nächsten Wochen ganz genau. Jetzt wo sie zugesagt sind, würde es natürlich besonders schwerfallen, die Zusage wieder rückgängig zu machen. Respekt für alle Fälle, in denen dir das dennoch gelingt, und du deine Zusage wertschätzend und ehrlich zurücknimmst. Bitte lerne aber in jedem Fall daraus, wenn du das nächste Mal etwas zusagen willst. Einfach wird das nicht und es wird zu Rückfällen kommen. Bleibe sensitiv und ehrlich zu dir selbst und anderen gegenüber.

Auf der organisatorischen Ebene gibt es aber eine einfache Lösung: Bereite deine Tage vor, statt sie zu planen. Wie das funktioniert, erfährst du in dieser Podcast-Folge: Warum dich Planung in den Irrtum führt (Folge 88)

Hat dir dieser Beitrag gefallen? In meinem kostenlosen Newsletter bekommst du weitere, exklusive Impulse:

Wird verarbeitet …
Erledigt! Sie sind auf der Liste.

Wenn Abhaken zur Sucht oder zum Zwang wird

Schreibst du manchmal Dinge auf die To-do-Liste, nur um sie abzuhaken? Vor allem aber: Schreibst du manchmal Dinge auf die To-do-Liste, nur damit andere sehen, wie du sie abhakst.

In diesem Beitrag geht es um die Sucht des Einzelnen, Dinge auf der To-do-Liste abzuhaken, vor allem aber um den Zwang in Teams, alle Tätigkeiten in einem Ticket-System abzubilden.

To-do-Listen und Ticketsysteme sind wertvolle Hilfsmittel, um Ordnung in die Aufgaben von Einzelnen oder von Teams zu bilden. Transparenz und Planbarkeit sind die nette Folge. Aber es gibt auch eine dunkle Seite, geprägt von Sucht, Zwang und Misstrauen.

Diesen Beitrag im Podcast anhören:

Ich war am Samstagvormittag mit Gartenarbeit beschäftigt, während meine Frau unterwegs war. Was in jedem Fall zu erledigen war, konnte in der Liste „Gartenarbeit“ in unserem gemeinsam genutzten Task-Manager sehen. Rasen mähen, Hecke zurückschneiden, usw. Ich erledigte die Aufgaben im Garten und hakte sie anschließend in der Liste ab. Nun war sie leer, ich hatte noch Zeit und der Garten bot auch noch Verbesserungspotential. Und da war mein Dilemma: Soll die Dinge einfach direkt erledigen, oder zuerst in die Liste eintragen und sie dann unmittelbar erledigen. So würde meine Frau auch aus der Ferne sehen, dass ich mehr gemacht haben (mobilen Benachrichtigungen sei Dank).

Das ist ein absurder Gedanke. Denn weder besteht meine Frau auf diese Form der Transparenz, noch gibt es einen Dokumentationszwang. Wenn überhaupt, dann ist die Ursache hier in meiner Freude zu suchen, Dinge abhaken zu können. Viel mehr noch: Uns beiden sollte doch sowieso nur das Ergebnis, also wie der Garten am Ende aussieht, wichtig sein. Das ist ein oberflächliches, einfaches Beispiel. Gleichzeitig mein Auslöser, über die Sucht der/des Einzelnen und den Zwang in Teams zu schreiben.

Die Sucht der/des Einzelnen

Unternehmer:innen haben oft ein produktives, organisiertes Bild von sich. Zumindest versuchen sie, dieses Bild nach außen zu tragen. Wie könnte man sich vergewissern, dass dieses Bild Substanz hat? Anders gefragt: Woran erkennt man produktive Menschen?

Über diese Frage habe ich laut bei YouTube nachgedacht:

Die Auflösung gibt es hier: Daran erkennt man produktive Menschen. Wer diese Antwort nicht kennt, hält sich selbst gerne einen vollen Kalender und To-do-Liste unter Nase.

Jedes Abhaken aktiviert unser Belohnungszentrum. Je öfter das passiert, desto wohliger natürlich das Gefühl.

Die To-do-App meiner Wahl, Todoist, geht einen Schritt weiter: Es gibt Tages- und Wochenziele für Anzahl zu erledigender Aufgaben. Ein Zähler gibt an, wie viele Tage oder Wochen am Stück man seine Ziele erreicht hat. Don’t break the chain trifft Gamification. Was mich anfangs motiviert hat, hat mich später unschön diktiert. Am frühen Abend waren erst 7 von 8 Aufgaben erledigt? Sich jetzt zu entspannen oder auf die Familie einzulassen, würde die Serie zum Reißen bringen. Ein unerträglicher Gedanke. Also wurde auf Teufel komm raus eine Aufgabe gesucht, die man noch erledigen könnte. Egal wie oberflächlich diese dann erledigt wurde, Hauptsache der Zahlenmystik wurde Genüge getan. Das Abhaken der Aufgabe wurde wichtiger als der Inhalt der Aufgabe.

Es hat mich viel Mühe gekostet, dieser Sucht zu entkommen. Mir war bewusst, dass ich das Reißen einmal provozieren musste. Das war ein schwieriger Tag. Bis spät Abends hat es mir in den Fingern gejuckt, die Serie doch noch zu retten. Am nächsten Tag fiel ich in ein tiefes Loch. Jetzt war ja eh alles egal. Die Zahl in meiner To-do-App war der Beweis, dass ich unproduktiv bin. Obwohl ich im Vorfeld wusste, dass diese Gedanken unangebracht sind und kommen würden, haben sie mich heruntergezogen. Erst viele Tage später konnte ich mich wieder aufrappeln und mich selbst davon überzeugen, dass ich mehr bin, als die Zahl in meiner App.

Der Zwang im Team

Folgender Geschichte durfte ich beiwohnen:

Der Hausmeister sitzt gelangweilt am Empfang, wo ihn die Empfangsmitarbeiterin auf eine kaputte Glühbirne hinweist. Notwendige Arbeitszeit: Keine 5 Minuten.

Die Bitte, das schnell zu erledigen, wurde mit "Schreib ein Ticket" abgewiesen. Der Hinweis der Mitarbeiterin, dass das doch fast länger dauert, als die Aufgabe selbst, wurde mit "trotzdem" abgeräumt.

Erst als das Ticket geschrieben war, stand er unmittelbar auf, um die Glühbirne zu wechseln. Geleistete Arbeitszeit: 10 Minuten von jetzt zwei genervten Personen.

Vermutlich kennst du ähnliche Situationen von deiner IT, Dienstleistern oder Ämtern. Vermutlich hast du auch schon ungläubig den Kopf darüber geschüttelt. Sind diese Menschen eher faul oder verbohrt? Weder noch, denn es ist häufig das System, das diesen Zwang ausübt.

Aus Produktivitätssicht ist das völlig absurd. Aufgaben, deren Erfassung länger dauert als die Aufgabe selbst werden direkt bearbeitet und überhaupt nicht erfasst. Das ist die heilige Zwei-Minuten-Regel von Getting Things Done.

Wie kommt es zu einem solchen Verhalten? Über dem Hausmeister, über deiner IT und über jedem Amt steht jemand, der deren Arbeitsleistung beurteilen muss. Das ist ein komplexes Thema und bereitet der höheren Instanz Kopfzerbrechen. Bis sie plötzlich über das Ticket-System stolpert, mit dem sich die Personen unter ihr organisieren. Eine Zahl wie z.B. „Tickets pro Tag“ fällt hier auf Knopfdruck ab. Herrlich! Damit lässt sich jeder Hausmeister in jeder Filiale mit jedem Hausmeister in jeder anderen Filiale vergleichen. Fleißige Hausmeister erledigen viele Tickets pro Tag, faule Hausmeister nicht.

Das Ticket-System, das innerhalb der Abteilung eigentlich für Transparenz und Planbarkeit sorgen sollte, reduziert jetzt ganze Abteilung für Darüberstehende auf eine einzige Zahl. Wann immer wir aber komplexe Sachverhalte auf eine einzige Zahl reduzieren, treten unschöne Nebeneffekte auf. Gegenseitiges Misstrauen ist nur einer davon.

Alle innerhalb der kontrollierten Abteilung wissen, dass sie auf eine Zahl reduziert werden. Ihr oberster Auftrag ist jetzt nicht mehr das Wohl des Kunden, sondern eine schöne Zahl. Wieso sollte der Hausmeister in meinem Beispiel jetzt auf unkomplizierte Weise die Glühbirne wechseln, wenn er auf die umständliche Art mit Ticket noch oben beweisen kann, dass er gebraucht wird. Würde den eigentlich einen guten Hausmeister nicht daran erkennen, dass er proaktiv ist, und viele Defekte behoben sind, bevor sie jemandem auffallen, also bevor es zu einem Ticket kommt. Die nächsthöhere Instanz kann das natürlich nicht von einem faulen Hausmeister unterscheiden. Im Zweifel gegen den Angeklagten.

Nieder mit den Ticket-Systemen!

Nein, das kann natürlich nicht die Lösung sein. Ticket-Systeme und To-do-Listen abzuschaffen, weil sie zu Sucht und Zwang führen können, würde das Kind mit dem Bade ausschütten. Wir benötigen die Transparenz und Planbarkeit dieser Hilfsmittel.

Aber benötigen wir jemanden, der darübersteht und daraus eindimensionale Zahlen ableitet? (Achtung, das sind wir manchmal selbst)

Wir müssen uns immer daran erinnern: Was zählt, ist das Ergebnis. Der Erfolg des Projekts, zufriedene Kundinnen und Kunden oder eine florierende Firma. Wie kann man das beurteilen? Nicht über den Kontostand oder die Anzahl an Bestellungen, sondern über die Stimmung. Die Stimmung im Team, die Stimmung im Umgang mit Kunden und bei Individuen die Entspannung der/des Einzelnen.

Zurück zu meinem Garten: Ich habe die Aufgaben nicht eingetragen, sondern die Aufgaben nicht erledigt. Dabei habe ich Zeit gespart und mich meiner Sucht gestellt. Meine Frau hat das Resultat dann am Garten selbst beurteilt, und nicht an der Anzahl To-dos auf unserer Liste.

Wöchentliche Inspirationen, Gedankengänge und Tipps bekommst du in meinem Podcast oder Newsletter:

Nahrungsergänzung: Produktivitätsbooster oder Geldmacherei

Wer einmal anfängt, sich mit Nahrungsergänzung zu beschäftigen, wird nicht mehr fertig. Das Angebot am Markt ist riesig, die Unsicherheit, was man davon braucht sogar noch größer. Einige schwören darauf, sei es im Sport oder als Produktivitätsbooster, einige verteufeln es als unnötige Geldmacherei.

Darüber hinaus ist auch die Biologie dahinter für Laien kaum zu durchdringen. Allein den aktuellen Wissensstand zu erfassen ist eine Lebensaufgabe, geschweige denn am Ball zu bleiben. Und dann gibt es aber auch Loewi – powered by Bioniq. Loewi verspricht, dass man Basis von wenigen Tropfen Blut eine individuelle Mischung zusammenstellt, die dann auch wirklich wirkt. Individuell auf die eigene Lebenssituation, Allergien usw. angepasst. Zeitlicher Invest: 15 Minuten.

Robin Sorg von Loewi/Bioniq ist zu Gast, um über all diese Aspekte zu sprechen.

RABATTCODE
Nutze den Rabatt-Code „LW-Sascha-Feth“ für 25 € Rabatt auf den Bluttest unter: www.loewi.com (Affiliate-Link)

Auf YouTube anschauen.

oder im Podcast anhören:

Interview mit Robin Sorg.mp4: Audio automatically transcribed by Sonix

Interview mit Robin Sorg.mp4: this mp4 audio file was automatically transcribed by Sonix with the best speech-to-text algorithms. This transcript may contain errors.

Sascha:
Gibt es eigentlich so etwas wie Produktivitätsskorbut? Es geht heute um Nahrungsergänzung und darüber, ob man das als nicht Profisportler überhaupt braucht. Und dafür habe ich mir extrem kompetente Unterstützung geholt. Willkommen Robin Sorg von Loewi powered by Bioniq.

Robin:
Hallo Sascha, ich freue mich, dass ich da sein darf.

Sascha:
Ja, sehr gerne. Ich freue mich, dass du da bist, dass du der Einladung gefolgt bist, denn das kann ich verraten: Ich bin jetzt ja seit einem halben Jahr glücklicher Kunde und habe ja sogar meinen Bluttest damals für YouTube gefilmt. Möchte aber für heute mal alles vergessen, was ich über Nahrungsergänzung weiß, denn du hast den viel stärkeren Hintergrund und ich möchte dir ganz unbedarft Fragen stellen. Also erzähl uns doch mal, was ist denn dein Hintergrund im ganzen Thema Ernährung und co.

Robin:
Sehr, sehr gerne. Ja lange Reise schon die ich da durchlaufen bin. Ich bin selber ein Stück weit nach der Schule privat auf das Thema Ernährung gestoßen, habe mich dann wie viele glaube ich erst mal nur so ein bisschen damit beschäftigt, das ein oder andere YouTubeVideo gesehen, aber auch Bücher gelesen und mich dann relativ schnell entschieden. Ich wusste schon immer Gesundheit ist was für mich dann in die Richtung sogar zu studieren und habe dann ein duales Studium absolviert, habe Vollzeit als Personal Trainer gearbeitet also, und Ernährungsberatung muss man dazu sagen, also im Alltag 40 Stunden den Kontakt zum Kunden gehabt und auch die Beratung, die Erfahrungen gesammelt und gleichzeitig aber im dualen System Ernährungsberatung studiert. Heißt da dann die wissenschaftliche Komponente bekommen. Das alles hat so ein Stück weit den Ursprung, dass ich mich jetzt schon seit über sieben Jahren vegan ernähre und dann, und da kommt vor allem auch die Tiefe dann her, die Verantwortung gesehen habe. Hey, wenn ich das aus welchem Grund auch immer machen möchte, dann muss ich auch darauf achten, dass mein Körper dabei auch so gut wie möglich alles funktioniert. Und hatte mich dann von oberflächlichen Ernährungs Büchern immer tiefer reingelesen bis hin zur molekularen Medizin und Biochemie, was dann auch mal ganz schöne Wälzer sein können. Aber das gehört auch dazu, weil das Thema Gesundheit ist mit das Wichtigste, deswegen sprechen wir ja auch heute.

Sascha:
Okay, also du bist genau die richtige Person, die dafür heute bei mir zu Gast ist. Jetzt sag mir aber doch vorweg: Lass uns über den Elefanten im Raum sprechen. Ist Nahrungsergänzung denn nicht einfach nur ein bisschen Geldmacherei?

Robin:
Die große Industrie. Ganz klare Antwort Nein. Aber wie überall gibt es ja Unternehmen. Personen, die wissenschaftlich fundiert kommunizieren und auch Produkte anbieten, die sehr sinnvoll sind und Leute, die das nicht machen. Und gerade da leiden wir persönlich auch sehr darunter. Gab es in der Vergangenheit in der Nahrungsergänzung viele Firmen, die viel versprochen haben, mit schönen Slogans und vielleicht komischen Vertriebssystem und beeindruckenden Körpern, aber wenig dahinter. Deswegen, die Sinnhaftigkeit von Nahrungsergänzung ist definitiv gegeben. Gerade da kommt ich auch gleich noch zu sprechen, wenn man auch weiß, was benötigt wird und nicht einfach blind drauf los suplementiert. Aber man muss sich wie immer, wenn es um die Gesundheit geht, ein Stückchen tiefer damit beschäftigen.

Sascha:
Jetzt lass uns heute mal den Blick auf nicht Profisportler richten, also als irgendjemanden der den man als Wissensarbeiter-Arbeiter:in bezeichnen würde. Also ich habe jetzt einen Bürojob, der ist auch fordernd, der schlaucht mich auch manchmal ganz schön. Ich habe vielleicht auch eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio, wo ich ab und zu trainieren gehe. Brauche ich jetzt dann überhaupt Nahrungsergänzung, wenn ich keinen Extremsport betreibe?

Robin:
Auch hier die klare Antwort höchstwahrscheinlich überprüfen im ersten Schritt herauszufinden, wie die aktuelle Situation ist. Also da eben erst mal zu verstehen. Was macht mich persönlich aus und was macht mein Leben aus im Bezug auf meine Versorgung und mein Bedarf? Die Versorgung kann man sehr einfach bestimmen über eine Bluttestung wo man im Blut herausfinden kann, wie denn bestimmte Marker, die auch valide im Blut messbar sind, eben die Versorgungssituation von bestimmten Nährstoffen darstellen. Gleichzeitig on top. Dazu gibt es viele Nährstoffe, die man leider nicht direkt im Blut testen kann. Allerdings sehr schön über das Verständnis des Lebens im Sinne eines Anamnesebogens beispielsweise dann abfragen kann. Also wie sieht die Ernährungsform aus? Ernähre ich mich michköstlich oder habe ich eine eher einseitige Ernährung im Sinne von rein pflanzlich, vegetarisch, vegan, oder bin ich auf der Gegenseite: Ernähre mich Paleo Keto und ich habe eher weniger Kohlenhydrate Quellen? Habe ich Allergien, Intoleranz? Krankheiten, Medikation? Mache ich Leistungssport, wie du schon gesagt hast, gerade: Oder bin ich ambitionierter Sportler? Da gibt es sehr, sehr viele Einflussfaktoren. Und das Wichtige ist hier erst mal zu verstehen Welche Faktoren können welche Nahrungs- oder vor allem Nährstoffversorgung begünstigen? Oder wo ist es vielleicht ein bisschen wichtiger, bestimmte Nährstoffe im Blick zu behalten? Wenn man jetzt hat man gerade davon, sich jetzt beispielsweise rein vegan ernährt, ist das Thema Vitamin B12 ein ganz offensichtliches. Wobei sicherlich nachher auch noch mal ein bisschen darüber zu sprechen kommen, aber auch bei anderen Ernährungsform, so dass die klare generalistische Aussage nicht möglich ist. Deswegen ist das Thema Individualität auch bei der Gesundheit so wichtig, den Einzelfall zu betrachten, für sich selber herauszufinden, wie die Versorgung und wie der Bedarf ist und aufgrund dessen dann zu entscheiden, wo man sinnvoll ansetzen kann in der Suplementierung, um die klare Antwort im Sinne von Leistungssport zu geben. Leistungssportler sind natürlich anfälliger dafür, weil sie durch den höheren Verbrauch, durch die körperliche Belastung und auch den mentalen Stress, den man beim Leistungssport nicht vergessen darf, einen höheren Verbrauch an Nährstoffen haben. Nichtsdestotrotz trifft es auch den Großteil der Gesellschaft zu, dass da ein erhöhter Bedarf besteht.

Sascha:
Okay, jetzt also ich bin überzeugt davon, dass das so ist, dass man bei einem Großteil der Menschen diesen erhöhten Bedarf spürt. Und du hast ja auch schon angedeutet, dass es ganz viele Einflussfaktoren dafür geben kann oder dafür gibt, warum man diesen erhöhten Bedarf hat. Aber wenn ich jetzt mit Nahrungsergänzung anfange, mache ich das dann, nur um hypothetisch irgendwelchen Krankheiten vorzubeugen, die ich vielleicht in 20 Jahren haben könnte? Oder wird auch irgendwas akut besser? Also noch mal: der Mensch, der im Büro arbeitet, schläft der dann besser oder ist er dann konzentrierter? Oder was wird für den besser, wenn er bestimmte Defizite stopft, die er vielleicht hat?

Robin:
Ja super spannend, weil das ist auch das, was viele so ein Stück weit abschreckt sich tiefer mit ihrer präventiven Gesundheit zu beschäftigen. Wenn man sich ja denkt "Mir geht es eigentlich ganz gut". Und ja, klar wäre es wichtig, dass ich genügend Vitamin D und Kalzium bekomme, um in 20 Jahren noch eine schöne Knochendichte zu haben. Das ist aber nicht ganz so sexy und nicht ganz so attraktiv ist, weswegen es dann umso wichtiger ist, auch zu betonen, dass Nahrungsergänzung oder sagen wir mal die optimale Versorgung von Nährstoffen – das kann er sowohl aus der Ernährung oder sollte zum Großteil aus Ernährung und dann eben ergänzen, – deswegen heißt das Ganze auch Nahrungsergänzung, überprüft werden, ob über die Ernährung genügend Nährstoffe versorgt werden, die eben die Versorgungssituation und den Bedarf der Einzelperson ausmachen. Und wenn es nicht der Fall ist, dann und das ist das sehr spannende, kann Nahrungsergänzung eine sehr einfache und sehr effektive Möglichkeit sein, seinen Alltag deutlich zu verbessern. Nehmen wir beispielsweise Vitamin D zu sich. Es ist für uns in Mitteleuropa eigentlich in jedem Winter aufs Neue ein schönes Thema. Wir liegen hier von der geographischen Lage, so dass wir von, so sagt die Literatur aktuell, Oktober bis April die Gefahr haben, weniger Vitamin D über die Sonne aufzunehmen. Wieso ist das so? Die Tage sind kürzer, die Sonne scheint nicht mehr ganz lange und vor allem auch der Einstrahlung. Es verändert sich so ein Stück weit, weswegen die Gefahr besteht das Vitamin D zu wenig aufgenommen wird. Wieso betone ich das? Mit der Gefahr besteht, was sich so ein Stück weit entwickelt hat. Daraus ist ein Mantra, dass man per se nicht genug Vitamin D bekommt im Winter, was nicht stimmt.

Robin:
Da gibt es auch hier wieder gesellschaftliche Unterschiede, Aufnahmefähigkeitsunterschiede. Was dann nämlich wieder dazu führen kann. Und da wird leider nicht so viel gesprochen. Deswegen find ich es umso schöner, dass wir da drauf kommen können. Nahrungsergänzung wird meistens im Kontext von einem Defizit an Nährstoffen in Verbindung gebracht. Wenig wird darüber gesprochen, dass man auch darauf schauen muss, dass man nicht zu viel bekommt. Bei einigen Nährstoffen ist das problemlos. Wenn ich zu viel Vitamin B12 aufnehme, hat der Körper gar kein Problem damit, das einfach ganz normal auszuscheiden, ohne irgendwelche Gefahren. Wenn ich zu viel Magnesium zu mir nehme, was viele Sportler auch per se nehmen, einfach nur, wenn man Sport macht, dann gleich 300 Milligramm Magnesium zu nehmen, da meldet sich der Körper dann sehr schön. Das führt er dann mit sehr, sehr viel Flüssigkeit durch, wenn ich das so sagen darf. Und dann und das ist aber auch das Wichtige eben zu betonen Bei Nährstoffen wie beispielsweise Vitamin D kann der Überversorgung eine sogenannte Hyper-, also über Vitaminnose auch gefährlich sein, weil Vitamin D dann die Aufnahme von Kalzium blockiert, wo ja eigentlich die Verantwortung für die Funktion von Vitamin D ist, in der richtigen Dosierung Kalzium einzulagern. Heißt ja Nahrungsergänzung kann hier unglaublich hilfreich sein. Wenn wir zu wenig haben. Einen optimalen Status zu bekommen, um Vitamin D Muskelfunktionen optimal zu unterstützen. Die Stimmung und das Immunsystem auch da ist Vitamin D unfassbar einflussreich, aber auch die Gegenseite zu präsentieren, dass ein Zuviel auch sehr gefährlich ist. Jetzt bin ich so ein bisschen um die Frage herum getanzt.

Sascha:
Dann versuche ich Ja, also es waren viele Informationen drin. Ich versuche halt noch mal so, so einen leichten Bogen zurück zu machen. Du hast vorhin gesagt, dass man nicht alles am Blut merkt oder dass man nicht von jedem Nährstoff, Mikronährstoffe es am Blut, im Blut, in der Blutanalyse merken kann, bb der fehlt. Merk ich es denn selbst, dass mir was fehlt? Also kann ich selbst sagen Hey, ich hab Konzentrationsprobleme oder ich schlafe schlecht oder oder oder und deswegen könnte mir der folgende Nährstoff fehlen.

Robin:
Genau. Ein wie meistens in der Ernährung ein Jein. Ja, ich kann offensichtlich für mich merken Heute ist ein Tag, da kann ich mich nicht konzentrieren, oder? Wow, jetzt haben wir irgendwie Dezember und ich bin schon das dritte Mal mit dem Infekt krank. Da liegt schon mal nahe, okay mein Immunsystem ist geschwächt und dann kann man natürlich so ein Stück weit herleiten. Ja, vielleicht weil ich weniger Vitamin D jetzt zu mir nehme und das ist noch nicht supplementiere, weil die Sonne ja jetzt hier nicht mehr scheint, kann es gut sein. Wo ich und wir da sehr, sehr vorsichtig sind, ist, dass das auch dann gefährlicher Weise zu eigenen Diagnosen führen kann, die dann eben fatal sein können. Wenn man dann aus einer eigenen Diagnose, die gerade mit dem Vitamin-B-Beispiel dann sagt Hey, jetzt nehme ich einfach so viel, dass ich auf jeden Fall sicher bin, was dann wieder gefährlich in Richtung über Vitamin Nose gehen kann. Die sichere Variante ist hier eben, wenn der wenn der Verdacht besteht ja, ich nehme hier vielleicht ein, zwei Mikronährstoffe zu wenig auf, weil ich mich rein pflanzlich ernähre, weil ich eine Intoleranz bezüglich bestimmter Lebensmittelgruppen habe oder sogar eine Allergie zu Lebensmittelgruppen habe, wo dann die ganzen Gruppen wegfallen und dadurch wieder die Gefahr erhöht ist. Dann ist es sehr sehr sinnvoll hier sicher zur Sicherung zur Absicherung in die Diagnostik zu gehen, bevor man eben auf eigene Diagnose sagt. Ja, ich fühle mich heute ein bisschen müde, weil auch da Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Abgeschlagenheit, Immunanfälligkeit das sind alles Themen, die definitiv von Ernährung und Nährstoffen beeinflusst werden, die aber auch beeinflusst werden durch meine Schlafqualität und meine Schlafhygiene, durch meine sportliche Routine, durch mentalen Stress und autogenes Training, sodass das ist das Spannende für mich auch persönlich am Bereich präventive Gesundheit.

Robin:
Es gibt so viele Bereiche, die man im Blick behalten muss, wo man aber überall immer selber die Kontrolle drüber hat. Das Wichtige ist nur, da auch wirklich immer alles im Blick zu behalten, um zu sagen Hey, habe ich meine Ernährung, mein Schlaf im Blick? Wie sieht es bei mir mit dem Sport aus, meiner Sport-Routine? Wie geht es mir mental gerade? Wie ist die Ernährungs- und Nährstoffseite? Und diese multifaktorelle Einflussnahme hat dann eben auch zur Folge, dass es sehr schwierig ist, mit dem Finger drauf zu zeigen, zu sagen Hey, du bist heute müde, weil Vitamin D zu wenig. Kann sein. Kann aber eben genauso gut sein, dass es nur ein kleiner Faktor ist, der mit reinspielt. Und da setzt eben genau dann die Bluttestung an. Vermuten kann man viel wissenschaftlich fundiert mit einer Bluttestung schwarz auf weiß haben, ob es so ist oder nicht. Und dann wenn es so ist. Und da kann ich bei Vitamin B auf jeden Fall auch durchblicken lassen, wir haben jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme Anfang Juni, ich habe also jetzt gerade auch noch mal Blutbild gesehen, die quasi in den letzten drei Monaten sich von einem sehr, sehr schlechten Start im März über drei Monate super entwickelt haben. Und da sind wir in Deutschland auf jeden Fall noch ein Stück weit hinten dran, auch in die Handlung zu gehen, weil beispielsweise jetzt Vitamin D eben, das ist für viele bekannt, aber dann herrscht vielleicht auch eine Unsicherheit, die wie kann ich jetzt nehmen, wo dann der Test die logische oder sichere Variante ist, um wirklich fundiert dann auch die Dosierungen einzusetzen?

Sascha:
Okay, bevor wir jetzt aber an den Punkt kommen, wo wir uns genauer anschauen, was ihr da eigentlich macht und anbietet Eine kleine Anekdote Ich war irgendwann mal vor vielen, vielen, vielen Jahren bei einem Masseur, habe mit ihm drüber geredet, dass sich damals durchs viele Laufen, dass ich da mögliche gelenk probleme angedeutet haben. Und da meinte er "das ist doch gar kein Problem, es einfach mehr Gummibärchen und dann hast du die Nährstoffe, die deine Gelenke brauchen, um sich zu erholen". Ich weiß heute, dass speziell das Quatsch ist, aber machen wir die Frage mal eins größer. Wenn ich jetzt also fundiert weiß, dass ich einen Mangel habe, wieso greife ich dann nicht einfach zu mehr Äpfeln oder sowas? Oder mehr Gummibärchen vielleicht auch für die Gelenke?

Robin:
Genau. Und das ist ganz wichtig, dass wir das auch betonen. Wir als Loewy, als Bioniq seit Anfang des Jahres versuchen nicht, gesunde Ernährung zu ersetzen, sondern ganz, ganz wichtig eben nach einer fundierten Bluttests, um die Möglichkeit zu bieten, dass man einzelne Nährstoffe, die vielleicht dann nicht ausreichend zugeführt werden oder die durch den erhöhten Bedarf schwer sind, über die Ernährung zu decken, dann rein zu bekommen. Das Idealbild jetzt mal gesprochen als Ernährungsberater, dass man über die Ernährung alles an Nährstoffen bekommt, was man braucht, würde ich direkt unterschreiben, würde ich direkt mitnehmen und dann die Nachricht nach außen tragen, dass es problemlos, also dass es ohne Probleme geht, das alles hinzubekommen. Sobald aber dann so ein bisschen man sich den Bereich genauer anschaut, merkt man, dass es sehr, sehr schwierig ist. Ich sage nicht unmöglich, sehr, sehr ungerne, aber es ist sehr, sehr, sehr schwer. Nehmen wir Vitamin C. Haben wir gerade schon drüber gesprochen, dass es aufgrund der geografischen Lage einfach schwieriger über die Sonneneinstrahlung in den Wintermonaten von Oktober bis April genügend zu bekommen. Macht man jedes Jahr von Oktober bis April dann eine Reise irgendwo ins Warme, was ich auch, hätte ich persönlich nichts dagegen, dann hätte man dieses Thema zum Beispiel abgehakt. Das ist für viele aber jetzt nicht so praktikabel. Zunächst das Thema Selen und Jod, zwei unfassbar wichtige Spurenelemente, gerade in Bezug auf die Schilddrüse und Gesundheit und somit auch die Hormonproduktion. Wir hatten vor einigen JahrMillionen hier in Mitteleuropa eine schöne Eiszeit.

Robin:
Als die Eiszeit vorbei war und das Wasser abgetragen wurde, wurde sehr sehr viel an Seelen und Jod auf den Böden ausgetragen, sodass wir Seelen- und Jod-arme Böden in Deutschland haben. Das wissen oder das haben alle schon irgendwo mal gesehen unterbewusst. Das ist genau der Grund, warum wir jodiertes Speisesalz im Supermarkt kaufen können. Weil das bisher das einzige Mal war, wo sogar der Staat interveniert hat und gesagt "Hey, wir haben wirklich flächendeckend so einen Mangel an Jod, an so einem wichtigen Spurenelement, dass wir hier jetzt das Salz jodieren und dann auch sagen, das soll in Mensen, in Kantinen und auch beispielsweise in Bäckereien verwendet werden". Wir Deutschen lieben unsere Getreideprodukte, um dann eben genug Jod zu bekommen. Also ja, in Amerika, in Kanada kann ich 100 Gramm Weizen Nudeln essen. Und weil der Weizen da das Jod und das Seelen zieht, habe ich mein Jod, und Seelen für den Tag gedeckt. Problemlos. Auch hier wieder geographische Unterschied. Kann man auch so ein bisschen auf Entscheidungen. Das waren jetzt zwei Sachen, wo wir jetzt gar keine große Einflussgröße haben. Wir leben einfach hier, zumindest alle, die auch in Deutschland oder Österreich Schweiz wohnen. Entscheidungen. Entscheide ich mich jetzt aus ethisch, moralisch biologischen Gründen, mich mehr in die Richtung zu ernähren, vegetarisch oder vegan beispielsweise? Dann ist aufgrund der eingeschränkten Lebensmittel Auswahl es sehr sehr schwierig, bis beispielsweise bei Vitamin B12 unmöglich, das eigentlich ausreichend über pflanzliche Lebensmittel zu mir zu führen.

Robin:
Auch hier jeder, der diesen Schritt macht: Klare Empfehlung. Beschäftigt euch sehr, sehr bewusst mit eurer Ernährung und schaut, dass sie ausreichend Nährstoffe über die Ernährung bekommt. Die Gefahr ist erhöht, weswegen dann die Testung sinnvoll ist. Und wenn der Test zurückkommt und sagt "Hey, es passt alles", dann ist das ja ein absoluter Traum. Dann hat man sogar noch die Gewissheit, dass man mit seiner Ernährung alles richtig macht. Wenn der Test zurückkommt und man hat 1, 2, 3 Nährstoffe kritisch, auch superschön, dann hat man es herausgefunden und kann dann eben drauf reagieren. Und den letzten Punkt, der keine Entscheidung ist, aber der auch einen persönlich betrifft, sind dann noch individuelle Umstände wie beispielsweise Krankheiten. Und ich darf dann aufgrund von bestimmten Medikamenten bestimmte Lebensmittel nicht mehr essen oder muss auf Nährstoffe achten. Allergien, Intoleranzen wenn ich mit Fructose-Malabsorption habe, also eine sehr schlechte Verdauung, Übelkeit und eine sehr schlechte Verdauungs Eigenschaft von Fruchtzucker, dann kann ich weniger Früchte essen. Heißt, ich kann über die Früchte dann weniger Vitamine und Mineralien zu mir nehmen. Geht man da eine Stufe höher und ich habe eine Zöliakie, also wirklich eine Allergie gegen Gluten des Weizenprotein, dann fällt das natürlich auch weg. Und so muss man immer schauen, wie ist die individuelle Situation und wie. Und das ist dann der letzte Punkt, der eigentlich für mich persönlich auch der spannendste Punkt aktuell ist.

Robin:
Wie individuell ist dann noch meine Nährstoffaufnahmefähigkeit aus beispielsweise genetischer Sicht? Und das ist ein noch recht neues Feld. In der Wissenschaft der Ernährungswissenschaft wird schon ne Weile dran geforscht, aber da kommen erst jetzt wirklich spannende Ergebnisse heraus. Beispielsweise sagt man aktuelle Literatur, dass wir in der Gesellschaft von 100 % drei verschiedene Kohorten haben, von Vitamin D Aufnahmefähigkeit. Es gibt die mittleren 80 % von Prozentpunkt 10 bis 90, die nehmen Vitamin D ungefähr gleichauf. Also was meint man damit: Aufnahmefähigkeit? Die Enzyme, die Co-Faktoren, die Kaskaden die in dem Körper ablaufen, sind bei uns alle ähnlich. Es kann aber sein, dass der eine ein bisschen weniger von einem bestimmten Enzym hat und dass der Prozess dann nicht mehr ganz optimal läuft oder hier ein bestimmter Co-Faktor fehlt. Da wird es dann sehr komplex in der Biochemie, aber einfach gehalten. Bedeutet das nicht jeder nimmt die gleiche Menge an Nährstoffen gleich auf diese mittleren 80 % der große, die große Menge macht es bei Vitamin D. Es gibt aber diese unteren 10 %, die als Bad Absorber betitelt werden, die beispielsweise mit einer Dosierung, der der gesellschaftliche Schritt reichen würde, da nicht ausreichend versorgt werden würden. Und auf der Gegenseite auch. Aber die oberen 10 %, die Good Absorber, die dann eher noch darauf achten durch, dass sie nicht zu viel nehmen, weil hatten wir ja auch schon angesprochen. Auch die Gefahr der Hypervitaminose ist hier gegeben.

Robin:
Zu welcher Kohorte ich jetzt gehöre, ist erst mal nicht leicht rauszufinden. Da müsste man dann in die Gentest gehen. Wie man es aber herausfinden kann, ist, wenn man einen Startpunkt durch den Test hat, dann über einen bestimmten Zeitraum, der definiert ist, eine bestimmte Menge definiert supplementiert und danach wieder ein Retest macht und dann sieht. Hey nach dem drei Monaten wer bei der Durchschnitts Empfehlung eigentlich zu erwarten, dass ich jetzt optimal versorgt bin. Liege ich drunter, gehöre ich offenbar dann zu der Gruppe, die Vitamin D schlechter aufnimmt. Schließlich über die Ziele hinaus muss ich aufpassen, dass ich anscheinend Vitamin D zu gut aufnehme. Und ja, deswegen, um den ganzen Bereich noch mal abzuschließen Ich rede sehr, sehr gerne über das Thema, deswegen schreibe ich gerne aus. Der Wunsch ist auf jeden Fall da, dass man über die Ernährung alles abdecken könnte. Das wäre ideal, weil das fühlt sich so so richtig an, alles über natürliche Wege abzudecken. Dieser, dieser Traum nach Naturalismus ist aber sehr, sehr schwer, dann im Alltag wirklich umzusetzen. Wenn ich jetzt in Deutschland lebe, mich vegan ernähre, zwei Intoleranzen und eine Allergie habe und dann auch noch genetisch nicht gesegnet bin mit einer guten Aufnahmefähigkeit der Person. Dann ins Gesicht zu schauen und zu sagen Nö, nö, das geht alles über die Ernährung, finde ich nicht mehr korrekt, finde ich nicht mehr richtig. Deswegen ist es leider nicht ganz so einfach.

Sascha:
Okay, auf den Punkt komme ich nachher noch mal zurück, aber jetzt ist mehrfach Loewi gefallen. Wir haben jetzt dich als Robin von Loewi vorgestellt und haben auch immer gesagt Powered by Bioniq. Jetzt kannst du uns in jeweils einem Satz sagen Was was ist Loewi und warum ist Loewi powered by Bioniq?

Robin:
Ja, sehr gerne. Genau. Loewi ist eine Ausgründung der TU München, drei Jahre alt mittlerweile und hat sich die große Aufgabe gestellt, personalisierte Ernährung oder personalisierte Nährstoffe für jeden verfügbar zu machen durch einen Bluttest-Kit und gleichzeitig dann durch die Anpassung von der persönlichen Mischung, also wirklich auf die Information abgestimmte Mischung für das Individuum. Das war Loewi bis Ende letzten Jahres und dann kam es zur Übernahme von Bioniq. Bioniq ist eine Health Tech, also eine Gesundheits technologische Firma, gegründet in London, die sehr, sehr ähnlich vom Ansatz ist, wie wir es gemacht haben bis dato und aber auf anderen Märkten aktiv war, in Großbritannien, in Osteuropa und auch in den Emiraten. Und dann hat man sich letztes Jahr zusammengesetzt und gemerkt, dass es eigentlich sehr, sehr sinnvoll ist, dass wir da gemeinsam dann den Weg fortschreiten. Und genau das ist dann auch der Fall gewesen. Bioniq hat dann Loewi gekauft und das sehr Schöne für uns und für mich aktuell ist, dass wir jetzt nicht mehr so ein Stück weit alleine herausfinden müssen, wie die wie diese Branche funktioniert, wie Personalisierung funktioniert, sondern wie er jetzt eben aus gemeinsamen Ressourcen, aus gemeinsamer Erfahrung. Und das ist das sehr Schöne auch für den Kunden. Wie jetzt auch gemeinsam die Erkenntnisse der letzten drei Jahre zusammenführen können und weitergehen, wird unter der großen Marke Bioniq auftreten. Jetzt, zum Zeitpunkt der Aufnahme, sind wir genau in dieser Übergangsphase. Deswegen auch super, dass alles immer aufgehen kann.

Sascha:
Also das bedeutet, ihr seid genau den umgekehrten Weg gegangen. Es ist nicht so, dass ihr einen Nahrungsergänzungenhersteller wart, der sich jetzt hektisch ein Labor gesucht hat, das irgendwie das Ganze untermauert, sondern ihr kommt im Prinzip von der TU München aus der Wissenschaft heraus und habt euch jetzt überlegt, wie macht man denn den Vertrieb jetzt überhaupt richtig, dass das auch möglichst viele Menschen erreicht?

Robin:
Genau. Und da die Anekdote auch noch ganz gerne wie es zu Loewi kam das waren drei Gründer, die zu dem Zeitpunkt alle an der TU studiert hatten, die sich gefragt hatten Hey, hier herrscht so viel Intransparenz, ich will mich bestmöglich mit Nährstoffen versorgen. Der eine verspricht mir das, der andere sagt, ich soll soundso viel nehmen. Und am Ende weiß ich ja gar nicht, was passiert denn, wenn ich das dann einnehme. Ich kann es ja gar nicht überprüfen. Und aus diesem Ansatz heraus sind Sie dann an den vierten Gründer, den Professor Dr. Scherr, der zu dem Zeitpunkt eben doziert hat und in der Vergangenheit auch olympischer Sportarzt an verschiedenen Stiftungen war zusammengesetzt. Und der hatte genau für dieses Vorgehen für Athleten eben das Ganze aufgesetzt bedeutet. Der Professor hat höchstpersönlich das Blut abgenommen, hat eine Anamnese mit den Athleten durchgeführt und dann in einer Exceltabelle, wie man sich das vorstellt, links dann die Ergebnisse eingetragen und rechts dann die passende Dosierung. Eingetragen und dann das selber zusammengemixt. Super was er gemacht hat. Vom Kostenpunkt waren wir irgendwo bei 2000 2.500 € für drei Monate. Also nicht so einfach bezahlbar für die meisten Personen. Wo dann die Idee entstand, das sollte doch viel mehr Leuten zur Verfügung stehen. Und da, das macht uns dann eben auch aus. Die wissenschaftliche Nähe durch den Professor Dr. Scherr am Anfang in der Gründungsphase, als auch vor allem dann die technische Umsetzung, das Ganze zu automatisieren, Algorithmen die Arbeit übernehmen zu lassen, dass man so die manuelle Arbeit hinter bekommt und den Preis deutlich deutlich erschwinglicher machen kann als die 2.500 €.

Sascha:
Okay, dann lass uns noch mal ganz kurz skizzieren. Also wenn ich mich jetzt für Loewi bzw Loewi powered by Bioniq interessiere, dann mache ich was. Ich mache einen Bluttest. Ich weiß ja schon, wo ich den mache, weil ich den auf YouTube gemacht habe. Aber muss ich den zu Hause machen? Mache ich den beim Arzt? Kommt jemand von euch und macht den bei mir? Wie läuft zunächst mit der Bluttest ab?

Robin:
Wie läuft die Test ab? Sehr gerne. Wir bieten eine kapillare Testung an, was bedeutet, dass es reicht, dass wir und das ist noch relativ neu, aber die meisten kennen es vielleicht von der Blutzucker Testung. Nur so einen ganz kleinen Piepser an der Fingerkuppe machen und über den Weg ungefähr zehn Tropfen Blut abnehmen. Wieso funktioniert es? Wir arbeiten da mit einem Labor zusammen, wie es in den letzten zehn Jahren genau auf diese Testung spezialisiert hat, sodass wir eben kein venöses Blut ziehen müssen. Bedeutet, man ist nicht gezwungen zum Arzt zu gehen und sich zwei drei Kanülen Blut ziehen zu lassen und die dann zuzusenden, sondern man kann das, wenn man möchte, eben von zu Hause aus machen. Den Bluttest da ganz einfach mit diesem kleinen Piekser, der tut auch nicht weh, versprochen durchführen und sendet dann von da aus nicht eigentlich nicht bewusst was senden, sondern packt einfach die Blutprobe dann in einen Umschlag in den Umschlag rein und versendet das automatisch dann zu unserem Labor, wo das Ganze dann durchgeführt wird und getestet wird.

Sascha:
Also vor einem halben Jahr hätte ich dir widersprochen, dass das ganz einfach ist, denn ich habe mich bei meinem ersten Bluttest aus meiner Historie heraus sehr schlecht angestellt, weil ich eigentlich kein eigenes Blut sehen kann. Jetzt mittlerweile habe ich den Bluttest mehr als einmal gemacht und es geht mittlerweile wirklich wunderbar einfach auch ohne Hilfe. Also ich kriege ja das komplette Kit von euch Arm in warmes Wasser, diese Blutstropfen in dieses kleine Behältnis tropfen lassen, Deckel zu, ab zur Post. Okay, dann geht das zu eurem Labor. Und dann kriege ich von euch irgendwann Post, Benachrichtigung, was auch immer. Und dann heißt es Dein Ergebnis ist da. Was steht in dem Ergebnis drin und wie geht es dann weiter?

Robin:
Genau richtig. Genau so ist der Ablauf. Das Labor analysiert es dann. Ein akkreditiertes Labor also so wie es sich gehört, auch unter höchsten qualitativen Standards. Und die senden uns dann, sobald die Ergebnisse da sind, übermitteln sie uns die Daten. Hier will ich auch betonen: die Daten sind in dem Punkt auch verschlüsselt. Also das Labor kennt nicht mal den den Namen oder den den Ort oder das Geschlecht oder das Alter, sondern das läuft alles bei uns über einen Verschlüsselungs-Code, weil bei sensiblen Gesundheitsdaten uns auch immer sehr wichtig ist, dass der Datenschutz an oberster Stelle steht, während die Daten analysiert werden, kann man schon dazu sagen. Das hatte ich vorhin auch kurz angerissen. Das leider ist so ist, dass ich über eine Bluttests nicht alle relevanten Mikronährstoffe, die der menschliche Körper braucht, valide testen kann. Nehmen wir mal ein, zwei Beispiele, die sehr praktikabel machen: Kalzium. Eines der wichtigsten Mineralien, die wir kennen, befindet sich zu 99 % in unserem Körper, in Knochen und Zähnen. Die kann ich natürlich nicht übers Blut nehmen, das kann ich trotzdem den Kalzium wert im Blut abnehmen. Der Schwierigkeit hierbei ist aber, dass dieses 1 %, was sich im Blut befindet, noch mal in verschiedene Arten gebunden ist. Entweder als Kalzium-Ion, was gerne zum Puffern vom Säure-Basen-Haushalt verwendet wird. Einmal ein Protein gebunden und einmal dann auch noch als Säure als Laktat. Kennst die meisten, das bringt also relativ wenig.

Robin:
Ja, man könnte einen Kalziumwert im Blut nehmen. Die Aussagekraft des Wertes ist aber sehr, sehr gering. Was bedeutet das jetzt für uns? Wir müssen ja trotzdem irgendwie so ein Stück weit herausfinden, wie denn die Kalziumversorgung ist. Genau da setzt ein großer umfangreicher Fragebogen an, den wir dann, währenddessen die Blutprobe sich in der Testung befindet, freischalten, wo man dann eben einmal ganz schön durchgeführt angeben kann, was denn die Einzelperson, was dich oder mich oder wer auch immer den Test durchführt, dann ausmacht. Bedeutet die biometrischen Daten zu Beginn Größe, Alter, Gewicht, Geschlecht und dann kommen wir schon in den Lebensstil. Bedeutet habe ich irgendeine bestimmte Ernährungsform? Wir hatten zwar im besprochen mischt Kost vegetarisch, vegan, Paleo Keto gibt es super viel, mittlerweile aber habe ich bestimmte Intoleranz Allergien. Welche Lebensmittel Gruppen esse ich in welcher Menge? Also nur weil ich mich nicht festlich ernähre, heißt es ja nicht, dass ich genauso esse wie alle anderen, sondern die einen essen mehr Fisch, die anderen essen weniger Fleisch, die einen essen viel Gemüse, die anderen essen wenig Gemüse. Die sollten aber viel Gemüse essen. Ums gleich zu sagen Wie sieht mein Sportroutine aus? Wie sieht mein Sportpensum aus, wie sieht mein Schlaf aus? Alles super wichtige Daten, die das Leben ausmachen, dann auch betont: Was habe ich für persönliche Ziele? Was möchte ich denn? Wo möchte ich mich dann verbessern? Wo fühle ich mich noch nicht ganz so wohl? Also geht es in den Winter rein und ich sage jetzt im Winter ich weiß, ich bin infektanfällig, möchte ich meine immun mein Immunsystem stärken.

Robin:
Das wäre ein super schönes persönliches Ziel für viele. Oder beispielsweise möchte ich noch leistungsfähiger im Job sein und meine kognitiven Fähigkeiten verbessern, meine Konzentrationsstärke verbessern oder zumindest unterstützen. Aber da kann man auch das angeben. Und dann, und das betone ich, weil es so wichtig ist, haben wir jetzt viel über den Bereich Personalisierung im Sinne, was die Person einzeln ausmacht, besprochen. Ein ganz wichtiger Punkt ist auch noch das Thema Sicherheit. Und was meine ich mit dem Thema Sicherheit? Wenn ich jetzt als Person eine bestimmte Krankheit habe und aufgrund dieser Krankheit dann Medikamente einnehmen muss, dann ist es natürlich unfassbar wichtig, dass diese Medikamente keine negativen Interaktionen mit Nahrungsergänzung und Nährstoffen haben. Woher soll ich jetzt als Einzelperson wissen? Dann müsste ich bei jedem Medikament die Packungsbeilage durchlesen und alle Studien verstehen, die Interaktion beschreiben. Genau da setzt natürlich das bei uns auch an die Daten bei uns werden auch mit dem Datensatz von Medikamenten verglichen, wo man dann eben auf der sicheren Seite ist, dass die Dosierung angepasst sind an die Medikation, die vorherrscht, also nicht nur die bestmöglichste Mischung, sondern das wollen wir auch so ein bisschen vorantreiben. Die sicherste Mischung für dich als Einzelperson.

Sascha:
Okay, und die schickt er mir dann zu.

Robin:
Genau. Und dann bekommt man. Das passiert direkt bei Beginn der Bestellunge, einen Zugang zu unserem sogenannten Gesundheitsprofil. Das nennen wir den den Ort des Wissens, deines, deiner Gesundheitsdaten, wo wir dann alles an Informationen nochmal schön visuell aufarbeiten. Man kennt das vielleicht vom Hausarzt, wenn man dann einen Bluttest macht, dann kommt da so ein DIN-A4-Blatt zurück und da stehen ein paar komische Wörter, die man nicht kennt, Abkürzungen, dann irgendwo ein Balken und irgendwo auf dem Balken ist man dann da. Kann man vielleicht noch ablesen, ja, das sieht nicht so gut aus oder sieht gut aus. Aber ohne den Arzt kann man da natürlich jetzt nicht viel oder sollte man auch nicht viel interpretieren.

Sascha:
Das ist richtig. Man guckt da drauf und denkt: Ja und jetzt?

Robin:
Genau, was mache ich jetzt als nächstes? Und um gleich zu betonen, dass es aber so wie die Ärzte arbeiten, genau richtig so, weil die haben eh schon einen sehr, sehr stressigen Alltag. Wo wir uns aber dann die Aufgabe gestellt haben, war, diesen Bereich dann auch so ein bisschen zu visualisieren, verständlich zu machen, aufzuarbeiten. Und deswegen ist jedes Ergebnis im Profil dann auch noch mal zum einen farblich aufgearbeitet. Bedeutet Wenn man sich außerhalb der Grenzbereiche befindet, betiteln wir das als kritisch. Wenn man sich gerade so an der Grenze ist, dann grenzwertig und dementsprechend gibt es dann auch noch einen optimalen Wert. Im Ampelsystem gesagt: rot kritisch, gelb grenzwertig und grün optimal. Das Ziel ist natürlich, bei allem optimal zu sein. Hier ist auch immer ganz wichtig zu betonen, wir versuchen da keine Angst zu schüren und man lebt auch noch, man erlebt den nächsten Tag auch noch, wenn man jetzt ein oder zwei Nährstoffe kritisch versorgt hat. Das ist aber sehr schön, weil das genau der Moment ist, wo man verstanden hat oder verstehen kann. Okay, genau hier kann ich jetzt eben ansetzen. Genau hier bin ich in den meisten Fällen unterversorgt, wie gesagt betont. Es kann aber auch sein, überversorgt und muss eben irgendeine Änderung dann in meinem Lebensstil oder eben über Nahrungsergänzung dann vornehmen.

Robin:
Genau neben den aufgearbeiteten Daten dann noch gerne als Zusatz, wo man auch so ein Stück weit dann wir Verantwortung übernommen haben, weil eine Lösung gewesen bieten kann natürlich auch falsch aufgenommen werden kann verstanden werden als ach super, ich bekomme also alle meine Mikronährstoffe, die ich brauche. In einem Löffel muss ich ja gar nicht mehr nachdenken. Das ist ja mein Freifahrtschein für Cola, Pasta, Pizza, Bier und Wochenende. Da sagen wir natürlich Nein, da kommt mal ein klares wissenschaftliches Nein raus. Hier haben wir dann eben den die Wichtigkeit der Position von Nahrungsergänzung im Kontext zur Ernährung im Gesamtkontext der präventiven Gesundheit. Und wie gesagt, wir haben es vorhin ein Stückchen aufgearbeitet, warum es sehr, sehr sinnvoll ist zu testen und dann in vielen Fällen eben auch Nahrungsergänzung dann einzusetzen. Genauso wichtig ist aber zu betonen, dass eine ausgewogene Ernährung mit einer Vielfalt an verschiedenfarbigen Gemüse, um die sekundären Pflanzenstoffe abzudecken, einer großen Auswahl an den gesunden Fetten, die eben dann beispielsweise die Hormonproduktion unterstützen, an der richtigen Menge an Eiweiß um Bausteine zu liefern. Nicht nur, wenn ich Muskelaufbau betreiben will, sondern auch, wenn ich und das macht der Körper von alleine, die Arbeitsstrukturen, die ich habe, immer wieder erneuern möchte.

Robin:
Und dann zu guter Letzt auch ein ganz, ganz wichtiger Punkt: Kohlenhydrate an sich sind nicht lebensnotwendig, aber meistens versteckt sich bei Kohlenhydratquellen dann vor allem die Ballaststoffe, die dann wieder für die Darm-Gesundheit verantwortlich sind. Und ausreichend Ballaststoffe bekommt man nicht über Loewi. Das ist die Eigenverantwortung in Ernährung. Ausreichend Eiweiß auch nicht. Wir sind keine Mahlzeiten-Ersatz. Wir versuchen nicht alles zu ersetzen, sondern komplementär zur Ernährung eben die Position zu haben aus dem Grund: Lange Rede, kurzer Sinn wie immer haben wir innerhalb des Gesundheitsprofils dann auf die Angaben abgestimmt, auf dich abgestimmt. Eine große Auswahl an verschiedenen Lebensmitteln, die dann eben sinnvoll an die Versorgungssituation, die wir festgestellt haben, dann ergänzend in den Speiseplan mit eingebaut werden kann. Und ich kenne es noch früher aus meiner Zeit als Ernährungsberater. Das bringt nichts, wenn ich nur Lebensmittel nenne, sondern die Frage ist ja auch Was mache ich denn damit, wenn ich die vom Einkaufen dann mit nach Hause bringe? Genau aus dem Grund haben wir dann auch noch zusätzlich Rezepte mit eingepackt. Dass man so ein Stück weit als Inspiration gedacht, hier ein bisschen tiefer reingehen kann und bestimmte Lebensmittel dann mit in den Speiseplan integrieren kann.

Sascha:
Jetzt. Sag es aber noch mal ganz kurz. Also, ich habe jetzt dieses Granulat. Das ist ein Löffel. Das Granulat ist ganz speziell auf mich, ganz individuell auf mich abgestimmt. Davon nehme ich einen Löffel am Tag von diesem Granulat, also zum Beispiel in Flüssigkeit oder mit Flüssigkeit oder über den Joghurt. Das mache ich dann über x Wochen und dann wiederhole ich den Bluttest und dann überlegt ihr, ob ihr das nächste Mal das Granulat anders für mich mischt.

Robin:
Genau richtig. Erst mal noch kurz: Jetzt haben wir über Granulat gesprochen. Das ist für viele wahrscheinlich auch noch neu. Warum ein Granulat? Warum kein Pulver? Warum keine Tablettenform, keine Kapseln? Die große Gefahr bei Multi-Nährstoff-Präparaten, also einem einem. Einer Mischung von mehreren Nährstoffen ist, dass sich diese Nährstoffe kurz vor der Zelle, also sie befinden sich schon im Blut und dann kurz vor der Zelle, aber gegenseitig wieder Enzyme klauen, Transportwege klauen Co-Faktoren klauen, so dass man eigentlich alles richtig gemacht hat und vielleicht sogar die richtige Menge an Nährstoffen richtig aufgenommen hat und aber die letzt der letzte Schritt, die Absorption in die Zelle dann nicht stattfindet, weil eben zu viel gerade in der Blutbahn los ist, weil zu viele Leute die gleiche Tür benutzen wollen. Und genau aus dem Grund sind bei uns die Nährstoffe in mit einem Ballaststoff verbunden, den sogenannten Guakernmehl. Ein super harmloser Ballaststoffe, der dann neben den Vorteilen die Ballaststoffe also bildet, Cholesterin bindet und auch super für die gesundheitsfördernden Darmbakterien als Nährstoffgrundlage da ist. Aber den ganz, ganz großen Vorteil hat, dass die Verbindung der Nährstoffe mit dem Granulat dazu sorgt, dass sich die Nährstoffe erst mal an die Darmwand absetzen, aufquellen, weil da in Verbindung mit den Ballaststoffen und dann nicht mehr. Zum Glück haben wir ja eine Videoaufnahme. Wir diesen hohen Peak haben an Nährstoffen im Blut, der dann wieder sehr sehr schnell runtergeht, weil die Nährstoffe dann teuer über den Urin wieder ausgeschieden werden, sondern wir über lange Zeit hinweg eine abgeflachte verlängerte Kurve einer Nährstoff Abgabe über mehrere Stunden haben, was dann dazu führt, dass Prozentual gesehen eben deutlich mehr Nährstoffe aufgenommen werden können. Wer sich da einlesen möchte, das ist der sogenannte Retard-Effekt, kennt man vielleicht unter reparieren. Kommt auch ursprünglich aus der Pharmazie, wo man sich darauf inspiriert hat. Okay. Genau. Ja.

Sascha:
Also gut. Den Weg kann man jetzt also. Verstanden. Wir lassen unser Blut testen, oder wir schicken euch eine Probe des Blutes. Kriegen die auch ganz einfach selbst abgezapft. Bekommen dann von euch Informationen hochwertig aufbereitet, sodass man es versteht. Kombiniert mit Tipps, wie man das auch aus natürlichen Lebensmitteln ziehen könnte, bekommt aber auch ein Präparat ein Granulat, das man einmal am Tag isst, um das Ganze dann nach drei Monaten zu wiederholen, um dann zu merken, ob die Hypothesen denn richtig waren. Und wenn ich das aus Kundenperspektive sagen kann Was mir da sehr gut gefallen hat, ist das Folgende: Ich habe ja am Anfang mit dem Bluttest lange gehadert, ob ich das wirklich, wirklich machen soll. Und wenn ich nicht persönlich mit euch in Kontakt gestanden hätte, hätte ich es nicht gemacht, sage ich ganz ehrlich. Und das wäre ein Fehler gewesen, wenn ich es nicht gemacht hätte. Wenn ich da aus der Sorge vor diesen paar Tropfen Blut das nicht gemacht hätte. Was ich sagen will: Es gibt ganz viele Firmen, die ganz tolle Nahrungsergänzung machen, made in Germany, die sich auch wirklich Mühe geben, die mit Labors zusammenarbeiten. Und so weiter, die aber am Ende des Tages dann doch immer zwei Probleme offen lassen. Also zum einen arbeiten sie halt immer so ein bisschen mit der Gießkanne, aber auch nicht zu viel, dass man nicht überdosiert. Und zum anderen ist es so, die haben immer einen eindrucksvollen Katalog an Produkten und. Von jeder noch so sympathischen Firma, wo ich bis jetzt so einen Katalog bekommen habe, habe ich dann immer gedacht Ah, okay, ihr habt also auch speziell ein Präparat für Schlag mich tot, Vitamin D, B12, was auch immer, brauch ich das? Und dann ging die Recherche los und dann in die Recherche kannst du ja beliebig viel Zeit stecken und dann liest du so was wie Ja, aber Achtung, nimm das nicht morgens, nimmt es, dann nimm es nicht kombiniert mit diesem und jenem.

Sascha:
Ach so, im Sommer ist es übrigens wiederum was anderes. Und schon und dann und das heißt, ich habe so viel… okay, ich habe auch was dabei gelernt, aber ich habe so viel Lebenszeit in diese Recherche damals investiert, schön gesagt. Und es ist ja noch viel schlimmer. Ich muss ja am Ball bleiben. Also deswegen erst mal sozusagen aus, aus. Ein Lob aus Perspektive eines Kunden, der einfach sagt Okay, ich bin jetzt an dem Punkt, ich akzeptiere, dass ich einen Mangel haben könnte. Ich akzeptiere, dass ich diesen Mangel durch Ernährung lösen könnte, aber jetzt auch nicht meinen kompletten Lebensstil umstellen will. Also natürlich, wenn ich jetzt mehr frisch koche, super. Ich werde jetzt aber vielleicht auch es nicht realistisch schaffen, drei Mal am Tag frisch zu kochen und alles abzudecken, was man abdecken muss. Dann will ich es möglichst einfach haben. Und jetzt komme wieder zurück zur Produktivität. Das leistet ihr also ich sage mal, es ist eigentlich ein no brainer.

Robin:
Total ja. Und auch spannend, dass das erst mal danke für das Kompliment und ich leite. Ich leite das immer sehr, sehr gerne ans Team auch weiter, weil es uns auch motiviert, wenn wir Feedback bekommen. Weil klar und du hast es gerade sehr, sehr schön gesagt mit dem no brainer. Als ich noch nicht für damals Loewi jetzt Bioniq gearbeitet habe und das erste Mal über einen Kongress in dem Sinne Ich liebe Grüße raus wäre sehr sehr tief in das Thema Personalisierung und personalisierte Ernährung gehen möchte. Er kann sich auch gerne weitergehend mit Professor Dr. Lutz von der DHBW Heilbronn beschäftigen, die in dem Bereich ja richtig forschen und richtig spannende Erkenntnisse schaffen. Aber von ihr hatte ich damals eben einen Vortrag gehört und sie hatte das erste Mal für mich, zumindest das erste Mal, als ich es gehört hatte, über das Thema Personalisierung gesprochen. Und man kennt es ja, man weiß es irgendwo ja nicht jeder ist gleich. Und ja, mich macht wahrscheinlich das eine oder andere dann wirklich aus. Aber der, der die Praxis oder die den Sprung in den Alltag hatte ich nie gesehen gehabt. Ich wusste halt ja, weil ich mich vegan ernähre, muss ich auf das alles achten und ah, stimmt ja, ich gehe noch sehr gerne viel laufen, wahrscheinlich noch Magnesium.

Robin:
Aber diesen Schritt weiter zu gehen, diesen tiefen Schritt zu gehen in die Diagnostik wirklich anhand von Daten zu verstehen. Hey, nicht nur deine Blutwerte sind einzigartig, sondern auch deine Lebenskonstellation. Wie gesagt, gerade so Themen wie Allergien, Intoleranz, Medikamente werden dann auf einmal sehr sehr greifbar und werden auch greifbar genutzt. Und als ich das erste Mal bin ich tatsächlich auch hierher gekommen von Loewi gehört habe, war für mich klar Da will ich auf jeden Fall hin, weil ich das so richtig finde, diesen Ansatz zu führen. Ohne jetzt schlechtreden zu wollen, wie die Branche davor gearbeitet hat, also quasi so, wie es viele hat heute noch machen. Das war lange Zeit eben der Status Quo und viele sind eben dann auch den Schritt tiefer gegangen und haben dann erkannt okay, ich brauche bei Vitamin D jetzt auch immer K2 mit dazu. Deswegen gibt es jetzt immer Vitamin-D3-K2-Präparate, aber das ist alles noch nicht personalisiert gewesen. Und ähnlich wie du, ich hatte diesen No-Brainer-Effekt im Moment auch, wo ich gedacht habe, ja, da muss ich hin und freue mich umso mehr, dass ich jetzt über ein Jahr später hier sitzen darf und so schön über das Thema reden darf.

Sascha:
Genau. Und also seitdem ist es für mich auch wirklich einfacher geworden. Ich kann es ganz klar sagen, ich habe jetzt nicht nur Loewi im Nahrungsergänzung Regal stehen, weil das ja gesagt, ihr bietet kein Eiweiß an zum Beispiel, das heißt das Eiweiß, das habe ich mir jetzt noch woanders gesucht, aber damit bin ich jetzt einfach fertig und bleibe fertig. Ich habe noch eine letzte Frage zu eurem Vorgehen. Du hast vorhin gesagt, dass ihr das ist mal begonnen hat mit so einer Exceltabelle und dass das mittlerweile automatisiert ist. Wenn man automatisiert hört, denkt man immer so ein bisschen Ah ja, okay, weil es dann Arbeit erspart. Meine Frage ist: Ist es nicht sogar notwendig, das zu automatisieren? Denn wenn ich sehe, was da in der Forschung alles passiert mit neuen Erkenntnissen, Wechselwirkungen und so weiter. Kann da langfristig ein Mensch überhaupt noch den Überblick behalten oder muss das irgendwann zwangsläufig die KI machen? Diese, die die Blut-Ergebnisse und den Fragebogen hernehmen und das mit der Datenbank von allen Studien, von allen Medikamenten abgleichen, um dann die Mischung zu bestimmen?

Robin:
Ja, wir es bei dem bei dem Volumen an Daten, die wir verarbeiten. Und du hast es auch sehr schön gesagt bei dem auch Volumen an neuen Erkenntnissen, weil die Ernährungswissenschaft ist schöner Weise noch nicht abgeschlossen, sondern ist ein sich stetig weiter entwickelndes Feld der Wissenschaft. Es ist unabdingbar, hier über künstliche Intelligenz und Algorithmen zu arbeiten, um eben überhaupt mit so vielen Daten umgehen zu können. Das sehr, sehr Schöne ist, dass durch diese technische Möglichkeit es für uns möglich ist, überhaupt das zu machen, was wir machen können. Was auch auf der anderen Seite sehr spannend ist, wo ich auch ein großer Verfechter bin von, dass man im Gesundheitsbereich. Jetzt kam es ja heute schon ein paar Mal durch, das ist sehr super, super komplex und ich bin mittlerweile der Meinung, dass man sich da, dass man auf jeden Fall das Verständnis für alle Bereiche haben muss. Aber gerade wenn man sich da in der Ernährungswissenschaft befindet, dann auf jeden Fall auch die Tiefe suchen muss. Und diesen personalisierten Ansatz, dass es quasi diese Tiefe, die wir gewählt haben, weil wir davon überzeugt sind, dass es der richtige Schritt ist, als nächstes den Bereich der Ernährung über Nahrungsergänzung zu unterstützen. Durch den personalisierten Ansatz genauso gut und deswegen noch mal betont, ist es eben, die Gesundheit immer im Gesamten im Blick zu behalten.

Robin:
Also wenn man sich jetzt beispielsweise entscheiden sollte, das klingt alles super und ich kaufe mir jetzt einen Bluttest und ich mache das alles nie zu vergessen: Hey, wie du jetzt auch das Eiweiß noch in egal zu haben oder das Eiweiß über die Ernährung abzudecken. Die Ballaststoffe, die Fette, das hat man vorhin angesprochen. Wenn ich die perfekte Ernährung und die super Nahrungsergänzung habe, dann muss ich immer noch Sport machen und ich muss immer noch einen täglichen Ausgleich suchen. Und ich kann den perfekten Sport, den Job, den ich liebe, keinen mentalen Stress und die beste Ernährung und der super Nahrungsergänzung haben. Wenn ich 2 bis 3 Stunden schlecht schlafe in Summe, dann kann es trotzdem nicht funktionieren, dass es mir super geht. Deswegen muss man immer alles im Blick behalten. Und das Wichtige ist eben deswegen auch so schön, dass Personen wie du dann auch gerne mal Blick zurück so viele Bereiche davon abdecken und auch die Möglichkeit haben, da Wissen über so viele verschiedene Bereiche zu bieten, dass man eben immer das Ganze als ganzheitlichen Ansatz sieht.

Sascha:
Dann lass mich kurz zusammenfassen. Also meine Eingangsfrage war ja, ob es so etwas wie Produktivität-Skorbut gibt. Und da ist die Antwort ja durchaus so was gibt es also nicht nur Profisportler sollten sich mit dem Thema auseinandersetzen. Wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt, dann stößt man ganz schnell an die Grenzen dessen, was man ohne Molekular-Chemie verstehen kann. Ihr arbeitet mit einem Bluttest, macht über zusätzliche Fragebögen eine ganz individuelle Abmischung für die einzelne Person, wiederholt den Test regelmäßig, um sicherzustellen, dass diese Hypothese, dass diese Kombination auch wirklich hilft, auch wirklich hilft. Das Ganze ist ein no brainer und entbindet aber natürlich nicht von der Verantwortung sich zu bewegen, ansonsten jetzt nicht zum Fastfood-Junkie zu werden. Okay, am. Nehmen wir mal an, wir sind jetzt überzeugt, oder? Ich bin ja sowieso schon überzeugt, wir wollen das jetzt ausprobieren. Dann findet man in den Shownotes einen Rabatt Code. Der ist "LW-Sascha-Feth". Den muss man sich selber nicht merken oder aufschreiben, sondern der steht in den Shownotes. Wenn ich diesen Rabatt Code nutze, was bekomme ich dann? Was habe ich dann davon?

Robin:
Genau. Da bieten wir aktuell drei verschiedene Ansätze oder drei verschiedene Produkte, nenne ich es mal. Zum einen kann man grundsätzlich auch sagen, man möchte uns erst mal nur diagnostisch verwenden und dann eben bei Loewi erst mal die Nährstoff-Situation überprüfen, da dass man da so ein Bild für hat. Wenn man die einzelnen Marker, die man zusammensetzt, die wir testen, auch beispielsweise beim Hausarzt abfragen würde, landet man irgendwo zwischen 200 und 250 €, was natürlich sehr viel Geld ist. Aber so teuer sind natürlich die Labore und die die Diagnostik-Möglichkeiten, die da vorherrschen. Der Bluttest ist bei uns ein Stückchen günstiger liegt bei 199 €. Wenn man sich jetzt entscheidet, über den Code, den du genannt hast, gerade den Bluttest zu bestellen, dann bekommt man da noch mal 25 € Rabatt, also statt den 199 für nur noch 174 €. Wenn man den Schritt weitergeht und sagt Ja, ich möchte auf jeden Fall wissen, wie meine Blutwerte aussehen, aber auf jeden Fall dann auch im nächsten Schritt eben personalisierte Nährstoff-Mischung erhalten, die dann auch angepasst sind auf alles was wir genannt haben, in Analyse gucken und man sich eben nicht mehr selber dann auf den Weg machen muss. Du hast es gesagt. Man kann sich da sicherlich auch selber mit beschäftigen.

Robin:
Wenn man die Zeit dafür hat und das Interesse dafür hat, dann ist es eine spannende Reise. Aber das ist sehr, sehr viel Zeit, dass da auch gemacht werden muss. Aus dem Grund kann man sich dann eben auch entscheiden, den Bluttest gemeinsam mit den Nährstoffen direkt zu bestellen, wo wir dann per se schon mal das ist das Schöne bei dem Bluttest einen schönen Schritt entgegengehen können, weil die Nährstoffe dann die Kosten ein Stückchen mittragen. Sprich der Bluttest geht von 199 € auf nur noch 99 € runter und weitergehend der Code wenn er verwendet wird, vergünstigt dann sogar den Bluttest von den 99 auf nur noch 74 €. Man hat dann also für 74 € einen Bluttest und steigt dann quasi mit seiner ersten Nährstoff Mischung ein. Und die Nährstoffe liegen immer bei 75 € pro Monat und man hat da für die ersten drei Monate eine Ration, die damit gesendet wird. 50 € sind ein bisschen mehr als 2,50 € am Tag. Also ich vergleiche sie mal mit dem, dem schönen Kaffee am Morgen oder vielleicht dem alkoholfreien Feierabendbier am Abend, wo man dann dafür personalisiert, genau auf sich abgestimmt in Granulatform mit bestmöglichster Aufnahmefähigkeit seine Nährstoffe dann erhält.

Sascha:
Und da muss man mal ganz sicher zu sagen, ich könnte mit dem ich könnte sowohl mit dem Bluttest, den ich von euch bekomme noch mal zu meinem Hausarzt gehen und mit ihm oder ihr darüber sprechen. Ich kann aber auch umgekehrt mit dem Bluttest, den ich beim Hausarzt gemacht habe, zu euch kommen. Oder?

Robin:
Genau. Ja, sehr, sehr spannend. Genau richtig mit dem kleinen Apostroph, das man auf jeden Fall dranhängen muss, wo man so ein bisschen gleich unterscheiden muss. Weil, wie du es gesagt hast, das ist unsere dritte Möglichkeit, dass man eben mit eigenen Blutwerten zu uns kommt, die Blutwerte bei uns hochlädt. Wir verarbeiten die dann ganz normal und bereiten sie, wie vorhin auch angesprochen im Gesundheitsprofil dann selbstverständlich auch wieder auf. Der Kaviar ist hier, dass die Bluttests und beim Hausarzt selbst ein großes Blutbild nicht zu 100 % die gleichen Marke abnimmt, wie wir sie abnehmen und die wir auch benötigen. Bekannte Nährstoffe sind Vitamin D, was jetzt mittlerweile sehr, sehr oft mit dabei ist. Ein fertiger Wert, der die Eisenspeichersituation beschreibt oder ein Folsäurewert. Werte die leider nicht mit dabei sind oftmals Seelenwert einen Kupferwert den wir auch mit abnehmen und dann vor allem ganz wichtig in den fast schon Makro und der Stoff Bereich ein ganz ganz wichtiges Thema, was wir heute nur kurz angerissen hatten die Omega-Fettsäuren. Auch die werden bei uns in der Festung mit abgerufen. Die werden sehr selten bisher bei den Blutbildern von Hausärzten mit abgerufen. Deswegen da kann man sich dann gerne auch bei uns auf der Seite schlau machen, welche Parameter wir unbedingt benötigen und man die dann abfragt beim Hausarzt. So rum kann man es machen. Das geht vor allem auch vielleicht noch an die Person raus, die einen sehr, sehr guten Draht zu dem Heilpraktiker haben, irgendwo oder in einem Umfeld sind, wo ein Sportarzt zur Verfügung steht, vielleicht sogar Leistungssportler sind und Zentren vor Ort haben, wo man auch und das bieten wir die Möglichkeit, weil viele Leistungssportler mit uns oder Loewi nutzen, die dann eben noch mehr Parameter abnehmen und noch mehr Werte abnehmen. Das sind Blutbilder, die dann gerne mal 400, 500 € kosten. Das Schöne ist, dass wir das auf der technischen Seite trotzdem verarbeiten können, weswegen wir die Möglichkeit da bieten können, eben auch nur die Nährstoffe auf Grundlage des Blutbild, das man selber hat, bekommt.

Sascha:
Also ich hätte jetzt noch ganz viele Fragen, teilweise Fragen, auch aus Eigeninteresse. Aber ihr habt ja für eure Kundinnen und Kunden einen ganz tollen Support. Also ich nutze zum Beispiel ganz gerne den WhatsApp-Support, den ihr da habt und auch immer sehr schnell reagiert. Ich würde sagen, diese Fragen verlagere ich einfach auf den WhatsApp-Support und sage dir für den Moment vielen Dank, dass du dir die Zeit für uns genommen hast.

Robin:
Ich sage auch vielen Dank, dass ich da sein durfte. Das hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Möchte auf jeden Fall noch mal auch Danke an die Zuhörer sagen fürs Zuhören per se und. Noch mal betont, weil es ebenso wichtig ist. Zum Abschluss auch ein Stück weit von unserer Seite. Das Thema Nahrungsergänzung ist unfassbar wichtig, aber eben auch immer das Gesamtbild im Blick zu behalten und so tollen Coaches und Trainern wie dir eben ein offenes Ohr zu schenken, die über so viele Bereiche eben referieren. Nicht nur reine Nahrungsergänzung, auch wenn sie super wichtig ist.

Sascha:
Also dem Dank an die Zuhörerschaft schließe ich mich an und noch mal zur Erinnerung: den Shop, den Rabatt-Code und den Link findet ihr in der Videobeschreibung bzw den Shownotes. Damit bedanke auch ich mich fürs Zuschauen bzw Zuhören und freue mich, wenn wir uns in der nächsten Folge wieder sehen oder hören.

Sonix is the world’s most advanced automated transcription, translation, and subtitling platform. Fast, accurate, and affordable.

Automatically convert your mp4 files to text (txt file), Microsoft Word (docx file), and SubRip Subtitle (srt file) in minutes.

Sonix has many features that you’d love including automated transcription, enterprise-grade admin tools, world-class support, share transcripts, and easily transcribe your Zoom meetings. Try Sonix for free today.

Zeige mir deinen Impfpass und ich sage dir, wie produktiv du bist

Was haben Impfpässe mit Produktivität zu tun? Ziemlich viel, denn es ist etwas, das sehr wichtig ist, aber nur sporadisch fällig ist, und dazwischen oft jahrelang ignoriert werden kann. Die Meisterprüfung für deine Selbstorganisation.

Wir sind im Juni 2022 und in diesen Tagen war ich bei meinem Hausarzt für eine fällige Impfung. Auf genau diese Impfung hat mich mein Hausarzt 2017 hingewiesen. Damals lag das also 5 Jahre in der Zukunft. In solchen Situationen ist es sehr verlockend, den Impfpass erste Mal in die Ecke zu legen, und rein gedanklich den Vorsatz zu fassen, in 4-5 Jahren dann rechtzeitig daran zu denken. Das funktioniert leider viel zu selten und vor allem viel zu unkontrolliert. Das gilt für jeden Vorsorgetermin, egal ob es um dich, dein Auto, deine Heizung, eine deiner Versicherung, usw. geht. Es ist ja schließlich noch genug Zeit, um nochmal daran zu denken. Wie oft ist dir in so einer Situation dann doch mal etwas durchgerutscht? Hier sind zwei Tipps, wie du das künftig verhindern kannst. Dazu brauchen wir wichtige Dokumente griffbereit und müssen um richtigen Zeitpunkt gekitzelt werden.

Diesen Beitrag im Podcast anhören:

Tipp 1: Ziehe eine Entnahmelogik einer Ablagelogik vor

Dein Impfpass ist ein Dokument, genau wie alle Schreiben von deinen Versicherungen, Banken oder von Behörden. Wo liegen alle diese Dokumente? An wie vielen Stellen könnten sie liegen? Könnte das überall im Haus sein, oder gibt es wenigstens einen Raum, oder sogar einen Schrank, auf den du die Suche einengen kannst?

Bei realen Dokumenten kann das ganz schön knifflig werden. Mal angenommen, wir suchen die Nebenkostenabrechnung, und die ist bereits abgeheftet, und nicht mehr in einem Papierstapel zu suchen. Ist sie dann Ordner „Wohnung“, oder eher „Steuer“ oder vielleicht sogar „Ausgaben“ abgeheftet? Gewöhne dir am besten an, immer mit einer Entnahmelogik, statt einer Ablagelogik zu arbeiten. Am Beispiel einer Nebenkostenabrechnung bedeutet das weder N wie Nebenkosten noch W wie Wohnung, sondern S wie Steuer. Denn: Wann wirst du das Dokument das nächste Mal suchen? Vermutlich, wenn die Steuererklärung ansteht. Lege Dokumente so ab, dass die nächste Entnahme einfach wird.

Für digitale Dokumente ist die Situation etwas einfacher. Hier kann man mit Shortcuts arbeiten, und die Datei so effektiv in mehreren Ordnern ablegen. Manche Apps, wie z.B. Evernote erlauben es zusätzlich noch, mit Labels zu arbeiten. Es verbleit noch der Stolperstein des Dateinamens. Nehmen wir ein Dokument deiner Krankenversicherung als Beispiel. Vielleicht bekommst du von deiner Versicherung die Dokumente dazu bereits elektronisch zur Verfügung gestellt. Ich möchte aber wetten, dass in diesem Fall der Dateiname nicht das Wort „Krankenversicherung“ enthält. Wenn der Dateiname nicht sogar komplett kryptisch ist, wird er häufig Kürzel enthalten wie etwa PKV (für private Krankenversicherung). Wird die Datei jetzt unter diesem ursprünglichen Namen abgelegt, aber beim Entnehmen eben nicht nach PKW, sondern nach Krankenversicherung gesucht, dauert die Suche deutlich länger.

Zurück zum Impfpass: Hier gab es vor ein paar Jahren eine große Plakatkampagne „Deutschland sucht den Impfpass“. Wenn du ihn das nächste Mal gefunden hast, lege ihn dort ab, wo du ihn das nächste Mal suchen würdest. Vermutlich ist das dort, wo du heute zuerst gesucht hast.

Tipp 2: Lass dich zur richtigen Zeit kitzeln

2017 habe ich von meinem Hausarzt das To-do „Komm in 5 Jahren zur Impfung vorbei“ bekommen. Das ist eine seltene Kategorie von Aufgabe: Extrem kurz in der Ausführung, extrem lang in der Wartezeit bis zur Ausführung. 5 Jahre lang muss nichts getan werden, dann wird ein Termin vereinbart (5 Minuten) und der Termin wahrgenommen (20 Minuten plus ggf. Wartezeit). Die Erinnerung daran, diesen Termin zu vereinbaren, ist eine Wiedervorlage an einem selbst. In Büros und Ämtern gab es dazu Wiedervorlagemappen. Leider reichen die nie 5 Jahre in die Zukunft.

Man könnte dieses To-do jetzt in den Kalender eintragen. Aber wann? Vielleicht irgendwann im Januar, damit man dann noch genug Flexibilität hat, auch wirklich einen Termin zu bekommen. Wer schon mal im August oder später versucht hat, noch im gleichen Jahr einen Termin zur professionellen Zahnreinigung zu bekommen, weiß, was ich meine. Der 1. Januar ist natürlich schlecht, weil da in der Praxis niemand ans Telefon gehen wird. Vielleicht also der erste Werktag im Januar. Okay, also Kalendereintrag auf den ersten Werktag im Januar, 9:00 Uhr „Impftermin vereinbaren“.

Schon ist mein heiligstes Mantra gebrochen: Terminiere keine Aufgaben. Ich wäre ja gewillt, eine Ausnahme zu machen, weil diese Art To-dos selten genug vorkommt. Eine Mahnung möchte ich dazu auszusprechen. Das Problem bei Kalendereinträgen ist: Ist der Termin vorbei, so ist er aus den Augen aus dem Sinn. Wenn du an am ersten Januarwerktag um 9:00 Uhr nicht in der Praxis anrufst, wirst du spätestens am Folgetag nicht mehr daran denken. Termine stehen stur im Kalender, ob sie „erledigt“ wurden oder nicht. Wenn der Termin also am betreffenden Tag aufploppt, dann fühle dich von ihm gekitzelt. Sollte es gerade tatsächlich passen, dann rufe in der Praxis an. Sollte es aber vermutlich gerade nicht passen, so solltest du ein neues Kitzeln vereinbaren. Verschiebe den Termin auf einen günstigeren Zeitpunkt, oder noch besser: Lege die eine Aufgabe in deinem Task-Manager an.

In Task-Managern läuft das grundlegend anders: Nicht erledigt heißt, dass sie dir als so lange als überfällig angezeigt werden, bis du sie erledigst. Hätten wir die Aufgabe daher vielleicht von Anfang an auf die To-do-Liste setzen sollen? Dann hätten wir den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben: Die Gefahr des Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn ist gebannt, dafür wird uns die Aufgabe vermutlich 5 Jahre lang in der To-do-Liste nerven. Ich schlage dir eine der beiden folgenden Optionen vor:

Option 1: Der Kalender kitzelt, die To-do-Liste nervt

Trage zuerst einen Termin in den Kalender ein. Sobald er fällig ist, fühl dich gekitzelt und erledige es entweder direkt oder trage es dir in die To-do-Liste ein.

Option 2: Die Irgendwann-Liste

Das ist meine bevorzugte Variante: Eine separate Liste, mit allen Aufgaben, Ideen, Träumen usw., die ich irgendwann mal machen will. Diese Liste wird aktiv kultiviert und einmal pro Woche durchgesehen. Ganz am Ende stand bei mir der Eintrag: „2022: Impftermin vereinbaren“. Somit wurde ich bei jedem wöchentlichen Review leicht gekitzelt, bis der Tag in 2022 kam, an dem ich den Termin endgültig vereinbart hatte. Wie du am Datum des Beitrages siehst, habe ich das auch nicht direkt am ersten Werktag im Januar gemacht.

Ich hoffe, diese beiden Tipps sorgen dafür, dass du künftig alle wichtige Dokumente immer schnell findest, und all wichtigen Vorsorgetermine wahrnimmst. Für noch mehr Tipps empfehle ich dir meinen Newsletter. Wenn du möchtest, erinnere ich uns alle im Januar an die nächste Runde Vorsorgetermine 🙂

Wie du spontan Zeit fürs Freibad findest

Draußen ist Top-Wetter, drinnen wartet eine volle To-do-Liste auf dich. Wie schaffst du es jetzt trotzdem ins Freibad? Hier sind drei Tipps für dich, wie du spontan Zeit fürs Freibad findest.

Wann warst du das letzte Mal, unter der Woche spontan im Freibad, einfach, weil das Wetter so gut war? Ach so… du hattest zu viel Arbeit und deshalb ging es nicht! Dann lass uns bitte nochmal nachdenken, ob das wirklich nicht möglich ist. 

Diesen Beitrag auf YouTube ansehen:

oder im Podcast anhören:

Vorab ein Disclaimer: Es gibt natürlich Berufe, in denen das nicht möglich ist. Wir alle sind dankbar, wenn medizinisches Personal eben nicht spontan ins Freibad verschwindet. Für die allermeisten Berufe, die ohne direkten Kundenkontakt stattfinden, ist es in der Regel möglich. Notfälle beweisen das. Somit sind wir bei der Frage der Prioritäten. Hinzu kommt: Bei Wissensarbeit oder kreativen Tätigkeiten ist das Ergebnis relevant. Der Weg zu diesem Ergebnis ist zweitrangig, bis hin zu belanglos. Nun ist das spontane Baden kein Notfall, und wir hätten ein schlechtes Gewissen, wenn wir uns spontan die Zeit dazu nehmen. Hier kommen 3 + 2 Tipps bzw. Denkanregungen, gegen dieses schlechte Gewissen.

Tipp 1: Halte den Kalender sauber

Natürlich könnte man Termine auch verschieben. Aber wo keine Termine sind, da muss auch nichts verschoben werden. Das ist eine Binsenweisheit, schon klar. Was aber weniger offensichtlich ist, sind die Pseudo-Termine, die du dir selbst auferlegt hast. Grob geschätzt sind 90 % aller To-dos in deiner Liste unnötig mit einem Termin versehen. Ich predige es hier im Blog und Podcast immer wieder, und wiederhole mich gerne nochmal: Terminiere keine Aufgaben. Die einzige Ausnahme sind Aufgaben, die entweder zu diesem Tag gemacht werden, oder gar nicht mehr. D.h. wenn fremdbestimmt Deadlines vorliegen. 

Zu diesen Deadlines kommen wir im Bonus-Tipp nochmal zurück. Wenn alle deine Aufgaben einen könnten-heute-gemacht-werden-müssen-aber-nicht-Charakter hätten, wäre das mit dem spontanen freien Nachmittag viel leichter, oder? Dann nimm aus diesem Abschnitt die gute Nachricht mit: In der Regel sind deine Aufgaben von diesem Charakter, du musst es dir nur noch eingestehen.

Tipp 2: Eat that Frog

Hast du die unangenehmste Aufgabe des Tages schon früh am Vormittag erledigt? Prima! Dann hast du wahrscheinlich schon längst ein großartiges Gefühl. Du fühlst dich nicht nur produktiv, sondern bist in deinen Projekten auch wirklich einen großen Schritt vorangekommen. Was jetzt noch fehlt, ist im Vergleich dazu oft unwichtiger Kleinkram. Ein schlechtes Gefühl, das jetzt nicht mehr zu machen? Fehlanzeige!

Über „eat that frog“ habe ich dir auch schon viel erzählt, z.B. in Podcast-Folge 17 „Lass dir den täglichen Frosch schmecken“. Es ist meines Erachtens nicht das wichtigste Produktivitätsprinzip, aber eben doch eines, das Spontanität am Nachmittag fördert. Wenn du unangenehmste Aufgabe möglichst früh am Tag erledigt hast, wirst du dafür mit einem guten Gefühl belohnt. Diese eine Aufgabe macht oft 80 % des Tageszieles aus. Mehr als das restliche Dutzend Aufgaben zusammen. 

Stell dir vor, noch vor dem Mittagessen ist alles Wichtige erreicht, und der Rest ist nur noch Kür. Da stellt sich die Entspannung sogar ohne Freibad ein.

Tipp 3: Wisse genau, was du nicht tust

Das klingt erstmal widersprüchlich. Wer genau weiß, was er liegen lässt, der fährt doch mit einem schlechten Gewissen ins Vergnügen, oder? Eben nicht. Wenn du eine klare Liste hast, was alles getan werden könnte, und am Vormittag getan hast, was getan werden sollte, dann hast du die Dinge unter Kontrolle.

Außerdem hast du deine Gedanken unter Kontrolle. Grübeln beim Sonnenbaden, ob du auch wirklich keine wichtige Aufgabe oder E-Mail verschwitzt hast? Keine Chance; dich lassen jetzt nur die Sonnenstrahlen schwitzen.

Es kommt noch besser. Ein Teil deiner Aufgaben erfordern vermutlich Nachdenken von dir. Sobald auf der Wiese, den Blick in den Himmel gerichtet, die Gedanken frei fliegen dürfen, kommen dir auch Inspirationen für deine Projekte. Vor dem Schlafen oder Spaziergängen suche ich mir gerne genau solche Nachdenkaufgaben. Wenn die Bäume, Wolken oder Schäfchen an mir vorbeiziehen, reifen die Gedanken, ohne dass ich in ein Grübeln verfalle. So wird sogar das Sonnenbad nebenbei produktiv.

Bonus-Tipp 1: Arbeit bemisst sich nicht an der Zeit

Überall wo Wissen und Kreativität wichtiger sind als körperliche Arbeit oder purer Bereitschaftsdienst, ist auch automatisch der Wert von Arbeitszeit weniger wichtig als das Resultat. Das haben viele Büroarbeiter:innen unter Corona gespürt: Das Ergebnis zählt, egal zu welchen Tageszeiten es erarbeitet wurde, oder wie lange es tatsächlich gedauert hat. Ich wünsche mir, dass wir diese Erkenntnis beibehalten, auch wenn es nicht das Home-Schooling ist, dass uns zum Umplanen zwingt, sondern das tolle Wetter, dass uns zum Umplanen einlädt.

Bonus-Tipp 2: Zeige Reaktivität

Gibt es da noch diese eine wichtige E-Mail, die unbedingt heute noch beantwortet werden muss? Spürst du die fremde Deadline im Nacken, wo du doch lieber die Sonnencreme spüren würdest?

Dann gehe gedanklich bitte einen Schritt zurück. Erwartet das Gegenüber wirklich heute eine Antwort, oder glaubst du das nur, weil die E-Mail schon fast seit 24 Stunden unbeantwortet ist? Selbst wenn deine Antwort „ja“ lautet, erwartet das Gegenüber dann nur eine Antwort, oder schon Resultate. Oft ist anderen eine schnelle Reaktion, ohne Endergebnis, wichtiger, als eine Antwort am Folgetag mit Endergebnis. In diesem Fall kann es ausreichen, die E-Mail zügig zu beantworten, und darin zu erklären, dass man sich dann und dann wieder mit der ausführlichen Antwort melden wird.

Und machen wir uns nichts vor: Eine ausführliche Antwort, 30 Minuten vor Feierabend des Empfängers, wird am anderen Ende heute vermutlich sowieso nur noch zur Kenntnis genommen und der Inhalt bleibt bis morgen liegen.

Ich hoffe, mit diesen Gedanken konnte ich dazu beitragen, dass du künftig öfter spontan etwas für dich tun kannst. OHNE schlechtes Gewissen. Weitere Tipps für entspannte Produktivität findest du in meinem Podcast oder exklusiv in meinem Newsletter:

3 Tipps für deine nächste Dienstreise

Erfolgreiche Dienstreisen müssen geplant und vorbereitet werden. Dazu hilft eine Checkliste und die richtige Nachbereitung. Hier sind 3 Tipps für deine nächste Dienstreise

Dienstreisen sind seit Corona selten geworden und die Digitalisierung macht viele kleinere Dienstreisen sogar überflüssig. Umso wichtiger ist es, dass die wenigen verbleibenden Dienstreisen erfolgreich ablaufen. Dazu gehört eine Vorbereitung, wie auch eine Nachbereitung. Ein wichtiger Teil der Vorbereitung ist dabei eine Checkliste.

Du kannst diesen Beitrag auch im Podcast anhören:

Tipp 1: Checkliste für Dienstreise

Ich habe in Dutzenden Dienstreise schon  so ziemlich alles vergessen, was man vergessen kann. Zu Hause wurde ab Vorabend hastig der Koffer gepackt und am nächsten Tag kam die unschöne Erkenntnis. Mal hatte ich einen Gürtel fürs Business-Outfit vergessen, mal die Visitenkarten, mal mir die Telefonnummer des Ansprechpartners vor Ort zu notieren. Das alles hat zu unschönen Situationen geführt, die mich vom Dienstgeschäft selbst abgelenkt haben. Der Tiefpunkt war für mich erreicht, als ich vergessen hatte den Schlüssel für den Dienstwagen abzuholen und früh morgens mit meinem Privat-PKW fahren musste.

Dabei ist die Lösung so einfach: Eine Checkliste. Nimm dir einen leeren Notizzettel, egal ob digital oder auf Papier, und schreibe auf, was du benötigst. Wenn die nächste Dienstreise ansteht, ziehst du diesen Zettel – oder noch besser eine Kopie dieses Zettels – hervor und streichst durch, was eingepackt ist. Jedes Mal, wenn ich etwas vergessen habe, habe ich die Liste fürs nächste Mal erweitert. Seitdem habe ich nie wieder Gürtel, Visitenkarten, Kontaktdaten oder den Schlüssel für den Dienstwagen vergessen. So startet die Dienstreise mit einem klaren Kopf und ohne das Habe-ich-auch-wirklich-an-alles-gedacht-Grübeln.

Wenn du meine Checkliste gerne als Vorlage hättest, dann schreibe mir gerne eine formlose E-Mail.

Übrigens: Für private Reisen habe ich auch solche Checklisten. Für unser Gepäck, das für die Kinder und auch für alle Kontrollblicke vor der Abfahrt.

Tipp 2: Dienstreisen inhaltlich vorbereiten

Dieser Tipp war mir fast zu selbstverständlich, um ihn hier aufzuschreiben. Gleichzeitig ist er enorm wichtig. Die rein organisatorische Reisevorbereitung wird ja durch die Checkliste aus Tipp 1 erledigt. Das eigentliche Dienstgeschäft braucht ebenfalls eine sorgfältige Vorbereitung. Was ist dein Ziel? Welche Erwartungen haben die Besuchten? Wie ist der individuelle Wissensstand? Welche gemeinsame Fachsprache sprecht ihr? Wozu möchtest du auffordern? Welche Verhandlungspositionen sind flexibel, welche unverrückbar?

Wenn du einen Vortrag oder Präsentation hältst, sind das unverzichtbare Überlegungen. Sorge auf den ersten Folien für Identifikation. Warum lohnt sich deine Präsentation? Zu welchem Problem wirst du einen Beitrag leisten? Das Problem und die Lösung müssen aus der Sicht und mit sprachlichen Elementen der Kunden formuliert sein. Ansonsten gilt: Fachidiot schlägt Kunde tot. Sorge am Ende der Präsentation für die richtige Handlungsaufforderung. Auf einer Tagung willst du vielleicht nur einen aktuellen Kenntnisstand oder einen sonstigen Überblick geben. In den meisten Fällen möchtest du aber vermutlich, dass die Zuhörerschaft danach ins Handeln kommt. Erkläre die nächsten Schritte und baue somit Hürden ab.

All das ist aber nur möglich, wenn du dich auf deine Zuhörerschaft vorbereitest hast. Du kennst ihre Probleme, Wünsche, Denkansätze und Sprache. Ja, das kostet Zeit. Für dieses Investment wirst du aber belohnt. Bonus-Tipp: LinkedIn macht dir diese Vorbereitung leichter. Du kannst Artikel aus der Branche lesen, vor allem aber Kommentare unter Beiträgen deiner Konkurrenten. Hier hagelt es oft Kritik, die du proaktiv aufgreifen kannst. Die Profile der einzelnen Personen, die du besuchst, sind zusätzlich eine wertvolle Information für deinen Small Talk. Statt übers Wetter kannst du über Gemeinsamkeiten oder interessante Aspekte aus dem Lebenslauf der anderen Person sprechen.

Tipp 3: Dienstreisen nachbereiten

Du bist mit Zielen und Erwartungen in den Termin gegangen. Manche haben sich vielleicht bestätigt, mache wurden widerlegt. Vor allem aus falschen Annahmen wachsen wertvolle Erkenntnisse. Wie oft hatte ich während des Gesprächs Gedanken der Form “Interessant, daran hatte ich nie gedacht”.

Was passiert meistens mit solchen Gedanken? Du hast sie, das Gespräch geht weiter und die vergisst sie fürs Erste auch wieder. Mit etwas Glück kommen sie zu dir zurück, aber darauf würde ich mich nicht verlassen. Hier hilft nur Aufschreiben. Direkt dann, wenn der Gedanke kommt. Auch wenn du kein klassisches Protokoll führt, oder es jemand anderes tut, schreibe dir IMMER deine Gedanken, Erkenntnisse und Follow-ups direkt auf. Verlasse dich nicht auf fremde Protokolle oder dein Gedächtnis, denn die sind meistens schlecht (hierzu passt dieser Blogbeitrag). Nach der Dienstreise darf deine persönliche Mitschrift nicht im Archiv verschwinden. Arbeite sie durch, um nächste Schritte und Ideen zu extrahieren. Zu einer Ideenliste habe ich dir schon öfter geraten. Gehe deine Ideenliste am besten einmal pro Woche in Ruhe durch und mache es dir bequem dabei. So reifen die Ideen zu Produkten oder Dienstleistungen.

Bonus-Tipp: Auch wenn du eine eigene Mitschrift mit Follow-ups und Ideen angefertigt hast, solltest du dir nochmal abschließend ein bis zwei Minuten Zeit für Fazit nehmen. Am besten direkt, wenn du am Dienstwagen angekommen bist, im Zug sitzt oder sonst irgendwie – für dich – kurz durchatmen kannst. Oft gibt es dann noch den einen Gedanken, der jetzt noch im Kopf rumschwirrt. Oft auf höherer Abstraktionsebene, als die konkreten Ideen in deiner Mitschrift. Vielleicht ist dieser Gedanke noch schwer in Worte zu fassen. Probiere es trotzdem und gib ihm im Anschluss mindestens die gleiche Aufmerksamkeit wie dem Rest in deiner Nachbereitung.

Viel Erfolg für deine nächste Dienstreise!

Zur Erinnerung: Wenn du die Checkliste aus Tipp 1 möchtest, dann schreibe mir kurz eine formlose E-Mail:

Frühjahrsputz in deiner To-do-Liste

Ein Frühjahrsputz in deiner To-do-Liste bringt dich und deine Projekte deutlich voran. Nutze die Vorteile für einen grandiosen Start in den Frühling. Hier drei wertvolle Tipps.

Der Frühling ist da, und mit ihm der Wunsch nach Erneuerung. Aller Mief und Lasten des Winters sollen weg, um unbeschwert dem Sommer entgegenzugehen. Dazu hilft ein Frühjahrsputz. In der dinglichen Welt putzen wir Fenster, stauben Regale ab und trennen uns von altem Gerümpel. Unseren Gedanken und Pläne erfahren leider nicht die gleiche Zuwendung.

Keine Sorge, ich meine das nicht esoterisch, sondern einfach Bottom-Up: Wer seine To-do- und Projektliste jetzt aufräumt, startet frisch und mit klarem Kopf. Also: Wie bekommen wir den Dreck und Flecken am besten aus unserer To-do-Liste?

Im Podcast anhören:

Hier sind drei Tipps für dich, wie der Frühjahrsputz in deiner To-do-Liste ein Erfolg wird.

Tipp 1: Entrümpele deine Projekte

In deiner To-do-Liste finden sich vermutlich unzählige To-dos. Genügend, um den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Alle diese Aufgaben lassen sich, direkt oder indirekt, verschiedenen Projekten oder Rollen zuordnen. Jedes Projekt zahlt – falls es abgeschlossen wird – auf ein Ziel ein. Die Ziele wiederum bringen dich deinen Lebensvisionen näher. Jetzt ist die ideale Gelegenheit gekommen, diese Visionen zu überprüfen.

Sind das noch deine Visionen? Sind die zugehörigen (Zwischen-)Ziele und Projekte noch geeignet, um dich zu diesen Visionen zu führen? Falls nein, ist jetzt die Zeit gekommen, sich von diesen Projekten zu verabschieden. Lösche das Projekt mit all seinen To-dos aus deiner Liste. Besonders diffizil ist es das bei Sammel-Projekten. Hier findest du vermutlich einen Mischmasch von Aufgaben unterschiedlicher Couleur. Die Ziele liegen hier nicht offen vor dir, sondern du musst sie im Dialog mit dir selbst erfragen. Gehe diese Extrameile, es wird sich für dich lohnen.

Und ja: In einigen Projekten steckt bereits viel Geld, Zeit und Mühe. Hier tut das Loslassen weh. Doch was ist die Alternative? Weiter Energie in ein Projekt zu stecken, mit dem du dich eigentlich nicht mehr identifizierst? Keine Gute Idee. Nutze die frei werdende Kapazität für all das, was dich wirklich voranbringt.

Tipp 2: Schließe offene Schleifen

Bestehen alle deine Projekte den Test aus Tipp 1? Prima, dann geht es an die offenen Schleifen. Damit sind alle Projekte gemeint, die noch nicht abgeschlossen sind. 

Neue Dinge zu starten ist auch für mich spannender, als sich mit den letzten Details fast fertiger Projekte rumzuschlagen. Aber ein nicht abgeschlossenes Projekt ist eine nicht ergriffene Chance. Ein unfertiges Buch in der Schublade wird niemand kaufen oder lesen. Ein Produkt kurz vor seiner Marktreife erwirbt niemand. Ein nicht hochgeladener Online-Kurs bringt niemanden voran. Identifiziere diese offenen Schleifen und bringe sie zum Abschluss. Bevor du neue Projekte beginnst. Egal, wie sehr die neuen Projekte in der Sonne glänzen. Lass dich nicht von Frühlingsgefühlen verführen.

Die gute Nachricht: Wenn das Projekt bei ungefähr 80 % steht, ist es häufig bereits fertig.

Getreu dem Pareto-Prinzip kannst du davon ausgehen, dass das Ergebnis schon tauglich ist und veröffentlicht werden kann. Die fehlenden 20 % sind zu oft nur teure Erweiterungen, die nur für einen Bruchteil der potenziellen Kundinnen und Kunden relevant sind. Fassen wir zusammen: Bringe alle unfertigen Projekte auf 80 %; aber nicht weiter.

Tipp 3: Vermeide To-do-Listen-Bankrott

Die Verlockung ist groß, einfach die komplette To-do-Liste zu löschen. Einmal alles auf null. Einmal nicht der immer länger werdenden Aufgabenliste hinterherrennen. Einige Menschen verkünden sogar mit Stolz, dass sie so regelmäßig zu einem frischen Neustart gelangen. Eine schlechte Idee.

Was wird passieren, wenn du deine To-do-Liste entsorgst? Im ersten Moment fühlst du großartig, weil die Last von deinen Schultern genommen wird. Dann kommen in den folgenden Tagen die Gedanken zurück: „Da war doch noch was!?“ Das Grübeln setzt ein. Unsicherheit bestimmt dein Handeln. Tust du wirklich gerade das Richtige oder wäre da etwas Richtigeres gewesen? Das lässt sich nicht sagen. Die Liste aller deiner Aufgaben, Ideen und Zusagen ist weg. Je nachdem, welchen Zusagen an andere du jetzt nicht einhalten wirst (zumindest nicht fristgerecht), kann das beliebig unangenehm werden. Auf den kurzen Rausch des unbeschwerten Lebens folgt ein wochenlanger Kater.

Die Tipps 1 und 2 helfen dir, diesen Harakiri zu vermeiden. Solltest du dennoch das Gefühl haben, dass du der Überforderung nicht entkommst, dann hilft ein kostenloses Strategiegespräch bei mir:

Die mentalen Lasten in deiner Winterjacke

Hast du schon alle mentale Lasten aus deiner Winterjacke entfernt? Ich meine nur, bevor dich das den ganzen Sommer unbewusst beschäftigt, frage ich mal, bevor du sie in den Schrank hängst.

Bitte sag mir, ohne nachzuschauen, was sich gerade alles in deiner Winterjacke befindet. Taschentücher, Lippenpflegestift und vermutlich der eine oder andere Zettel. Nicht der Rede wert, sollte man meinen. Dabei können diese Kleinigkeiten unbewusst für mentale Lasten sorgen, die piesacken, ohne dass du es merkst. Es folgt eine kleine Anleitung, wie du dir von deiner Winterjacke nicht den klaren Kopf nehmen lässt.

Im Podcast anhören:

Eine mentale Last in deiner Winterjacke ist ein Zettel oder ähnliches, den du nach Wochen oder Monaten das erste Mal wieder in den Händen hast und dabei „Hah!“ sagst. Oder ist eher ein „Hah?“ oder „Ah“ oder „hmmm“?

Egal, wie sich das Geräusch anhört, jeder von uns kennt und macht es. Sei es beim Waschen der Jacke oder beim Verstauen der Winterkleidung. Die Situation mutet ja eher possierlich-sympathisch an. Ein kleiner Flashback an eine (hoffentlich) nette Situation rund um den vermutlich wortkargen Zettel. Das soll eine mentale Last darstellen?

Der Zettel befindet sich ja aus einem Grund in deinem Besitz. Als er zu dir gelangt ist, warst du der Meinung, dass noch etwas mit ihm zu tun sei oder er nochmal wichtig werden.

Wie offene Schleifen zu mentalen Lasten werden

Vielleicht bist du beim Lesen dieses Textes bisher ein paar Mal mit den Gedanken abgedriftet. Vermutlich war der Auslöser dafür eine offene Schleife. In deinem Leben fallen dir viele Dinge zu, die erst mal nur ein „Hah“ auslösen. Anfragen, Informationen oder Angebote, die eine Entscheidung von dir verlangen. Stelle dir diese ungetroffenen Entscheidungen wie Schleifen vor, die irgendwo im Hinterkopf festgemacht sind und mit dem anderen Ende im Wind deiner Gedanken flattern.

Eine Quittung ist noch nicht für die Steuererklärung erfasst, die Person hinter der Visitenkarte noch nicht kontaktiert worden und der Gutschein noch nicht eingelöst. Von manchen Zetteln ist dir vielleicht nicht mal klar, was damit denn eigentlich zu tun wäre.

Zu zufälligen Zeitpunkten flattert das lose Ende in dein Bewusstsein und ruft „Du wolltest doch noch eine Entscheidung bzgl. xyz“ treffen. Ja, wolltest du tatsächlich. Aber jetzt gerade passt es nicht. Offene Schleifen fallen einem selten zu günstigen Zeitpunkt ein. Stattdessen wählt der Zufall der Gedankenwinde Situationen, wie das Lesen eines Blogbeitrags, um kurz deinen Fokus zu stehlen. So werden offene Schleifen zu mentalen Lasten.

Wie offene Schleifen nicht mehr flattern

Schleifenmanagement ist einfach und effektiv. Folgende Übung verschafft sofort Linderung: Nimm dir einen Notizblock, egal ob digital oder auf Papier, und schreibe die Schleife auf.

Ein vollständiges Schleifenregister vor sich zu haben ist enorm beruhigend. Statt also nur eine Visitenkarte in der Jackentasche spazieren zu tragen, schreibe dir auf, was es damit auch sich hat. Je nach Situation könnte das z.B. bei einer Visitenkarte bedeuten:

  • Die Person … anrufen und über … sprechen
  • Überlegen, ob die Person … mir bei … helfen kann
  • Kontaktdaten von … in mein Adressbuch übertragen

Den letzten Punkt würdest du dabei nicht wirklich aufschreiben, denn er ist ein No-Brainer und dauer keine zwei Minuten. Nimm dir direkt dein Adressbuch und tragen den Kontakt ein. In den anderen beiden Beispielen hat die Schleife mehr Substanz. Vor allem der Fall, in dem du noch überlegen musst gehört unbedingt auf deine (To-do-)Liste oder in dein Notizbuch. Dazu gleich mehr.

Zunächst halten wir fest: Alle offenen Schleifen müssen erfasst werden. Es ist egal, ob du in einer wichtigen Besprechung von existenziellen Sorgen abgelenkt wirst, oder von der Visitenkarte des Handwerkers, den du immer noch nicht angerufen hast. Auch Lappalien können deinen Fokus von wichtigen Dingen ablenken.

Denke beim Aufspüren offener Schleifen auch an andere, typische Fundstellen, wie deinen Geldbeutel, das Handschuhfach im Auto, die Küchenablage, usw.

Behandle offene Schleifen wie Käse

Damit die Liste aller offenen Schleifen in deinem Leben ihre Magie entfalten kann, musst du sie wie Käse behandeln, das heißt: reifen lassen.

Betrachten wir das am Beispiel „Überlegen, ob die Person … mir bei … helfen kann„. Als dieser Aspekt in dein Leben kam, bzw. die Visitenkarte in deinen Geldbeutel oder Jackentasche, hattest du diesen Gedanken zum ersten Mal. Jetzt wollen wir vermeiden, dass du ihn immer und wieder hast. Deshalb haben wir den Gedanken verschriftlicht. Das war die erste Zutat, um ihn verstummen zu lassen. Immer wenn du nun deine Liste offener Schleifen durchsiehst, wirst du wieder über den Gedanken stolpern. Triggert das etwas bei dir? Vielleicht nicht sofort. Irgendwann schießt dir aber vielleicht ein ergänzender Gedanke in den Kopf „Die Person könnte doch im nächsten Projekt mit dem Kunden Mustermann den Arbeitsschritt 5 übernehmen!„. Glückwunsch, der Gedanke ist soeben gereift.

Nun gilt es sicherzustellen, dass der dieser neue, ergänzende Gedanke nicht nochmal kommt. Das geht am besten, in dem du den Gedanken in deiner Liste ergänzt. Indem wir sicherstellen, dass wir keinen Gedanken zweimal haben, entwickeln sich die Gedanken weiter. Die Schleife bekommt so die Chance, sich zu schließen.

Vertraue dir selbst, um mentale Lasten zu reduzieren

Eine Warnung: Dein Unterbewusstsein lässt sich nicht so leicht täuschen. Würdest du alle Gedanken immer nur aufschreiben, aber nie darauf zurückkommen, verlässt es sich nicht mehr auf die Verschriftlichung. Die offenen Schleifen würden wieder im Gedankenwind flattern.

Beweise dir selbst, dass die Gedanken stumm bleiben dürfen, in dem du regelmäßig die Liste der offenen Schleifen durchsiehst. Einmal pro Woche 5-10 Minuten mit einem Heißgetränk reichen aus. Wenn mir bereits länger im Podcast folgst, dann kennst du das Konzept des wöchentlichen Reviews. Offene Schleifen werden dort gemeinsamen mit deinen sonstigen Ideen und Irgendwann-Mals betrachtet. Das schafft Klarheit im Kopf.

Lass uns das kurz zusammenfassen: Zettelchen, die in dein Leben treten, öffnen Schleifen. Diese Schleifen springen dir regelmäßig ins Bewusstsein und rauben deinen Fokus. Der beste Weg, das zu verhindern, ist die Verschriftlichung. Alle Gedanken, die ersten und alle folgenden, werden notiert und können so reifen. Diese Liste regelmäßig durchzusehen ist dabei unabdingbar, damit deinen Kopf zu beruhigen.

Viele offene Schleifen verstecken sich auch in deinen E-Mails:

Peter und die Paprika

Willst du dich gesund ernähren? Dann mache es besser als Peter, denn der ist an einer Paprika gescheitert. Lies hier die wahre Geschichte und mache es besser.

Vor vielen Jahren ging es einem ehemaligen Arbeitskollegen von mir, nennen wir ihn Peter, nicht gut. Er hat eigentlich nur Mist gegessen, und das auch noch unregelmäßig. Die Folge waren wirklich große Probleme mit seinem Stoffwechsel und Kreislauf. Es ging ihm wirklich sehr schlecht und das sah man ihm auch an.

Die Geschichte auf YouTube ansehen

Gesunde Ernährung ohne Küche?

Also hat uns Peter in einer Kaffee-Pause um Rat gefragt. Regelmäßiges Kochen war ihm zu anstrengend. Außerdem war er gar nicht sicher, ob er eine Küche in seiner Wohnung hat, geschweige denn Töpfe.

Ja wirklich, er war sich nicht sicher, ob er eine Küche in seiner Wohnung hat.

Zu seiner Ehrenrettung, zumindest teilweise, es war so eine Pentryküche, deren Herdplatten man mit einer großen Platte zudecken konnte. Beim Einzug war die zugeklappt, und die Vermieterin hatte eine künstliche Blume draufgestellt. Dieses Stillleben wollte Peter nicht anrühren, und daher konnte er nicht wissen, dass der eine Küche drunter war.

Aber zurück in die damalige Kaffeepause. Wir suchen eifrig nach Lösungen, die ohne Kochtöpfe auskommen, und die ihm auch schmecken würden.

Die Paprika als Lösung

Einen Vorschlag, den wir ihm unterbreitet haben, war: Paprika. Er mochte Paprika, sogar roh. Die Dinger kann man überall kaufen, und die Lösung zu schien gefunden. Was uns damals nicht klar war: Peter mochte zwar Paprika, was er aber überhaupt noch mochte, waren Lösungen.

Noch am selben Abend hat ihn eine Kollegin auf dem Heimweg mit in den Supermarkt genommen. Dort hat er sich drei Paprika gekauft. Und zwar fast allein. Tatsächlich: Am nächsten Tag war Peter auch entsprechen euphorisch. Es schien so, als sei der erste Schritt getan, um sich künftig vernünftiger zu ernähren. Zwar hatte er von den drei Paprikas noch keine gegessen, aber er war trotzdem glücklich. Genauer gesagt: Er war gerade deshalb glücklich, weil er noch keine gegessen hatte.

Die Paprika als Problem

Nicht mal eine Woche später war von seinem Glück nichts mehr übrig. Auf unsere Rückfrage, wie es mit den Paprikas läuft, bekamen wir eine genervte Antwort, dass er diesen Mist künftig sein lässt.

Was war passiert? Paprikas haben ihm immer noch geschmeckt. Wie man sie bekommt, war ihm auch klar und auch der Aufwand sie zu öffnen und in Streifen zu schneiden war wohl auch noch okay.

Aber

… jetzt hatte er ein schmutziges Messer und einen schmutzigen Teller. Die hätte Peter jetzt spülen müssen.

Außerdem fiel jetzt Biomüll an. Den hätte man ab sofort regelmäßig runterbringen müssen.

O-Ton: Jetzt müsste er nur für die Paprika sein ganzes Leben ändern.

Biomüll runterbringen und ein Messer zu spülen zu müssen, waren ein zu hoher Preis für einen gesünderen Lebensstil. Und damit endet die Tragödie. Für Peter endete sie übrigens einige Monate später im Krankenhaus.

Die Moral

Wer Peter nicht kennt oder kannte, glaubt vermutlich nicht, dass so etwas passiert. Aber es ist wahr und ich habe an keiner Stelle übertrieben oder etwas Neues dazu erfunden.

Was ist jetzt die Moral von dieser Geschichte? Von außen betrachtet ist es leicht über Peter zu spotten. Mir wird es aber immer eine Mahnung bleiben, dass man selbst in den einfachsten Lösungen, noch scheinbar unüberwindbare Hindernisse findet kann, wenn man nach Hindernissen sucht. Fokussiere dich daher immer auf die Lösung, nicht auf das Problem.

Und gleichzeitig: Sei stolz auf das, was du erreicht hast und halte es nicht für selbstverständlich. Es wird immer jemanden geben, für die oder den die Hindernisse, die du gemeistert hast, unüberwindbar scheinen.

Welche Hürde musstest du überwinden, um ein Ziel zu erreichen?

3 Produktivitätswerkzeuge, die jeder kennt, aber keiner nutzt

Eine Google-Suche nach Produktivität spült meistens die Eisenhower-Matrix und ähnliches nach oben. Viel zu oft werden diese Werkzeuge kurz getestet und genervt wieder zur Seite gelegt. Lies hier, wie es besser geht.

Wenn einem die Dinge mal wieder über den Kopf wachsen und alles zu viel wird, hat man selten Zeit sich ausführlich mit Lösungen zu beschäftigen. Also googelt man schnell „Produktivität“, evtl. mit Zusatz „Werkzeuge“ oder „Tipps“ in der Hoffnung auf schnelle Stresslinderung. Unter den Top-3-Ergebnissen sind oft die Eisenhower-Matrix, Time Boxing oder Inbox Zero. Alle drei lassen sich recht einfach erklären und sind fürs Erste schnell aufgesetzt. Dadurch ist der Bekanntheitsgrad der drei Produktivitätswerkzeuge enorm. Wirklich langfristige Erfolgsmeldungen sind aber selten. Ich frage jede:n, der in mein Coaching kommt, welche Werkzeuge sie/er schon probiert hat. Meistens ist mindestens einer der genannten Kandidaten dabei und fast nie wurde die Methode längere Zeit durchgezogen.

Fehlt uns nur der Wille?

Vielleicht ging es dir auch schon so, dass du hoffnungsvoll mit einer neuen Methode gestartet bist, um dann den wachsenden Frust des Misslingens zu spüren. Wo hast du dann die Ursache gesucht? Bei der Methode oder bei dir? War deine erste Vermutung vielleicht, dass du die Methode einfach nicht richtig umgesetzt hast oder dein Wille einfach nicht zu ihrer Verstetigung gereicht hat?

Gute Nachrichten: Es lag nicht an dir. Um das zu erkennen, musste ich aber auch mehrfach durch dieses Tal der Tränen. Wer mit dem Thema Produktivität beginnt, denkt nun mal leider in Werkzeugen. Fabriken werden ja schließlich auch damit effizienter, dass man neue Maschinen anschafft und die Position von Regalen optimiert. Warum sollte das nicht auch bei unserem produktiven Alltag klappen?

Prinzipien schlagen Werkzeuge

Ich verrate dir direkt die Abkürzung: Es sind die Prinzipien, die über den Erfolg entscheiden, und nicht die Werkzeuge. A fool with a tool is still a fool. Oder anders gesagt, weil mir dieser Satz eigentlich zu unhöflich ist: Prinzipien schlagen Werkzeuge.

Es ist auch beim Thema Produktivität – wie so ziemlich überall im Leben – wichtiger, das warum zu kennen, als sich ewig beim was und wie aufzuhalten. Eisenhower, Time Boxing und Inbox Zero sind aber überall mit im Internet erschöpfenden wie-Anleitungen erschlagen.

Die Frage, wie die drei exemplarischen Werkzeuge funktionieren, ist jeweils schnell beantwortet:

  • Die Eisenhower-Matrix sortiert jede Aufgabe in einen von dir Bereichen: Wichtig & dringend, wichtig (aber nicht dringen), dringend (aber nicht wichtig) sowie alles was weder wichtig noch dringend ist.
  • Time Boxing unterteilt den Tag in kleine Boxen und ordnet ihnen feste Tätigkeiten zu bzw. reserviert Zeit für festgelegt Lebensbereiche oder Rollen.
  • Inbox Zero fordert, dass der E-Mail-Posteingang jeden Abend leer, weil man immer schnell und stapelweise eingehende E-Mails klassifiziert hat.

Der Knackpunkt ist jetzt zu verstehen: Warum macht die Eisenhower-Matrix das so? Warum glauben Time-Boxer:innen, dass sie alles so verplanen müssen und warum muss eine Inbox streng auf null sein?

Welche Prinzipien stehen hinter den Werkzeugen?

Bei Inbox Zero mache ich es mir an dieser Stelle einfach: Das steht alles in meinem Buch „Inbox so gut wie Zero“. Schon am Titel erkennst du, dass ich für einen entspannten Umgang mit den Werkzeugen plädiere. Dort nehme ich mir auch viel Zeit, die Prinzipien hinter Inbox Zero zu erklären.

Bei Time Boxing geht es prinzipiell darum, dass man in keine Fremdsteuerung kommt, sondern an denjenigen Dingen arbeitet, die man etwa schon am Beginn der Woche eingeplant hat. Eine Ablenkung von außen um 10:25 Uhr? Geht nicht, da steht schon etwas anderes im Kalender. Für einige funktioniert das wunderbar, die viele artet es aber in Stress aus. Man rennt dem eigenen Plan ständig hinterher und korrigiert Verschiebungen, damit sich die Verschleppungen nicht durch den ganzen Tag ziehen. Für all diese Menschen gibt es eine gute Nachricht: Wenn du es schaffst, besser mit Fremdsteuerung und Ablenkung umzugehen – Stichwort Monkey Management -, dann wird das Werkzeug Time Boxing überflüssig für dich. Ein gutes Störungsmanagement klappt auch mit leerem Kalender.

Schlechte Nachrichten für die Eisenhower-Matrix: Das Prinzip hinter diesem Werkzeug fokussiert sich derart stark auf dringende Aufgaben, dass es kaum noch wert ist, gerettet zu werden. Der Scheuklappenblick für Dringendes hinterfragt zu selten: Dringend für wen? Hier ist besser beraten, wer klare Ziele und Vorstellungen über seine eigene Zukunft hat. Der innere Dialog mit dem Zukunfts-Ich liefert eine bessere Auswahl, welche Aufgabe man als nächstes erledigt, und welche nicht. 

Vertraust du den Werkzeugen?

Vertraust du einem Schraubenzieher? Die Frage mutet seltsam an, ist aber Produktivitätswerkzeugen aber entscheidend, denn Vertrauen ist ein wichtiges Prinzip. Nur wer seinem System vertraut, dass keine wichtige Aufgabe, kein wichtiger Termin und auch sonst keine Verbindlichkeit durchrutscht, kann mit freiem Kopf arbeiten. In der gleichnamigen Podcast-Folge spreche ich vor allem darüber, was unseren drei Methoden fehlt, um Vertrauen zu entwickeln:

Was du für den Moment mitnehmen kannst

Ein Werkzeug oder eine Methode allein bringen selten die gewünschte Erlösung von Stress und Überforderung. Es gilt immer, die Prinzipien dahinter zu verstehen, und schon werden Werkzeug und Methode austauschbar. Dazu ein einfacher Tipp: Frage mehr als einmal warum. Mindestens dreimal. 

Warum habe ich Stress mit E-Mails? Weil ich so viele bekomme! Warum bekomme ich so viele E-Mails? Weil ich so oft im CC stehe! Warum stehe ich so oft im CC? Weil ich die Sorge habe, dass es ohne mein prüfendes Auge schiefgeht.

Du ahnst: Das richtige Werkzeug hat jetzt gar nichts mit E-Mails, sondern mit Delegation und Vertrauen zu tun.

Wenn du jetzt Unterstützung dabei möchtest, fragend zum Kern der Probleme zu kommen, um die richtigen Werkzeuge an die Hand zu bekommen, dann buche jetzt ein Kennenlerngespräch bei mir: