Ist das nicht verrückt?

Unser Training stinkt und unsere Ernährung stinkt. Statt uns aber sinnbildlich zu waschen, sprühen wir Deo drauf. Ist das nicht verrückt?

Dieser Beitrag ist am 04.10.2021 in meinem Newsletter erschienen.

Im Geschichtsunterricht hat uns der Lehrer mal erzählt, dass die Adligen früher eigentlich stark gestunken haben. Doch anstatt sich zu waschen, haben sie einfach mehr Parfüm verwendet. Sie konnten es sich leisten und es war eine bequeme Alternative. Die ganze Klasse war von dieser Schilderung angewiedert. Ist das nicht verrückt? Wie kann man auf die Idee kommen ein Gestank-Problem mit Deo zu lösen? Uns allen ist klar dass ich so etwas in der modernen Gesellschaft unerwünscht ist. Außer in Notfällen käme keiner von uns auf die Idee das zu tun oder auch noch stolz darauf zu sein.

Wirklich? Tatsächlich tun wir das aber an mindestens zwei anderen Stellen und sind sogar stolz darauf: Fitnes und Ernährung. Ist das nicht verrückt?

In der Hoffnung dich ein bisschen neugierig gemacht zu haben, halte ich es für heute kurz. Überlege für dich selbst, was ich damit meinen könnte, bevor ich es in der nächsten E-Mail auflöse.

Bis dahin einen tollen Start in die Woche.

Dein Coach
Sascha

FORTSETZUNG FOLGT

September ist der neue Januar

Ich will dir heute einen Gedanken mitgeben: September ist der neue Januar. Was das für dich und dein Training bedeutet erfährst du in diesem Video.

Hattest du letztes Neujahr den Vorsatz, endlich wieder öfter ins Fitnessstudio zu gehen? Vermutlich nein, denn die Studios waren wegen des Lockdowns geschlossen.

Mit steigenden Temperaturen öffneten die Studios wieder. Für gewöhnlich strömen dann die Massen aus den Studios um sich draußen zu bewegen. Doch jetzt ist der Sommer vorbei, und September ist der neue neue Januar für deine Fitnessmotivation:

Muss man wirklich 10.000 Schritte am Tag gehen?

Muss man wirklich 10.000 Schritte am Tag gehen? Spoiler: Nein. Wie viel Bewegung ist dann notwendig für ein gesundes Leben?

Vor geschätzt 15 Jahren hatte McDonald’s einen Image-Wechsel-Anfall und hatte viele Salate in Programm genommen. Auf Grund des Geschmacks wäre mir das nicht im Gedächtnis geblieben, wohl aber auf Grund eines Gimmicks, dass es dazu gab: Einen Schrittzähler.
Zur damaligen Zeit noch eine Variante mit kleiner Kugel darin, die Erschütterungen gezählt hat. Ich habe ihn mir an den Hosenbund gesteckt und heimlich getragen. Eigentlich war es mir peinlich. Mit ihm kam die Anweisung, 10.000 Schritte am Tag zu gehen. Bereits am ersten Tag war ich ernüchtert, wie weit ich davon entfernt war. Also ging/joggte ich in meinem Schlafzimmer auf und ab, bis die Zahl vor war. Dabei fühlte ich mich – völlig ahnunglos von Trainingslehre – wie die sportliche Speerspitze des Landes. Schließlich ging ich 10.000 Schritte. Zehntausend!

Heute trägt gefühlt jeder zweite einen Fitness-Tracker, z.B. von FitBit. Die gute Nachricht für alle Fitness-Tracker besitzer: Ihr müsst keine 10.000 Schritte am Tag gehen. Das war ein Werbegag, der sich selbst überlebt hat (hier auf Stern.de nachzulesen). Damit stellt sich die Frage: Wie viel Schritte musst du denn jetzt am Tag gehen?

Lesetipp

Du musst nicht 10.000 Schritte am Tag gehen und dein Ausdauertraining muss auch nicht eine Stunde dauern.


Mehr erfahren: Der Vier-Minuten-Fatburner

Wie man zu solchen Empfehlungen gelangt

Während der Stern-Artikel dann versucht eine Ersatz-Zahl zu finden rate ich dir: Hör‘ auf Schritte zu zählen.
Zu solchen Empfehlungen gelangt man, indem man sich Testpersonen anschaut und erfasst wie häufig diese von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen sind. Außerdem fragt man von jedem Teilnehmer eine Reihe von Eigenschaften ab, wie z.B. ob sie Rauchen oder viel Sport sie machen. Gesucht ist dann ein Merkmal, dass die Erkrankungshäufigkeit stark beinflusst.
Finden kann man das z.B. in 150 Minuten forderndem Training. Der Anteil der Befragten, der weniger trainiert, hat dann deutlich häufiger mit den Erkrankungen zu kämpfen, als der Anteil der mehr trainiert. Also werden den Menschen 150 Minuten intensives Training verordnet, die es richten solle . 150 Minuten intensives Training pro Woche sind die damit die neuen 10.000 Schritte am Tag. Besser gessagt: Sie sollen es zumindest sein.

Machen wir zur Sicherheit den Test, ob wir der Swimmers Body Illusion auf den Leim gegangen sind. Sind die Leute gesund, weil sie viel trainieren, oder trainieren sie viel, weil sie gesund sind? Ich vermute, dass beide Effekte auftauchen. Sicherlich wird es aber auch Leute geben, die ohne Bewegung viel früher oder überhaupt erst erkrankt wären. Somit sollte man also der Empfehlung folgen, oder?

Folge der Empfehlung NICHT um dein Gewissen zu beruhigen

150 Minuten intensives Traning pro Woche ist zwar nicht wenig, aber nicht in jedem Fall genug. Wer sich zwei- bis dreimal pro Woche aufs Laufband oder den Crosstrainer zwingt, ansosnten aber einen passiven und ungesunden Lebensstil pflegt, der wiegt sich in einer trügerischen Sicherheit. Vielleicht schaffen es die 150 Minuten dann nur, Passivität, schlechtes Essen und vielleicht auch Alkohol und Tabak zu kompensieren. Darüber hinaus ist dann nichts gewonnen. Viel zu häufig trifft man auf eine Mentaliät der Form: „Jetzt ich habe meinen ‚Sport‘ gemacht, jetzt kann ich mir doch XYZ gönnen„. Leider meinen mir „gönnen“ zu oft etwas ungesundes. Dazu kommt, das hier Ausdauer- und Krafttraining in einen Topf geworfen werden.

Was solltest du also tun? Bewege dich täglich, trainiere mehrmals pro Woche deine Kraft und Beweglichkeit sowie deine Ausdauer. Pfeif auf die Anzahl der Schritte und höre auch nicht auf, nur weil eine Zahl auf deinem Fitness-Tracker erreicht ist. wenn du dich dann denn noch für ein erreichtes Ziel belohnen willst, dann tue das nicht mit ungesundem Essen sondern mit etwas wohltuenden wie einer Massage.

Möchtest du noch mehr Informationen für dein Training und deine Ernährung erhalten? Dann komm in meine kostenlose Community:

Marine Omega-3-Fettsäuren gegen Muskelkater

Was hat Muskelkater mit Fischen zu tun? Ganz einfach: Bestimmte, marine Omega-3-Fettsäuren können dabei helfen, Muskelkater zu reduzieren.


Ein Forscherteam um Yvoni Kyriakidou hat dazu einer Gruppe zwei Omega-3-Fettsäuren verabreicht (EPA und DHA), einer Kontrollgruppe jedoch ein Placebo. Über vier Wochen wurden täglich 3.000mg verabreicht, und die Konzentration von Interleukin gemessen, einem Botenstoff der in Zusammenhang mit Muskelkater steht. Man konnte beobachten, wie die Omega-3-Fettsäuren den Mikroverletzungen im Muskel – und genau das ist Muskelkater – entgegenwirken konnte.


Wer sich ausgewogen ernährt, der sollte eigentlich gut mit diesen Fettsäuren versorgt sein. Wenn du allerdings auf Nummer Sicher gehen willst, empfehle ich dir diese vegane Omega-3-Präparat:

Es ist nicht nur vegan, sondern löst sich auch sehr gut in Wasser oder anderen Getränken auf. Du hast also keine Fettschicht, die sich einfach oben absetzt wie bei manchen anderen Präparaten.

Hier geht’s zur Studie:

https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12970-020-00405-1

Noch mehr Tipps gegen Muskelkater gefällig?

Lies hier, wie du deine Ruhetage optimal gestalten kannst.

Aller guten Fitnessblogs sind drei

Ich habe drei Anläufe mit einem Fitness-Blog gebraucht um herauszufinden, über was ich schreiben will und was ich eigentlich für mich erreichen will. Und damit: Willkommen zu Blog Nummer 3,5. Ich lade dich zu einer entspannten Reise ein, die hart werden wird.

Ich habe drei Anläufe mit einem Fitness-Blog gebraucht um herauszufinden, über was ich schreiben will und was ich eigentlich für mich erreichen will. Und damit: Willkommen zu Blog Nummer 3,5. Ich lade dich zu einer entspannten Reise ein, die hart werden wird.
Der erste Blog, „Fit in Function“,  ist schon wieder so lange her, dass nur grob schätzen kann. Irgendwann um 2012. Es gab keinen echten Focus oder Geschichte, die ich erzählen wollte, sondern nur ein Mitteilungsbedürfnis. Die Sprache wechselte munter zwischen Englisch und Deutsch und außer meinen Freunden und ein paar Leuten bei Google+ (das belegt nochmal das Alter) hat vermutlich fast niemand die Beiträge gelesen. Es folgte eine Pause von 7 Jahren. Eher zufällig wurde ich 2019 daran erinnert, dass ich mir mal den Blog „Keine Zeit für Fitness“ bei Blogger reserviert hatte. Höchste Zeit für den ersten Beitrag dachte ich mir. Leider war der zweite Anlauf auch zum Scheitern verurteilt. Dieses mal lag es an meinem eigenen Anspruch. Ich dachte, ich müsse Lösungen für das Problem „keine Zeit für Fitness“ liefern, und den Menschen zeitsparendes Training näher bringen.  Aber lässt sich das mit der Ehre eines Personal Trainers verbinden? Ist es nicht verwerflich, auf dem Weg zu körperlicher Gesundheit und Fitness die bequemen Abkürzungen suchen zu wollen.Außerdem gab es kaum Lösungen, die nicht an irgendeiner Stelle Abstriche oder Kompromisse erfordert hätte. So lange ich keine perfekte Lösung habe – dachte ich – kann ich es auch gleich sein lassen.

Prima Papa, wie produktiv du bist!

Als ich den Blog hier auf sascha-feth.de gestartet habe, war mein Arbeitstitel eigentlich „Prima Papa“. Es ging mir darum, wie man als Vater in all seinen Rollen bestehen kann. Wie kann man sich genug um sich selbst kümmern, ohne zum Stoffel oder Egoisten zu werden? Die ersten zwei/drei Posts waren vorbereitet, da entschied ich doch lieber Richtung Produktivität abzubiegen. So entstand nebenbei-produktiv.de.
Zwischenzeitlich habe ich einen Teil der „Keine Zeit für Fitness“-Posts hierher umgezogen und auch den einen oder anderen Beitrag zusätzlich geschrieben. Meistens nur auf Zuruf, wenn mich z.B. jemand nach Tipps für die Gestaltung von Ruhetagen gefragt hat.  Mehr sollte nicht sein, denn ich hatte immer noch keinen Königsweg für meine Lesys (meine hier bevorzugte Genderkurzform für „Leser*Innen“) parat.

Die neue Entspannung auf dem Weg zum Ziel

Während im Lockdown auf der Trainingsfläche Flaute herrschte, habe ich mich immer mehr für das Thema Gewichtsreduktion interessiert und begonnen, mich darauf zu spezialisieren. Im Blog habe ich das nie abgebildet. Zwar bin ich der Meinung, einen sehr guten Weg für meine Kundinnen und Kunden, gefunden zu haben, aber jetzt war ich vom Hochstapler-Syndrom betroffen. Ich bin doch schließlich kein aus TV und Zeitung bekannter Abnehmexperte.Wer würde von mir lesen wollen, wenn es doch die großen bekannten Fitness-YouTuber und -Podcaster gibt.
Also war auch Anlauf 3 dem Ende nah. Zeitgleich habe ich im Rahmen von anderen Projekten über bequeme Abkürzungen und Königswege auf dem Weg zu den eigenen Zielen gesprochen und geschrieben. Das Fazit war, dass es die fast nie gibt, und die Beharrlichkeit auf dem Weg das eigentlich Ziel ist. Das Streben danach, immer besser zu werden, aber eben ohne das typische Begleitgefühl, aktuell nicht gut genug zu sein. Wir müssen nicht perfekt sein, aber wir sollen auch nicht resignieren. Das Ziel ist, morgen besser zu sein als heute.
Hiermit lade ich dich ein, mir auf diesem Weg zu folgen. Bist du hauptberuflich Fitness-Modell oder Bodybuilder? Dann ist dieser Blog leider nichts für dich. An andere anderen: Lasst uns den Weg gemeinsam gehen. Wir werden schwitzen, Muskelkater haben und unsere heimlichen Ziele vielleicht niemals erreichen. Dennoch werden wir zufrieden mit uns sein, und uns auf die Schulter klopfen, weil wir nie stehen bleiben.


Dein Personal Papa & Trainer
Sascha

Mythos Fettverbrennungspuls

Sprechen wir über Ausdauertraining. Wie lautet die gängige Empfehlung, für Menschen die abnehmen wollen? Trainiert auf 60-70% des Maximalpulses für maximale Fettverbrennung! Die Empfehlung ist so berühmt, dass sie als kleine Tabelle auf fast jedem Ausdauergerät zu finden ist. Aber was ist dran am Mythos Fettverbrennungspuls?

Die Wahrheit hinter dem Mythos Fettverbrennungspuls

Dein Körper kennt vereinfacht gesagt (Mediziner und Biochemiker bitte weghören) zwei Energiequellen: Er kann Fette verbrennen oder er kann Kohlenhydrate verbrennen. Bei den Kohlenhydraten kann er noch unterscheiden, ob die Verbrennung mit oder ohne Sauerstoff laufen soll. “Verbrennen” meint dabei natürlich keine Flamme wie beim Kaminfeuer. Nur deshalb kann das überhaupt ohne Sauerstoff funktionieren. Das richtige Wort wäre “verstoffwechseln”.

Wer aus dem Stand los sprintet braucht sofort schnelle Energie, die von Kohlenhydraten – ohne Sauerstoff verbrannt – kommt. Nach wenigen Hundert Metern ist die Quelle aufgebraucht und es müssen Kohlenhydrate oder Fett mit Sauerstoff verbrannt werden. Nun gilt: Je schneller das Tempo desto höher der Energieanteil aus Kohlenhydraten. Das Fett alleine könnte unmöglich so schnell die notwendige Energie liefern. Dessen Stoffwechselprozesse sind dazu einfach zu langsam. Obwohl rein rechnerisch auch ein dünner Mensch einen Ultramarathon daraus bestreiten könnte.

Die Kurzfassung auf YouTube ansehen

Ist man jedoch höchstens auf 60-70% der maximalen Herzfrequenz unterwegs, kann das Fett noch gut mithalten und stellt große Teile der notwendigen Energie bereit. Wir sprechen dann von 50% oder mehr, die von verbranntem Fett stammen. Soweit zur Wahrheit hinter dem Mythos Fettverbrennungspuls.

Warum der Mythos (ein bisschen) irrelevant ist

Damit haben wir den Knackpunkt schon. Auf 60-70% der maximalen Herzfrequenz wird anteilmäßig die meiste Energie aus dem Fett gezogen. Wer schneller und damit mit höherer Herzfrequenz unterwegs ist, zieht anteilmäßig weniger Energie aus Fetten, verbrennt aber natürlich insgesamt mehr Energie.

Wenn du abnehmen willst, geht es darum so viel Energie wie möglich zu verbrennen. Egal aus welcher Quelle dein Körper diese Energie bezieht. Darüber hinaus: Auch die geleerten Kohlenhydratdepots müssen nach dem Training von deinem Körper wieder aufgefüllt werden. Das leistet er auch aus den Fettdepots. Berücksichtigst du diesen Nachbrenneffekt, fällt der positive Effekt noch stärker aus. Und – das verwundert nicht – ein intensiveres Training sorgt für einen intensiveren Nachbrenneffekt. Das Ganze funktioniert aber nur dann, wenn du deinem Körper nicht sofort nach oder während dem Training schnelle Kohlenhydrate zur Verfügung stellst. Traubenzucker oder Sportgetränke sind tabu.

Zwischenfazit: Wenn du abnehmen willst, solltest du möglichst viel Energie im Ausdauertraining verbrennen. Dazu ist der klassische Fettverbrennungspuls zu niedrig.

Also so hochpulsig wie möglich?

Besser nicht! Übertreibst du es mit dem Puls, muss dein Körper zu viel Kohlenhydrate ohne Sauerstoff verbrennen. Das führt oft zu Übelkeit im Training und dein Körper braucht danach viel mehr Regeneration. Dann war es doch ein wenig zu viel des Guten. Peile im Ausdauertraining etwa 70-80% deines Maximalpulses an. Wer es genau wissen will, und sich nicht vor kleinen Pieksern zur Blutentnahme stört, kann seine sog. Laktatschwelle aber auch genauer ermitteln lassen. Als Faustregel kannst du dir merken: Wenn du dich gerade noch so unterhalten könntest, dann passt die Intensität.

Was bleibt also vom Mythos Fettverbrennungspuls? Nicht viel! Trainiere gerne intensiver und freue dich über einen höheren Nachbrenneffekt. So erreichst du deine Ziele schneller. Brauchst du noch mehr coaching zum Abnehmen? Dann zögere bitte nicht mich für ein kostenloses Beratungsgespräch zu kontaktieren.

Bonus-Tipp 1: Intervalle

Wenn dir eine ganze Einheit auf 70-80% deines Maximalpulses zu hart ist, so mache ein Intervall daraus. Alle zwei bis drei Minuten wechselst du das Tempo, so dass der Puls immer wieder zurück in den alten Mythosbereich (60-70%) sinkt. Dein Körper lernt dann schnell zwischen den Energiequellen umzuschalten und insgesamt wird durch die schnelleren Phasen wieder mehr Energie verbrannt.

Tipps zum Intervalltraining im Blog lauftipps.ch

Bonus-Tipp 2: Stoffwechsel-Booster

Wenn du während des Trainings härter trainieren willst, empfehle ich dir Activize von FitLine. Trinke 3-5 Messlöffel in einem kleinen Glas Wasser 20 Minuten vor dem Training. Du wirst direkt spüren, wie dein Stoffwechsel hochfährt. Durch besseren Sauerstofftransport kannst du intensiver trainieren. Keine Sorge vor den paar wenigen Kalorien des Getränks; die holst du über das intensivere Training wieder rein.

Mit Bioimpedanzanalyse die Körperzusammensetzung bestimmen

Seit kurzem habe ich mit Dr. Felix Brokamp einen sportbegeisterten Kooperationsarzt in meinem Netzwerk. Neben dem Gesundheitscheck ist für viele vor allem die Bioimpedanzanalyse, kurz BIA, interessant. Bei der Bioimpedanzanalyse wird schnell und sehr genau die Körperzusammensetzung ermittelt. Egal ob man gerade im Stoffwechselprogramm sein Gewicht reduziert oder im Krafttraining Muskeln aufbauen will: Die Bioimpedanzanalyse ist der ideale Weg die eigenen Fortschritte zu verfolgen.

Nachdem ich selbst letzten Herbst mein Stoffwechselprogramm durchlaufen habe, war ich natürlich neugierig auf ein exaktes Messergebnis. Insbesondere natürlich der Körperfettanteil. Ich hatte mich bisher auf einer Analyse-Waage zu Hause vermessen, samt Hautfaltendicke und Umfängen. Leider sind die Analysewaagen für den Hausgebrauch immer mit Abstrichen bei der Genauigkeit verbunden. Auch Messungen der Hautfaltendicke mit der Messzange unterliegen Schwankungen. Dazu kommt, dass sich nicht jede*r gerne damit zwicken oder sich in Unterwäsche vermessen lässt.

Hier kann die Bioimpedanzanalyse punkten. Es folgt ein kurzer Erfahrungsbericht zu meiner ersten Analyse um meine Körperzusammensetzung zu ermitteln.

In 5 Minuten die Körperzusammensetzung bestimmen

Wir können den Bericht kurz halten! Ich ziehe meine Schuhe und eine Socke aus. Auf den Fuß und die Hand werden zwei kleine Elektroden geklebt. Daran werden die Kabel des BIA-Gerätes angeschlossen. Zur Vorbereitung muss ich ein paar Minuten einfach nur ruhig liegen. Das ist eine ungewohnte Entspannung mitten im Alltag.

Nun startet Dr. Felix Brokamp die Messung und wenige Augenblicke später ist alles geschafft. Spüren tut man nichts. Selbst das Abziehen der Elektroden am Ende ist schmerzlos.

Mein Ergebnis erscheint direkt auf dem Monitor und ich bekomme es bequem per E-Mail zugesandt.

Wie es nach der ersten Messung weiter geht

Dr. Brokamp bespricht das Ergebnis aus ärztlicher Sicht mit mir. In meinem Fall geht das zum Glück schnell, denn alles ist unbedenklich. Als Service für meine Kunden werde ich auf Wunsch künftig dabei unterstützen, die Resultate aus Trainersicht zu analysieren. Die erste BIA dient vor allem als Vergleichsgrundlage für alle folgenden Messungen.

Mein eigenes Ergebnis war wenig überraschend. Beim Home Schooling habe ich mehr Fett angesetzt als mir lieb ist. Umso froher bin ich, dass mir die BIA das schwarz-auf-weiß vor Augen geführt hat. Jetzt (wo die Schulen bald wieder öffnen) kann ich wieder ohne Abstriche meinem eigenen Trainingsplan folgen. In zwei, maximal drei Monaten gibt es die Folgeanalyse, auf die ich sehr gespannt bin!

Erste BIA-Messung
Die erste BIA-Messung dient vor allem als Vergleichsgrundlage für alle folgenden Messungen

Wenn ihr nun selbst gerne eine BIA machen wollt, so nehmt mit Dr. Brokamp Kontakt auf:

Drei Tipps für Ruhetage vom Training

Der Muskel wächst in der Pause und nicht im Training. Das hast du sicherlich schon mal gehört. Dabei ist ein Ruhetag nicht einfach nur ein Tag ohne Training. Wenn du ihn sinnvoll gestaltest, kannst du deinen Trainingsfortschritt an einem Ruhetag steigern.


Für eilige

  1. Messe regelmäßig deine Herzfrequenzvariabilität
  2. Entspanne deine Muskeln mit dem Foam Roller
  3. Achte auf die Nährstoffe, vor allem auf die Mineralstoffe

Hier meine ausführlichen drei Tipps für Ruhetage vom Training:

Tipp 1: Wisse, wann ein Ruhetag angebracht ist

Wenn du in einem Splitplan trainierst, so stehen bereits an 4-6 Tagen pro Woche Trainingseinheiten in deinem Kalender. Bei vielen Trainierenden kommt dann noch das Ausdauertraining oder eine andere Sportart wie Fußball oder Klettern dazu. Wo soll da noch ein Ruhetag in die Woche passen?

Weiterhin wissen wir, dass dieses Trainingspensum schnell zur Sucht wird. Der Gedanke ans Nichtstun ist dann unerträglich. Bei vielen meiner Kunden ist es daher auch gar nicht ein schlechter Plan, sondern das schlechte Gewissen, dass sie ins Übertraining treibt.

Was hier oft hilft sind Messwerte. Nüchterne Zahlen, die belegen, ob man eine Pause braucht oder nicht. Eine guter und einfach zu messender Wert für diesen Zweck ist die Herzfrequenz-Variabilität (HRV abgekürzt). Vereinfacht gesagt, wird hier erfasst wie unregelmäßig das Herz schlägt. Es klingt vielleicht zunächst seltsam, aber je unregelmäßiger der Takt desto besser. Wenn das Herz in ruhigen Momenten sehr regelmäßig schlägt, ist das ein Zeichen für Beanspruchung. Die ist aber ja gerade in ruhigen Momenten eher unangebracht. Daher gilt: An Tagen mit hohem HRV bist du daher besser regeneriert und trainingsbereiter, als an Tagen mit niedrigem Wert.

Am besten baust du die HRV-Messung in deine Morgenroutine ein. Schlägt der Wert nach unten aus, ist ein Ruhetag angesagt. Ich selbst messe mit dem Brustgurt Polar H10 (Partnerlink) und der App “Elite HRV”.

Bespiel für eine HRV-Messung. Hier ist ein Ruhetag angesagt
Bespiel für eine HRV-Messung. Hier würde ein Ruhetag gut tun!

Tipp 2: Entspanne deine Muskeln aktiv

Um die Muskeln aktiv zu entspannen wollen wir für eine bessere Durchblutung sorgen und Verklebungen im Bindegewebe sanft durch (Selbst-)Massage lösen. Bessere Durchblutung kommt z.B. durch Spaziergänge oder andere Formen lockerer Bewegung zustande. So kommen neue Nährstoffe in den Muskel und die Abbauprodukte des Stoffwechsels können besser abtransportiert werden.

Die Selbstmassage erledigst du am besten mit einem Foam Roller. Diese festen Schaumstoffrollen haben es in sich. Wenn du mit ihnen sanften Druck auf verhärtete oder verklebte Muskelpartien ausübst, lösen sich die Stellen und entspannen den Muskel. Begleitet von einem leichten, fast schon schönen Schmerz.

IT-Band mit dem Foam Roller
Lass dich vom leichten Lächeln nicht täuschen: Diese Stellen, sind fast immer verhärtet!


Auf meiner Einkaufsliste für dein Home Gym findest du Foam Roller daher auch weit oben. Sie gehören zur absoluten Basisausstattung. Baue zwei bis drei Einheiten mit dem Foam Roller in deinen wöchentlichen Trainingsplan ein. Pardon, Regenerationsplan meinte ich. Du wirst überrascht sein, welche Stellen deines Körpers verspannt sein können!

Möchtest du noch mehr Informationen für dein Training und deine Ernährung erhalten? Dann komm in meine kostenlose Community:

Tipp 3: Achte auf die Nährstoffe

Der Muskel wächst in der Pause; das wissen wir jetzt schon. Daher braucht er auch vor allem in der Pause alle notwendigen Nährstoffe. Für den Aufbau sind das vor allem Aminosäuren (sprich Eiweiß). Auch wenn du kein Bodybuilding betreiben willst, solltest du sicherstellen, dass du die essentiellen Aminosäuren zuführst. Das sind diejenigen Aminosäuren, die dein Körper nicht selbst herstellen kann. Ich selbst nutze dafür den ProShape Amino von FitLine. Es ist nicht das günstigste Produkt am Markt, aber bzgl. Reinheit und Bioverfügbarkeit kenne ich kein ebenbürtiges Produkt.

Doch auch das Nervensystem muss zur Ruhe kommen. Okay, das gilt nicht nur für Trainierende, sondern für alle gestressten Menschen. Ein guter Mineralstoffmix hilft deinem Nervensystem bei der Entspannung. Ein besserer, tieferer Schlaf ist die Folge. Und das wiederum wirkt sich in sehr vielen Bereichen positiv auf deinen Körper aus. Erneut kommt das hochwertigste mir bekannte Produkt von FitLine und heißt Restorate (Partnerlink). Seine basische Wirkung wirkt außerdem Übersäuerung entgegen. Dieses Getränk bereite ich mir jeden Abend zu. An Tagen mit intensiven Ausdauereinheiten empfehle ich eine zweite Portion nach der Einheit. 

Fazit: Ruhetage vom Training wollen aktiv gestaltet werden

Ruhetage sind nicht einfach nur Tage ohne Training. Im Gegenteil: Du kümmerst dich um die optimale Versorgung mit Nährstoffen (für Muskeln und Nervensystem) und entspannst deine Muskeln mit lockerer Bewegung und Selbstmassage mit dem Foam Roller.

Vor allem musst du die Ruhetage auch wirklich regelmäßig einlegen. Ein guter, einfach zu messender Wert ist die HRV.

Links

Wie viel Krafttraining pro Woche ist notwendig?

Wie viele Stunden und wie oft muss man pro Woche trainieren? Machen wir es kurz: Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Wir liegen irgendwo zwischen 20 Minuten und weit über 12 Stunden pro Woche. Lies im Folgenden welches Ziel mit wie viel Training pro Woche erreichbar ist.

Bodybuilder oder Gesundheitssportler? Täglich 2-3 Stunden Krafttraining oder einen Yoga-Kurs pro Woche? Hier eine Übersicht, beginnend mit viel Aufwand. Die erreichbaren Ziele zu diesem Trainingsvolumen sind in jedem Schritt mit angegeben. Beantworte damit für dich die Frage: Wie viel Krafttraining pro Woche ist notwendig?

12 Stunden und mehr: Du hast hohe sportliche Ziele und bringst viel Zeit und Leidenschaft mit!

Egal ob du bei einem Marathon ganz vorne mitlaufen willst, oder bei einem Bodybuilding-Wettbewerb auf der Bühne stehen willst: Hohen sportlichen Zielen muss du immer viel Zeit, viel Energie und auch außerhalb des Trainings viel Aufmerksamkeit widmen. Du hast wahrscheinlich sogar einen Personal Trainer und hast dich einer Gruppe gleichgesinnter Athleten angeschlossen. Das Training und der Sport sind dein Leben. Fachliteratur und ein langjähriger Hintergrund sind Pflicht.

8-10 Stunden: Eine gute Figur auf Instagram machen

Du gehst mindestens vier mal pro Woche ins Fitnessstudio und traininierst nach einem Splitplan. Ergänzt wird das durch 2-4 Stunden Ausdauertraining pro Woche oder einem sportlichen Hobby. Wer langfristig so viel Zeit investiert, der kann sich einen fantastischen Körper zulegen, der im Schwimmbad, am Strand und auf Instagram eine gute Figur macht. Natürlich spielt die Ernährung sehr stark mit rein und auch mit Veranlagung hat es etwas zu tun. Das Internet ist voll von Trainingsplänen für diese Zielgruppe. Manche davon mehr oder weniger sinnvoll, aber irgendwie funktionieren sie alle! Du brauchst in jedem Fall viel Disziplin, damit die vier oder mehr Trainings auch wirklich stattfinden. Das einzelne Training anstrengend aber machbar. 

3-6 Stunden: Einfach rundum fitter werden, ohne allzuviel Schweiß

Hier sind wir beim klassischen Fitnessstudio-Gänger. Er geht zwei bis dreimal pro Woche trainieren, meistens ein Ganzkörpertraining an Maschinen. Ein bisschen Cardio ist auch dabei, aber viel Schweiß fließt nie. Freunde oder Partner werden einen Fortschritt bemerken, aber nach spätestens einem Jahr war es das meistens auch mit Fortschritten. Dann folgt auch bald die frustbedingte Kündigung. Muss man jetzt in die 8-10-Stunden-Gruppe der Instagram-Models einsteigen? Nein, man muss nur etwas mehr Schwitzbereitschaft mitbringen, wie im nächstes Abschnitt erklärt wird.Wenn du jedoch dieses moderate Trainingspensum dauerhaft durchziehst, kannst du bereits vielen Problemen im Alter vorbeugen (Rückenleiden, Herz-Kreislauf, usw.). 3-6 Stunden Training pro Woche mit wenig Schweiß führen also zu gesundheitsorientiertem Fitnesstraining.

3-6 Stunden: Mit intensivem Training doch noch zum Fitness-Model

Ein hochintensives Training (HIT: High Intensive Training) schafft in weniger Zeit den gleichen Trainingsreiz wie „klasssiches“ Krafttraining. Während Anzahl und Dauer der Einheiten pro Woche damit reduziert sind, benötigst du viel mehr Biss, um die einzelne Einheit korrekt durchzuziehen. Man kommt hier innerhalb von 10 Minuten dem Kotzen sehr nah, während man klassisch im Studio noch nicht mit dem Warm Up fertig ist (Link). Dann nochmal mindestens genauso lange weiter zu trainieren benötigt mentale Stärke.HIT kannst du mit Langhanteln (bekannsteste Variante), Kettlebells oder nur mit dem Körpergewicht machen (Calisthenics und Freeletics). Cross Fit gehört auch in diese Kategorie. Eine gute Portion Ausdauertraining ist meistens bereits mit eingebaut. Zum Model gehört dann noch die korrekte Ernährung. Bist du mit ein paar kleineren Fettpölsterchen, bei ansonster toller Muskulatur,  einverstanden, muss die Ernährung auch nicht super-streng sein.

1-3 Stunden: Nackt gut aussehen, wenn alles stimmt

Wir waren bei moderaten 3-6 Stunden pro Woche beim gesundheitsorientierten Training, ohne langfristige, hohen Ambitionen. Wer pro Woche nur 1-3 Stunden investiert, kann bei moderaten Training dann nicht viel erwarten. Man wird kaum Fortschritte machen sondern bestenfalls nur seinen aktuellen Zustand erhalten. Also musst du dich auf intensive Einheiten und viel Schweiß einstellen. Dreimal pro Woche 20 Minuten Calisthenics wäre ein Beispiel So kannst du es erreichen, nackt gut auzusehen, kommst aber nicht auf das Cover einer Fitnesszeitschrift.

20 Minuten: EMS-Training kann dir viel Zeit sparen

Ich selbst habe unzählige EMS-Trainings absolviert und als Trainer bei Bodystreet Hunderte davon angeleitet. Richtig ausgeführt kommst du auf den gleichen Trainingsreiz wie 30-60 MInuten intensives Training oder sogar mehrere Stunden moderates Krafttraining. Welches Ziel ist damit erreichbar? Das hängt von deinem sonstigen Lebensstil ab? Ist der eher passiv mit wenig sinnvoller Ernährung, wirst du dich im gesundheitsrelevanten Bereich wiederfinden. Um von hier aus in den „Nackt-Gut-Aussehen-Bereich“ zu kommen, sind weitere 1-3 Stunden Ausdauertraining oder Calisthenics notwendig. Mit einigermaßen sinnvoller Ernährung versteht sich.

Fazit: Wenig Zeit für Fitness und tolle Resultate müssen sich nicht ausschließen

Blicken wir nun nochmal aus der anderen Richtung  auf das Thema: Für welches Ziel muss man wie viel Zeit aufwenden?

  • Gesundheitsrelevantes Training: 20 Minuten bis 2 Stunden pro Woche, in hoher bzw. moderater Intensität
  • Nackt gut aussehen: 1-3 Stunden pro Woche, wenn das Training hoch intensiv ist und du auf deine Ernährung achtest
  • Fitness-Model: 3-10 Stunden pro Woche, mit hochintensivem Training oder klassischen Splitplänen und disziplinierter Ernährung

Überprüfe dich selbst: Wie viel Zeit investierst du momentan in dein Training und bist du zufrieden mit den Resultaten? Falls die Antwort nein ist, musst du bereit sein deine Ernährung nochmal zusätzlich zu verbessern und mehr Zeit zu investieren oder (mein Tipp) das Training deutlich intensiver gestalten:

#NoGymNoProblem – Zusatzeinkommen für Studioinhaber

#NoGymNoProblem – Trotz Lockdown Einkommen generieren. Webinar für Studioinhaber, Kosmetiker, Physios, Masseure und Personal Trainer.

Während sich die Mitglieder unter dem Hashtag #NoGymNoProblem Tipps fürs Home Gym geben, schauen die Studioinhaber in eine ungewisse Zukunft. Wir wollen das ändern.

Diesen Mittwoch, 16.12.2020 um 18 Uhr erklären Matthias Hendricks und ich, wie alle, die sich dem Körper und der Gesundheit von Menschen verschrieben haben, im Lockdown ein Zusatzeinkommen generieren können.

Die Teilnahme an unserem Webinar ist kostenlos! Dann heißt es auch für dich bald: #NoGymNoProblem

Siehe auch: Mein Service für Studioinhaber.

Zugangsdaten

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Meeting ID: 670 805 0418

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