Bioniq verschenkt den Re-Test

Vielleicht kennst Du das: Du ahnst, dass Deine Nährstoffversorgung nicht optimal ist und möchtest das ändern. Die Menge an Präparaten, die man offline und vor allem online kaufen kann, ist schier unendlich. Aus der Freiheit der Wahl, wird die Qual, sich mit biochemischen Details beschäftigen zu müssen. Schließlich gilt es neben den Unterversorgungen auch die Überdosierung zu vermeiden. So ging es von Mitte 20 bis Ende 30. Erst Bioniq sollte damit endlich Schluss machen.

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Bis Ende Januar 2023 bekommst Du im Nährstoffabo den Re-Test im Wert von 99 € kostenlos. Er wird Dir automatisch nach ca. 2 Monaten zugesendet.

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Personalisierte Nahrungsergänzung beginnt blutig

Vor über einem Jahr habe ich zum ersten Mal von meinen Erfahrungen mit Bioniq (damals noch Loewi genannt) berichtet:

Eigentlich kann ich mein eigenes Blut nicht sehen. Entsprechend unbeholfen habe ich mich beim ersten Bluttest angestellt. Das kleine Röhrchen war nicht mal zur Hälfte gefüllt, und ich wollte schon mehrfach abbrechen. Gleichzeitig habe ich das Konzept geglaubt und wollte endlich auch davon profitieren. Also biss ich mich durch und bekam wenige Wochen später mein erstes Granulat zugesendet. Davon habe ich in diesem Video ausführlich berichtet:

Seitdem habe ich über ein Jahr lang jeden Morgen fleißig meinen Löffel Granulat zu mir genommen. Manchmal pur mit Wasser, manchmal ins Müsli gerührt.

Testen lohnt sich

Nach ein paar Monaten stand der nächste Test an. Bioniq hat mich per E-Mail daran erinnert. Der Re-Test ist freiwillig und so habe ich ihn erst mal vor mir her geschoben. Gleichzeitig war mir klar: Bioniq muss wissen, ob die neue Dosierung auch wirklich optimal für mich funktioniert. Mit leicht flauem Gefühl im Magen habe ich mir Anfang 2022 den zweiten Test bestellt. An einem Morgen der Folgewoche, an dem ich mich besonders mutig gefühlt habe, griff ich zur Lanzette (einer kleinen automatischen Nadel, die genau mit der richtigen Tiefe in den Finger pikst). Dieses Mal lief alles butterweich. Ruck Zuck war das Röhrchen gefüllt und mein Stolz hatte ebenfalls einen Höchststand erreicht.

Belohnt wurde ich als das Analyse-Ergebnis wenige Tage später eintraf: Die Mischung hatte fast alle Mängel behoben. Einzig zwei Nährstoffe wurden nochmals angepasst.

Zu Hause oder beim Hausarzt

Diesen Sommer (2022) stand nun der dritte Test an. Obwohl ich mich als Bluttest-Profi begreife, sollte es dieses Mal ein Blutbild beim Hausarzt werden. Preislich liegt das ein wenig höher, als der Re-Test von Bioniq, dafür sind die Ergebnisse deutlich hochwertiger und es können z.B. auch die Metalle besser interpretiert werden.

Das Laborergebnis wird einfach an Bioniq weitergeleitet und wird für die nächste Mischung berücksichtigt. Einzig das Cholesterin war jetzt noch zu hoch. Das ist direkt auf meine Essgewohnheiten rund um Milchprodukte zurückzuführen. Gleichzeitig bedeutet das, dass Bioniq sein Versprechen erfüllt hat. Jetzt nehme ich genau die Nährstoffe in genau der Dosierung zu mir, die ich brauche. Nicht zu viel und nicht zu wenig.

Natürlich kann sich diese Balance jederzeit ändern. Die dunkle Jahreszeit, Krankheiten, anderes Trainingspensum oder einfach der natürliche Alterungsprozess sorgen dafür, dass man den Bluttest regelmäßig wiederholen sollte.

Wenn Du jetzt ebenfalls mit Bioniq starten möchtest, um ab sofort alle Vorteile einer personalisierten Nahrungsergänzung zu genießen, so kannst Du mit einem von zwei Rabatt-Codes starten:

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Nahrungsergänzung: Produktivitätsbooster oder Geldmacherei

Wer einmal anfängt, sich mit Nahrungsergänzung zu beschäftigen, wird nicht mehr fertig. Das Angebot am Markt ist riesig, die Unsicherheit, was man davon braucht sogar noch größer. Einige schwören darauf, sei es im Sport oder als Produktivitätsbooster, einige verteufeln es als unnötige Geldmacherei.

Darüber hinaus ist auch die Biologie dahinter für Laien kaum zu durchdringen. Allein den aktuellen Wissensstand zu erfassen ist eine Lebensaufgabe, geschweige denn am Ball zu bleiben. Und dann gibt es aber auch Loewi – powered by Bioniq. Loewi verspricht, dass man Basis von wenigen Tropfen Blut eine individuelle Mischung zusammenstellt, die dann auch wirklich wirkt. Individuell auf die eigene Lebenssituation, Allergien usw. angepasst. Zeitlicher Invest: 15 Minuten.

Robin Sorg von Loewi/Bioniq ist zu Gast, um über all diese Aspekte zu sprechen.

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Auf YouTube anschauen.

oder im Podcast anhören:

Interview mit Robin Sorg.mp4: Audio automatically transcribed by Sonix

Interview mit Robin Sorg.mp4: this mp4 audio file was automatically transcribed by Sonix with the best speech-to-text algorithms. This transcript may contain errors.

Sascha:
Gibt es eigentlich so etwas wie Produktivitätsskorbut? Es geht heute um Nahrungsergänzung und darüber, ob man das als nicht Profisportler überhaupt braucht. Und dafür habe ich mir extrem kompetente Unterstützung geholt. Willkommen Robin Sorg von Loewi powered by Bioniq.

Robin:
Hallo Sascha, ich freue mich, dass ich da sein darf.

Sascha:
Ja, sehr gerne. Ich freue mich, dass du da bist, dass du der Einladung gefolgt bist, denn das kann ich verraten: Ich bin jetzt ja seit einem halben Jahr glücklicher Kunde und habe ja sogar meinen Bluttest damals für YouTube gefilmt. Möchte aber für heute mal alles vergessen, was ich über Nahrungsergänzung weiß, denn du hast den viel stärkeren Hintergrund und ich möchte dir ganz unbedarft Fragen stellen. Also erzähl uns doch mal, was ist denn dein Hintergrund im ganzen Thema Ernährung und co.

Robin:
Sehr, sehr gerne. Ja lange Reise schon die ich da durchlaufen bin. Ich bin selber ein Stück weit nach der Schule privat auf das Thema Ernährung gestoßen, habe mich dann wie viele glaube ich erst mal nur so ein bisschen damit beschäftigt, das ein oder andere YouTubeVideo gesehen, aber auch Bücher gelesen und mich dann relativ schnell entschieden. Ich wusste schon immer Gesundheit ist was für mich dann in die Richtung sogar zu studieren und habe dann ein duales Studium absolviert, habe Vollzeit als Personal Trainer gearbeitet also, und Ernährungsberatung muss man dazu sagen, also im Alltag 40 Stunden den Kontakt zum Kunden gehabt und auch die Beratung, die Erfahrungen gesammelt und gleichzeitig aber im dualen System Ernährungsberatung studiert. Heißt da dann die wissenschaftliche Komponente bekommen. Das alles hat so ein Stück weit den Ursprung, dass ich mich jetzt schon seit über sieben Jahren vegan ernähre und dann, und da kommt vor allem auch die Tiefe dann her, die Verantwortung gesehen habe. Hey, wenn ich das aus welchem Grund auch immer machen möchte, dann muss ich auch darauf achten, dass mein Körper dabei auch so gut wie möglich alles funktioniert. Und hatte mich dann von oberflächlichen Ernährungs Büchern immer tiefer reingelesen bis hin zur molekularen Medizin und Biochemie, was dann auch mal ganz schöne Wälzer sein können. Aber das gehört auch dazu, weil das Thema Gesundheit ist mit das Wichtigste, deswegen sprechen wir ja auch heute.

Sascha:
Okay, also du bist genau die richtige Person, die dafür heute bei mir zu Gast ist. Jetzt sag mir aber doch vorweg: Lass uns über den Elefanten im Raum sprechen. Ist Nahrungsergänzung denn nicht einfach nur ein bisschen Geldmacherei?

Robin:
Die große Industrie. Ganz klare Antwort Nein. Aber wie überall gibt es ja Unternehmen. Personen, die wissenschaftlich fundiert kommunizieren und auch Produkte anbieten, die sehr sinnvoll sind und Leute, die das nicht machen. Und gerade da leiden wir persönlich auch sehr darunter. Gab es in der Vergangenheit in der Nahrungsergänzung viele Firmen, die viel versprochen haben, mit schönen Slogans und vielleicht komischen Vertriebssystem und beeindruckenden Körpern, aber wenig dahinter. Deswegen, die Sinnhaftigkeit von Nahrungsergänzung ist definitiv gegeben. Gerade da kommt ich auch gleich noch zu sprechen, wenn man auch weiß, was benötigt wird und nicht einfach blind drauf los suplementiert. Aber man muss sich wie immer, wenn es um die Gesundheit geht, ein Stückchen tiefer damit beschäftigen.

Sascha:
Jetzt lass uns heute mal den Blick auf nicht Profisportler richten, also als irgendjemanden der den man als Wissensarbeiter-Arbeiter:in bezeichnen würde. Also ich habe jetzt einen Bürojob, der ist auch fordernd, der schlaucht mich auch manchmal ganz schön. Ich habe vielleicht auch eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio, wo ich ab und zu trainieren gehe. Brauche ich jetzt dann überhaupt Nahrungsergänzung, wenn ich keinen Extremsport betreibe?

Robin:
Auch hier die klare Antwort höchstwahrscheinlich überprüfen im ersten Schritt herauszufinden, wie die aktuelle Situation ist. Also da eben erst mal zu verstehen. Was macht mich persönlich aus und was macht mein Leben aus im Bezug auf meine Versorgung und mein Bedarf? Die Versorgung kann man sehr einfach bestimmen über eine Bluttestung wo man im Blut herausfinden kann, wie denn bestimmte Marker, die auch valide im Blut messbar sind, eben die Versorgungssituation von bestimmten Nährstoffen darstellen. Gleichzeitig on top. Dazu gibt es viele Nährstoffe, die man leider nicht direkt im Blut testen kann. Allerdings sehr schön über das Verständnis des Lebens im Sinne eines Anamnesebogens beispielsweise dann abfragen kann. Also wie sieht die Ernährungsform aus? Ernähre ich mich michköstlich oder habe ich eine eher einseitige Ernährung im Sinne von rein pflanzlich, vegetarisch, vegan, oder bin ich auf der Gegenseite: Ernähre mich Paleo Keto und ich habe eher weniger Kohlenhydrate Quellen? Habe ich Allergien, Intoleranz? Krankheiten, Medikation? Mache ich Leistungssport, wie du schon gesagt hast, gerade: Oder bin ich ambitionierter Sportler? Da gibt es sehr, sehr viele Einflussfaktoren. Und das Wichtige ist hier erst mal zu verstehen Welche Faktoren können welche Nahrungs- oder vor allem Nährstoffversorgung begünstigen? Oder wo ist es vielleicht ein bisschen wichtiger, bestimmte Nährstoffe im Blick zu behalten? Wenn man jetzt hat man gerade davon, sich jetzt beispielsweise rein vegan ernährt, ist das Thema Vitamin B12 ein ganz offensichtliches. Wobei sicherlich nachher auch noch mal ein bisschen darüber zu sprechen kommen, aber auch bei anderen Ernährungsform, so dass die klare generalistische Aussage nicht möglich ist. Deswegen ist das Thema Individualität auch bei der Gesundheit so wichtig, den Einzelfall zu betrachten, für sich selber herauszufinden, wie die Versorgung und wie der Bedarf ist und aufgrund dessen dann zu entscheiden, wo man sinnvoll ansetzen kann in der Suplementierung, um die klare Antwort im Sinne von Leistungssport zu geben. Leistungssportler sind natürlich anfälliger dafür, weil sie durch den höheren Verbrauch, durch die körperliche Belastung und auch den mentalen Stress, den man beim Leistungssport nicht vergessen darf, einen höheren Verbrauch an Nährstoffen haben. Nichtsdestotrotz trifft es auch den Großteil der Gesellschaft zu, dass da ein erhöhter Bedarf besteht.

Sascha:
Okay, jetzt also ich bin überzeugt davon, dass das so ist, dass man bei einem Großteil der Menschen diesen erhöhten Bedarf spürt. Und du hast ja auch schon angedeutet, dass es ganz viele Einflussfaktoren dafür geben kann oder dafür gibt, warum man diesen erhöhten Bedarf hat. Aber wenn ich jetzt mit Nahrungsergänzung anfange, mache ich das dann, nur um hypothetisch irgendwelchen Krankheiten vorzubeugen, die ich vielleicht in 20 Jahren haben könnte? Oder wird auch irgendwas akut besser? Also noch mal: der Mensch, der im Büro arbeitet, schläft der dann besser oder ist er dann konzentrierter? Oder was wird für den besser, wenn er bestimmte Defizite stopft, die er vielleicht hat?

Robin:
Ja super spannend, weil das ist auch das, was viele so ein Stück weit abschreckt sich tiefer mit ihrer präventiven Gesundheit zu beschäftigen. Wenn man sich ja denkt „Mir geht es eigentlich ganz gut“. Und ja, klar wäre es wichtig, dass ich genügend Vitamin D und Kalzium bekomme, um in 20 Jahren noch eine schöne Knochendichte zu haben. Das ist aber nicht ganz so sexy und nicht ganz so attraktiv ist, weswegen es dann umso wichtiger ist, auch zu betonen, dass Nahrungsergänzung oder sagen wir mal die optimale Versorgung von Nährstoffen – das kann er sowohl aus der Ernährung oder sollte zum Großteil aus Ernährung und dann eben ergänzen, – deswegen heißt das Ganze auch Nahrungsergänzung, überprüft werden, ob über die Ernährung genügend Nährstoffe versorgt werden, die eben die Versorgungssituation und den Bedarf der Einzelperson ausmachen. Und wenn es nicht der Fall ist, dann und das ist das sehr spannende, kann Nahrungsergänzung eine sehr einfache und sehr effektive Möglichkeit sein, seinen Alltag deutlich zu verbessern. Nehmen wir beispielsweise Vitamin D zu sich. Es ist für uns in Mitteleuropa eigentlich in jedem Winter aufs Neue ein schönes Thema. Wir liegen hier von der geographischen Lage, so dass wir von, so sagt die Literatur aktuell, Oktober bis April die Gefahr haben, weniger Vitamin D über die Sonne aufzunehmen. Wieso ist das so? Die Tage sind kürzer, die Sonne scheint nicht mehr ganz lange und vor allem auch der Einstrahlung. Es verändert sich so ein Stück weit, weswegen die Gefahr besteht das Vitamin D zu wenig aufgenommen wird. Wieso betone ich das? Mit der Gefahr besteht, was sich so ein Stück weit entwickelt hat. Daraus ist ein Mantra, dass man per se nicht genug Vitamin D bekommt im Winter, was nicht stimmt.

Robin:
Da gibt es auch hier wieder gesellschaftliche Unterschiede, Aufnahmefähigkeitsunterschiede. Was dann nämlich wieder dazu führen kann. Und da wird leider nicht so viel gesprochen. Deswegen find ich es umso schöner, dass wir da drauf kommen können. Nahrungsergänzung wird meistens im Kontext von einem Defizit an Nährstoffen in Verbindung gebracht. Wenig wird darüber gesprochen, dass man auch darauf schauen muss, dass man nicht zu viel bekommt. Bei einigen Nährstoffen ist das problemlos. Wenn ich zu viel Vitamin B12 aufnehme, hat der Körper gar kein Problem damit, das einfach ganz normal auszuscheiden, ohne irgendwelche Gefahren. Wenn ich zu viel Magnesium zu mir nehme, was viele Sportler auch per se nehmen, einfach nur, wenn man Sport macht, dann gleich 300 Milligramm Magnesium zu nehmen, da meldet sich der Körper dann sehr schön. Das führt er dann mit sehr, sehr viel Flüssigkeit durch, wenn ich das so sagen darf. Und dann und das ist aber auch das Wichtige eben zu betonen Bei Nährstoffen wie beispielsweise Vitamin D kann der Überversorgung eine sogenannte Hyper-, also über Vitaminnose auch gefährlich sein, weil Vitamin D dann die Aufnahme von Kalzium blockiert, wo ja eigentlich die Verantwortung für die Funktion von Vitamin D ist, in der richtigen Dosierung Kalzium einzulagern. Heißt ja Nahrungsergänzung kann hier unglaublich hilfreich sein. Wenn wir zu wenig haben. Einen optimalen Status zu bekommen, um Vitamin D Muskelfunktionen optimal zu unterstützen. Die Stimmung und das Immunsystem auch da ist Vitamin D unfassbar einflussreich, aber auch die Gegenseite zu präsentieren, dass ein Zuviel auch sehr gefährlich ist. Jetzt bin ich so ein bisschen um die Frage herum getanzt.

Sascha:
Dann versuche ich Ja, also es waren viele Informationen drin. Ich versuche halt noch mal so, so einen leichten Bogen zurück zu machen. Du hast vorhin gesagt, dass man nicht alles am Blut merkt oder dass man nicht von jedem Nährstoff, Mikronährstoffe es am Blut, im Blut, in der Blutanalyse merken kann, bb der fehlt. Merk ich es denn selbst, dass mir was fehlt? Also kann ich selbst sagen Hey, ich hab Konzentrationsprobleme oder ich schlafe schlecht oder oder oder und deswegen könnte mir der folgende Nährstoff fehlen.

Robin:
Genau. Ein wie meistens in der Ernährung ein Jein. Ja, ich kann offensichtlich für mich merken Heute ist ein Tag, da kann ich mich nicht konzentrieren, oder? Wow, jetzt haben wir irgendwie Dezember und ich bin schon das dritte Mal mit dem Infekt krank. Da liegt schon mal nahe, okay mein Immunsystem ist geschwächt und dann kann man natürlich so ein Stück weit herleiten. Ja, vielleicht weil ich weniger Vitamin D jetzt zu mir nehme und das ist noch nicht supplementiere, weil die Sonne ja jetzt hier nicht mehr scheint, kann es gut sein. Wo ich und wir da sehr, sehr vorsichtig sind, ist, dass das auch dann gefährlicher Weise zu eigenen Diagnosen führen kann, die dann eben fatal sein können. Wenn man dann aus einer eigenen Diagnose, die gerade mit dem Vitamin-B-Beispiel dann sagt Hey, jetzt nehme ich einfach so viel, dass ich auf jeden Fall sicher bin, was dann wieder gefährlich in Richtung über Vitamin Nose gehen kann. Die sichere Variante ist hier eben, wenn der wenn der Verdacht besteht ja, ich nehme hier vielleicht ein, zwei Mikronährstoffe zu wenig auf, weil ich mich rein pflanzlich ernähre, weil ich eine Intoleranz bezüglich bestimmter Lebensmittelgruppen habe oder sogar eine Allergie zu Lebensmittelgruppen habe, wo dann die ganzen Gruppen wegfallen und dadurch wieder die Gefahr erhöht ist. Dann ist es sehr sehr sinnvoll hier sicher zur Sicherung zur Absicherung in die Diagnostik zu gehen, bevor man eben auf eigene Diagnose sagt. Ja, ich fühle mich heute ein bisschen müde, weil auch da Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Abgeschlagenheit, Immunanfälligkeit das sind alles Themen, die definitiv von Ernährung und Nährstoffen beeinflusst werden, die aber auch beeinflusst werden durch meine Schlafqualität und meine Schlafhygiene, durch meine sportliche Routine, durch mentalen Stress und autogenes Training, sodass das ist das Spannende für mich auch persönlich am Bereich präventive Gesundheit.

Robin:
Es gibt so viele Bereiche, die man im Blick behalten muss, wo man aber überall immer selber die Kontrolle drüber hat. Das Wichtige ist nur, da auch wirklich immer alles im Blick zu behalten, um zu sagen Hey, habe ich meine Ernährung, mein Schlaf im Blick? Wie sieht es bei mir mit dem Sport aus, meiner Sport-Routine? Wie geht es mir mental gerade? Wie ist die Ernährungs- und Nährstoffseite? Und diese multifaktorelle Einflussnahme hat dann eben auch zur Folge, dass es sehr schwierig ist, mit dem Finger drauf zu zeigen, zu sagen Hey, du bist heute müde, weil Vitamin D zu wenig. Kann sein. Kann aber eben genauso gut sein, dass es nur ein kleiner Faktor ist, der mit reinspielt. Und da setzt eben genau dann die Bluttestung an. Vermuten kann man viel wissenschaftlich fundiert mit einer Bluttestung schwarz auf weiß haben, ob es so ist oder nicht. Und dann wenn es so ist. Und da kann ich bei Vitamin B auf jeden Fall auch durchblicken lassen, wir haben jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme Anfang Juni, ich habe also jetzt gerade auch noch mal Blutbild gesehen, die quasi in den letzten drei Monaten sich von einem sehr, sehr schlechten Start im März über drei Monate super entwickelt haben. Und da sind wir in Deutschland auf jeden Fall noch ein Stück weit hinten dran, auch in die Handlung zu gehen, weil beispielsweise jetzt Vitamin D eben, das ist für viele bekannt, aber dann herrscht vielleicht auch eine Unsicherheit, die wie kann ich jetzt nehmen, wo dann der Test die logische oder sichere Variante ist, um wirklich fundiert dann auch die Dosierungen einzusetzen?

Sascha:
Okay, bevor wir jetzt aber an den Punkt kommen, wo wir uns genauer anschauen, was ihr da eigentlich macht und anbietet Eine kleine Anekdote Ich war irgendwann mal vor vielen, vielen, vielen Jahren bei einem Masseur, habe mit ihm drüber geredet, dass sich damals durchs viele Laufen, dass ich da mögliche gelenk probleme angedeutet haben. Und da meinte er „das ist doch gar kein Problem, es einfach mehr Gummibärchen und dann hast du die Nährstoffe, die deine Gelenke brauchen, um sich zu erholen“. Ich weiß heute, dass speziell das Quatsch ist, aber machen wir die Frage mal eins größer. Wenn ich jetzt also fundiert weiß, dass ich einen Mangel habe, wieso greife ich dann nicht einfach zu mehr Äpfeln oder sowas? Oder mehr Gummibärchen vielleicht auch für die Gelenke?

Robin:
Genau. Und das ist ganz wichtig, dass wir das auch betonen. Wir als Loewy, als Bioniq seit Anfang des Jahres versuchen nicht, gesunde Ernährung zu ersetzen, sondern ganz, ganz wichtig eben nach einer fundierten Bluttests, um die Möglichkeit zu bieten, dass man einzelne Nährstoffe, die vielleicht dann nicht ausreichend zugeführt werden oder die durch den erhöhten Bedarf schwer sind, über die Ernährung zu decken, dann rein zu bekommen. Das Idealbild jetzt mal gesprochen als Ernährungsberater, dass man über die Ernährung alles an Nährstoffen bekommt, was man braucht, würde ich direkt unterschreiben, würde ich direkt mitnehmen und dann die Nachricht nach außen tragen, dass es problemlos, also dass es ohne Probleme geht, das alles hinzubekommen. Sobald aber dann so ein bisschen man sich den Bereich genauer anschaut, merkt man, dass es sehr, sehr schwierig ist. Ich sage nicht unmöglich, sehr, sehr ungerne, aber es ist sehr, sehr, sehr schwer. Nehmen wir Vitamin C. Haben wir gerade schon drüber gesprochen, dass es aufgrund der geografischen Lage einfach schwieriger über die Sonneneinstrahlung in den Wintermonaten von Oktober bis April genügend zu bekommen. Macht man jedes Jahr von Oktober bis April dann eine Reise irgendwo ins Warme, was ich auch, hätte ich persönlich nichts dagegen, dann hätte man dieses Thema zum Beispiel abgehakt. Das ist für viele aber jetzt nicht so praktikabel. Zunächst das Thema Selen und Jod, zwei unfassbar wichtige Spurenelemente, gerade in Bezug auf die Schilddrüse und Gesundheit und somit auch die Hormonproduktion. Wir hatten vor einigen JahrMillionen hier in Mitteleuropa eine schöne Eiszeit.

Robin:
Als die Eiszeit vorbei war und das Wasser abgetragen wurde, wurde sehr sehr viel an Seelen und Jod auf den Böden ausgetragen, sodass wir Seelen- und Jod-arme Böden in Deutschland haben. Das wissen oder das haben alle schon irgendwo mal gesehen unterbewusst. Das ist genau der Grund, warum wir jodiertes Speisesalz im Supermarkt kaufen können. Weil das bisher das einzige Mal war, wo sogar der Staat interveniert hat und gesagt „Hey, wir haben wirklich flächendeckend so einen Mangel an Jod, an so einem wichtigen Spurenelement, dass wir hier jetzt das Salz jodieren und dann auch sagen, das soll in Mensen, in Kantinen und auch beispielsweise in Bäckereien verwendet werden“. Wir Deutschen lieben unsere Getreideprodukte, um dann eben genug Jod zu bekommen. Also ja, in Amerika, in Kanada kann ich 100 Gramm Weizen Nudeln essen. Und weil der Weizen da das Jod und das Seelen zieht, habe ich mein Jod, und Seelen für den Tag gedeckt. Problemlos. Auch hier wieder geographische Unterschied. Kann man auch so ein bisschen auf Entscheidungen. Das waren jetzt zwei Sachen, wo wir jetzt gar keine große Einflussgröße haben. Wir leben einfach hier, zumindest alle, die auch in Deutschland oder Österreich Schweiz wohnen. Entscheidungen. Entscheide ich mich jetzt aus ethisch, moralisch biologischen Gründen, mich mehr in die Richtung zu ernähren, vegetarisch oder vegan beispielsweise? Dann ist aufgrund der eingeschränkten Lebensmittel Auswahl es sehr sehr schwierig, bis beispielsweise bei Vitamin B12 unmöglich, das eigentlich ausreichend über pflanzliche Lebensmittel zu mir zu führen.

Robin:
Auch hier jeder, der diesen Schritt macht: Klare Empfehlung. Beschäftigt euch sehr, sehr bewusst mit eurer Ernährung und schaut, dass sie ausreichend Nährstoffe über die Ernährung bekommt. Die Gefahr ist erhöht, weswegen dann die Testung sinnvoll ist. Und wenn der Test zurückkommt und sagt „Hey, es passt alles“, dann ist das ja ein absoluter Traum. Dann hat man sogar noch die Gewissheit, dass man mit seiner Ernährung alles richtig macht. Wenn der Test zurückkommt und man hat 1, 2, 3 Nährstoffe kritisch, auch superschön, dann hat man es herausgefunden und kann dann eben drauf reagieren. Und den letzten Punkt, der keine Entscheidung ist, aber der auch einen persönlich betrifft, sind dann noch individuelle Umstände wie beispielsweise Krankheiten. Und ich darf dann aufgrund von bestimmten Medikamenten bestimmte Lebensmittel nicht mehr essen oder muss auf Nährstoffe achten. Allergien, Intoleranzen wenn ich mit Fructose-Malabsorption habe, also eine sehr schlechte Verdauung, Übelkeit und eine sehr schlechte Verdauungs Eigenschaft von Fruchtzucker, dann kann ich weniger Früchte essen. Heißt, ich kann über die Früchte dann weniger Vitamine und Mineralien zu mir nehmen. Geht man da eine Stufe höher und ich habe eine Zöliakie, also wirklich eine Allergie gegen Gluten des Weizenprotein, dann fällt das natürlich auch weg. Und so muss man immer schauen, wie ist die individuelle Situation und wie. Und das ist dann der letzte Punkt, der eigentlich für mich persönlich auch der spannendste Punkt aktuell ist.

Robin:
Wie individuell ist dann noch meine Nährstoffaufnahmefähigkeit aus beispielsweise genetischer Sicht? Und das ist ein noch recht neues Feld. In der Wissenschaft der Ernährungswissenschaft wird schon ne Weile dran geforscht, aber da kommen erst jetzt wirklich spannende Ergebnisse heraus. Beispielsweise sagt man aktuelle Literatur, dass wir in der Gesellschaft von 100 % drei verschiedene Kohorten haben, von Vitamin D Aufnahmefähigkeit. Es gibt die mittleren 80 % von Prozentpunkt 10 bis 90, die nehmen Vitamin D ungefähr gleichauf. Also was meint man damit: Aufnahmefähigkeit? Die Enzyme, die Co-Faktoren, die Kaskaden die in dem Körper ablaufen, sind bei uns alle ähnlich. Es kann aber sein, dass der eine ein bisschen weniger von einem bestimmten Enzym hat und dass der Prozess dann nicht mehr ganz optimal läuft oder hier ein bestimmter Co-Faktor fehlt. Da wird es dann sehr komplex in der Biochemie, aber einfach gehalten. Bedeutet das nicht jeder nimmt die gleiche Menge an Nährstoffen gleich auf diese mittleren 80 % der große, die große Menge macht es bei Vitamin D. Es gibt aber diese unteren 10 %, die als Bad Absorber betitelt werden, die beispielsweise mit einer Dosierung, der der gesellschaftliche Schritt reichen würde, da nicht ausreichend versorgt werden würden. Und auf der Gegenseite auch. Aber die oberen 10 %, die Good Absorber, die dann eher noch darauf achten durch, dass sie nicht zu viel nehmen, weil hatten wir ja auch schon angesprochen. Auch die Gefahr der Hypervitaminose ist hier gegeben.

Robin:
Zu welcher Kohorte ich jetzt gehöre, ist erst mal nicht leicht rauszufinden. Da müsste man dann in die Gentest gehen. Wie man es aber herausfinden kann, ist, wenn man einen Startpunkt durch den Test hat, dann über einen bestimmten Zeitraum, der definiert ist, eine bestimmte Menge definiert supplementiert und danach wieder ein Retest macht und dann sieht. Hey nach dem drei Monaten wer bei der Durchschnitts Empfehlung eigentlich zu erwarten, dass ich jetzt optimal versorgt bin. Liege ich drunter, gehöre ich offenbar dann zu der Gruppe, die Vitamin D schlechter aufnimmt. Schließlich über die Ziele hinaus muss ich aufpassen, dass ich anscheinend Vitamin D zu gut aufnehme. Und ja, deswegen, um den ganzen Bereich noch mal abzuschließen Ich rede sehr, sehr gerne über das Thema, deswegen schreibe ich gerne aus. Der Wunsch ist auf jeden Fall da, dass man über die Ernährung alles abdecken könnte. Das wäre ideal, weil das fühlt sich so so richtig an, alles über natürliche Wege abzudecken. Dieser, dieser Traum nach Naturalismus ist aber sehr, sehr schwer, dann im Alltag wirklich umzusetzen. Wenn ich jetzt in Deutschland lebe, mich vegan ernähre, zwei Intoleranzen und eine Allergie habe und dann auch noch genetisch nicht gesegnet bin mit einer guten Aufnahmefähigkeit der Person. Dann ins Gesicht zu schauen und zu sagen Nö, nö, das geht alles über die Ernährung, finde ich nicht mehr korrekt, finde ich nicht mehr richtig. Deswegen ist es leider nicht ganz so einfach.

Sascha:
Okay, auf den Punkt komme ich nachher noch mal zurück, aber jetzt ist mehrfach Loewi gefallen. Wir haben jetzt dich als Robin von Loewi vorgestellt und haben auch immer gesagt Powered by Bioniq. Jetzt kannst du uns in jeweils einem Satz sagen Was was ist Loewi und warum ist Loewi powered by Bioniq?

Robin:
Ja, sehr gerne. Genau. Loewi ist eine Ausgründung der TU München, drei Jahre alt mittlerweile und hat sich die große Aufgabe gestellt, personalisierte Ernährung oder personalisierte Nährstoffe für jeden verfügbar zu machen durch einen Bluttest-Kit und gleichzeitig dann durch die Anpassung von der persönlichen Mischung, also wirklich auf die Information abgestimmte Mischung für das Individuum. Das war Loewi bis Ende letzten Jahres und dann kam es zur Übernahme von Bioniq. Bioniq ist eine Health Tech, also eine Gesundheits technologische Firma, gegründet in London, die sehr, sehr ähnlich vom Ansatz ist, wie wir es gemacht haben bis dato und aber auf anderen Märkten aktiv war, in Großbritannien, in Osteuropa und auch in den Emiraten. Und dann hat man sich letztes Jahr zusammengesetzt und gemerkt, dass es eigentlich sehr, sehr sinnvoll ist, dass wir da gemeinsam dann den Weg fortschreiten. Und genau das ist dann auch der Fall gewesen. Bioniq hat dann Loewi gekauft und das sehr Schöne für uns und für mich aktuell ist, dass wir jetzt nicht mehr so ein Stück weit alleine herausfinden müssen, wie die wie diese Branche funktioniert, wie Personalisierung funktioniert, sondern wie er jetzt eben aus gemeinsamen Ressourcen, aus gemeinsamer Erfahrung. Und das ist das sehr Schöne auch für den Kunden. Wie jetzt auch gemeinsam die Erkenntnisse der letzten drei Jahre zusammenführen können und weitergehen, wird unter der großen Marke Bioniq auftreten. Jetzt, zum Zeitpunkt der Aufnahme, sind wir genau in dieser Übergangsphase. Deswegen auch super, dass alles immer aufgehen kann.

Sascha:
Also das bedeutet, ihr seid genau den umgekehrten Weg gegangen. Es ist nicht so, dass ihr einen Nahrungsergänzungenhersteller wart, der sich jetzt hektisch ein Labor gesucht hat, das irgendwie das Ganze untermauert, sondern ihr kommt im Prinzip von der TU München aus der Wissenschaft heraus und habt euch jetzt überlegt, wie macht man denn den Vertrieb jetzt überhaupt richtig, dass das auch möglichst viele Menschen erreicht?

Robin:
Genau. Und da die Anekdote auch noch ganz gerne wie es zu Loewi kam das waren drei Gründer, die zu dem Zeitpunkt alle an der TU studiert hatten, die sich gefragt hatten Hey, hier herrscht so viel Intransparenz, ich will mich bestmöglich mit Nährstoffen versorgen. Der eine verspricht mir das, der andere sagt, ich soll soundso viel nehmen. Und am Ende weiß ich ja gar nicht, was passiert denn, wenn ich das dann einnehme. Ich kann es ja gar nicht überprüfen. Und aus diesem Ansatz heraus sind Sie dann an den vierten Gründer, den Professor Dr. Scherr, der zu dem Zeitpunkt eben doziert hat und in der Vergangenheit auch olympischer Sportarzt an verschiedenen Stiftungen war zusammengesetzt. Und der hatte genau für dieses Vorgehen für Athleten eben das Ganze aufgesetzt bedeutet. Der Professor hat höchstpersönlich das Blut abgenommen, hat eine Anamnese mit den Athleten durchgeführt und dann in einer Exceltabelle, wie man sich das vorstellt, links dann die Ergebnisse eingetragen und rechts dann die passende Dosierung. Eingetragen und dann das selber zusammengemixt. Super was er gemacht hat. Vom Kostenpunkt waren wir irgendwo bei 2000 2.500 € für drei Monate. Also nicht so einfach bezahlbar für die meisten Personen. Wo dann die Idee entstand, das sollte doch viel mehr Leuten zur Verfügung stehen. Und da, das macht uns dann eben auch aus. Die wissenschaftliche Nähe durch den Professor Dr. Scherr am Anfang in der Gründungsphase, als auch vor allem dann die technische Umsetzung, das Ganze zu automatisieren, Algorithmen die Arbeit übernehmen zu lassen, dass man so die manuelle Arbeit hinter bekommt und den Preis deutlich deutlich erschwinglicher machen kann als die 2.500 €.

Sascha:
Okay, dann lass uns noch mal ganz kurz skizzieren. Also wenn ich mich jetzt für Loewi bzw Loewi powered by Bioniq interessiere, dann mache ich was. Ich mache einen Bluttest. Ich weiß ja schon, wo ich den mache, weil ich den auf YouTube gemacht habe. Aber muss ich den zu Hause machen? Mache ich den beim Arzt? Kommt jemand von euch und macht den bei mir? Wie läuft zunächst mit der Bluttest ab?

Robin:
Wie läuft die Test ab? Sehr gerne. Wir bieten eine kapillare Testung an, was bedeutet, dass es reicht, dass wir und das ist noch relativ neu, aber die meisten kennen es vielleicht von der Blutzucker Testung. Nur so einen ganz kleinen Piepser an der Fingerkuppe machen und über den Weg ungefähr zehn Tropfen Blut abnehmen. Wieso funktioniert es? Wir arbeiten da mit einem Labor zusammen, wie es in den letzten zehn Jahren genau auf diese Testung spezialisiert hat, sodass wir eben kein venöses Blut ziehen müssen. Bedeutet, man ist nicht gezwungen zum Arzt zu gehen und sich zwei drei Kanülen Blut ziehen zu lassen und die dann zuzusenden, sondern man kann das, wenn man möchte, eben von zu Hause aus machen. Den Bluttest da ganz einfach mit diesem kleinen Piekser, der tut auch nicht weh, versprochen durchführen und sendet dann von da aus nicht eigentlich nicht bewusst was senden, sondern packt einfach die Blutprobe dann in einen Umschlag in den Umschlag rein und versendet das automatisch dann zu unserem Labor, wo das Ganze dann durchgeführt wird und getestet wird.

Sascha:
Also vor einem halben Jahr hätte ich dir widersprochen, dass das ganz einfach ist, denn ich habe mich bei meinem ersten Bluttest aus meiner Historie heraus sehr schlecht angestellt, weil ich eigentlich kein eigenes Blut sehen kann. Jetzt mittlerweile habe ich den Bluttest mehr als einmal gemacht und es geht mittlerweile wirklich wunderbar einfach auch ohne Hilfe. Also ich kriege ja das komplette Kit von euch Arm in warmes Wasser, diese Blutstropfen in dieses kleine Behältnis tropfen lassen, Deckel zu, ab zur Post. Okay, dann geht das zu eurem Labor. Und dann kriege ich von euch irgendwann Post, Benachrichtigung, was auch immer. Und dann heißt es Dein Ergebnis ist da. Was steht in dem Ergebnis drin und wie geht es dann weiter?

Robin:
Genau richtig. Genau so ist der Ablauf. Das Labor analysiert es dann. Ein akkreditiertes Labor also so wie es sich gehört, auch unter höchsten qualitativen Standards. Und die senden uns dann, sobald die Ergebnisse da sind, übermitteln sie uns die Daten. Hier will ich auch betonen: die Daten sind in dem Punkt auch verschlüsselt. Also das Labor kennt nicht mal den den Namen oder den den Ort oder das Geschlecht oder das Alter, sondern das läuft alles bei uns über einen Verschlüsselungs-Code, weil bei sensiblen Gesundheitsdaten uns auch immer sehr wichtig ist, dass der Datenschutz an oberster Stelle steht, während die Daten analysiert werden, kann man schon dazu sagen. Das hatte ich vorhin auch kurz angerissen. Das leider ist so ist, dass ich über eine Bluttests nicht alle relevanten Mikronährstoffe, die der menschliche Körper braucht, valide testen kann. Nehmen wir mal ein, zwei Beispiele, die sehr praktikabel machen: Kalzium. Eines der wichtigsten Mineralien, die wir kennen, befindet sich zu 99 % in unserem Körper, in Knochen und Zähnen. Die kann ich natürlich nicht übers Blut nehmen, das kann ich trotzdem den Kalzium wert im Blut abnehmen. Der Schwierigkeit hierbei ist aber, dass dieses 1 %, was sich im Blut befindet, noch mal in verschiedene Arten gebunden ist. Entweder als Kalzium-Ion, was gerne zum Puffern vom Säure-Basen-Haushalt verwendet wird. Einmal ein Protein gebunden und einmal dann auch noch als Säure als Laktat. Kennst die meisten, das bringt also relativ wenig.

Robin:
Ja, man könnte einen Kalziumwert im Blut nehmen. Die Aussagekraft des Wertes ist aber sehr, sehr gering. Was bedeutet das jetzt für uns? Wir müssen ja trotzdem irgendwie so ein Stück weit herausfinden, wie denn die Kalziumversorgung ist. Genau da setzt ein großer umfangreicher Fragebogen an, den wir dann, währenddessen die Blutprobe sich in der Testung befindet, freischalten, wo man dann eben einmal ganz schön durchgeführt angeben kann, was denn die Einzelperson, was dich oder mich oder wer auch immer den Test durchführt, dann ausmacht. Bedeutet die biometrischen Daten zu Beginn Größe, Alter, Gewicht, Geschlecht und dann kommen wir schon in den Lebensstil. Bedeutet habe ich irgendeine bestimmte Ernährungsform? Wir hatten zwar im besprochen mischt Kost vegetarisch, vegan, Paleo Keto gibt es super viel, mittlerweile aber habe ich bestimmte Intoleranz Allergien. Welche Lebensmittel Gruppen esse ich in welcher Menge? Also nur weil ich mich nicht festlich ernähre, heißt es ja nicht, dass ich genauso esse wie alle anderen, sondern die einen essen mehr Fisch, die anderen essen weniger Fleisch, die einen essen viel Gemüse, die anderen essen wenig Gemüse. Die sollten aber viel Gemüse essen. Ums gleich zu sagen Wie sieht mein Sportroutine aus? Wie sieht mein Sportpensum aus, wie sieht mein Schlaf aus? Alles super wichtige Daten, die das Leben ausmachen, dann auch betont: Was habe ich für persönliche Ziele? Was möchte ich denn? Wo möchte ich mich dann verbessern? Wo fühle ich mich noch nicht ganz so wohl? Also geht es in den Winter rein und ich sage jetzt im Winter ich weiß, ich bin infektanfällig, möchte ich meine immun mein Immunsystem stärken.

Robin:
Das wäre ein super schönes persönliches Ziel für viele. Oder beispielsweise möchte ich noch leistungsfähiger im Job sein und meine kognitiven Fähigkeiten verbessern, meine Konzentrationsstärke verbessern oder zumindest unterstützen. Aber da kann man auch das angeben. Und dann, und das betone ich, weil es so wichtig ist, haben wir jetzt viel über den Bereich Personalisierung im Sinne, was die Person einzeln ausmacht, besprochen. Ein ganz wichtiger Punkt ist auch noch das Thema Sicherheit. Und was meine ich mit dem Thema Sicherheit? Wenn ich jetzt als Person eine bestimmte Krankheit habe und aufgrund dieser Krankheit dann Medikamente einnehmen muss, dann ist es natürlich unfassbar wichtig, dass diese Medikamente keine negativen Interaktionen mit Nahrungsergänzung und Nährstoffen haben. Woher soll ich jetzt als Einzelperson wissen? Dann müsste ich bei jedem Medikament die Packungsbeilage durchlesen und alle Studien verstehen, die Interaktion beschreiben. Genau da setzt natürlich das bei uns auch an die Daten bei uns werden auch mit dem Datensatz von Medikamenten verglichen, wo man dann eben auf der sicheren Seite ist, dass die Dosierung angepasst sind an die Medikation, die vorherrscht, also nicht nur die bestmöglichste Mischung, sondern das wollen wir auch so ein bisschen vorantreiben. Die sicherste Mischung für dich als Einzelperson.

Sascha:
Okay, und die schickt er mir dann zu.

Robin:
Genau. Und dann bekommt man. Das passiert direkt bei Beginn der Bestellunge, einen Zugang zu unserem sogenannten Gesundheitsprofil. Das nennen wir den den Ort des Wissens, deines, deiner Gesundheitsdaten, wo wir dann alles an Informationen nochmal schön visuell aufarbeiten. Man kennt das vielleicht vom Hausarzt, wenn man dann einen Bluttest macht, dann kommt da so ein DIN-A4-Blatt zurück und da stehen ein paar komische Wörter, die man nicht kennt, Abkürzungen, dann irgendwo ein Balken und irgendwo auf dem Balken ist man dann da. Kann man vielleicht noch ablesen, ja, das sieht nicht so gut aus oder sieht gut aus. Aber ohne den Arzt kann man da natürlich jetzt nicht viel oder sollte man auch nicht viel interpretieren.

Sascha:
Das ist richtig. Man guckt da drauf und denkt: Ja und jetzt?

Robin:
Genau, was mache ich jetzt als nächstes? Und um gleich zu betonen, dass es aber so wie die Ärzte arbeiten, genau richtig so, weil die haben eh schon einen sehr, sehr stressigen Alltag. Wo wir uns aber dann die Aufgabe gestellt haben, war, diesen Bereich dann auch so ein bisschen zu visualisieren, verständlich zu machen, aufzuarbeiten. Und deswegen ist jedes Ergebnis im Profil dann auch noch mal zum einen farblich aufgearbeitet. Bedeutet Wenn man sich außerhalb der Grenzbereiche befindet, betiteln wir das als kritisch. Wenn man sich gerade so an der Grenze ist, dann grenzwertig und dementsprechend gibt es dann auch noch einen optimalen Wert. Im Ampelsystem gesagt: rot kritisch, gelb grenzwertig und grün optimal. Das Ziel ist natürlich, bei allem optimal zu sein. Hier ist auch immer ganz wichtig zu betonen, wir versuchen da keine Angst zu schüren und man lebt auch noch, man erlebt den nächsten Tag auch noch, wenn man jetzt ein oder zwei Nährstoffe kritisch versorgt hat. Das ist aber sehr schön, weil das genau der Moment ist, wo man verstanden hat oder verstehen kann. Okay, genau hier kann ich jetzt eben ansetzen. Genau hier bin ich in den meisten Fällen unterversorgt, wie gesagt betont. Es kann aber auch sein, überversorgt und muss eben irgendeine Änderung dann in meinem Lebensstil oder eben über Nahrungsergänzung dann vornehmen.

Robin:
Genau neben den aufgearbeiteten Daten dann noch gerne als Zusatz, wo man auch so ein Stück weit dann wir Verantwortung übernommen haben, weil eine Lösung gewesen bieten kann natürlich auch falsch aufgenommen werden kann verstanden werden als ach super, ich bekomme also alle meine Mikronährstoffe, die ich brauche. In einem Löffel muss ich ja gar nicht mehr nachdenken. Das ist ja mein Freifahrtschein für Cola, Pasta, Pizza, Bier und Wochenende. Da sagen wir natürlich Nein, da kommt mal ein klares wissenschaftliches Nein raus. Hier haben wir dann eben den die Wichtigkeit der Position von Nahrungsergänzung im Kontext zur Ernährung im Gesamtkontext der präventiven Gesundheit. Und wie gesagt, wir haben es vorhin ein Stückchen aufgearbeitet, warum es sehr, sehr sinnvoll ist zu testen und dann in vielen Fällen eben auch Nahrungsergänzung dann einzusetzen. Genauso wichtig ist aber zu betonen, dass eine ausgewogene Ernährung mit einer Vielfalt an verschiedenfarbigen Gemüse, um die sekundären Pflanzenstoffe abzudecken, einer großen Auswahl an den gesunden Fetten, die eben dann beispielsweise die Hormonproduktion unterstützen, an der richtigen Menge an Eiweiß um Bausteine zu liefern. Nicht nur, wenn ich Muskelaufbau betreiben will, sondern auch, wenn ich und das macht der Körper von alleine, die Arbeitsstrukturen, die ich habe, immer wieder erneuern möchte.

Robin:
Und dann zu guter Letzt auch ein ganz, ganz wichtiger Punkt: Kohlenhydrate an sich sind nicht lebensnotwendig, aber meistens versteckt sich bei Kohlenhydratquellen dann vor allem die Ballaststoffe, die dann wieder für die Darm-Gesundheit verantwortlich sind. Und ausreichend Ballaststoffe bekommt man nicht über Loewi. Das ist die Eigenverantwortung in Ernährung. Ausreichend Eiweiß auch nicht. Wir sind keine Mahlzeiten-Ersatz. Wir versuchen nicht alles zu ersetzen, sondern komplementär zur Ernährung eben die Position zu haben aus dem Grund: Lange Rede, kurzer Sinn wie immer haben wir innerhalb des Gesundheitsprofils dann auf die Angaben abgestimmt, auf dich abgestimmt. Eine große Auswahl an verschiedenen Lebensmitteln, die dann eben sinnvoll an die Versorgungssituation, die wir festgestellt haben, dann ergänzend in den Speiseplan mit eingebaut werden kann. Und ich kenne es noch früher aus meiner Zeit als Ernährungsberater. Das bringt nichts, wenn ich nur Lebensmittel nenne, sondern die Frage ist ja auch Was mache ich denn damit, wenn ich die vom Einkaufen dann mit nach Hause bringe? Genau aus dem Grund haben wir dann auch noch zusätzlich Rezepte mit eingepackt. Dass man so ein Stück weit als Inspiration gedacht, hier ein bisschen tiefer reingehen kann und bestimmte Lebensmittel dann mit in den Speiseplan integrieren kann.

Sascha:
Jetzt. Sag es aber noch mal ganz kurz. Also, ich habe jetzt dieses Granulat. Das ist ein Löffel. Das Granulat ist ganz speziell auf mich, ganz individuell auf mich abgestimmt. Davon nehme ich einen Löffel am Tag von diesem Granulat, also zum Beispiel in Flüssigkeit oder mit Flüssigkeit oder über den Joghurt. Das mache ich dann über x Wochen und dann wiederhole ich den Bluttest und dann überlegt ihr, ob ihr das nächste Mal das Granulat anders für mich mischt.

Robin:
Genau richtig. Erst mal noch kurz: Jetzt haben wir über Granulat gesprochen. Das ist für viele wahrscheinlich auch noch neu. Warum ein Granulat? Warum kein Pulver? Warum keine Tablettenform, keine Kapseln? Die große Gefahr bei Multi-Nährstoff-Präparaten, also einem einem. Einer Mischung von mehreren Nährstoffen ist, dass sich diese Nährstoffe kurz vor der Zelle, also sie befinden sich schon im Blut und dann kurz vor der Zelle, aber gegenseitig wieder Enzyme klauen, Transportwege klauen Co-Faktoren klauen, so dass man eigentlich alles richtig gemacht hat und vielleicht sogar die richtige Menge an Nährstoffen richtig aufgenommen hat und aber die letzt der letzte Schritt, die Absorption in die Zelle dann nicht stattfindet, weil eben zu viel gerade in der Blutbahn los ist, weil zu viele Leute die gleiche Tür benutzen wollen. Und genau aus dem Grund sind bei uns die Nährstoffe in mit einem Ballaststoff verbunden, den sogenannten Guakernmehl. Ein super harmloser Ballaststoffe, der dann neben den Vorteilen die Ballaststoffe also bildet, Cholesterin bindet und auch super für die gesundheitsfördernden Darmbakterien als Nährstoffgrundlage da ist. Aber den ganz, ganz großen Vorteil hat, dass die Verbindung der Nährstoffe mit dem Granulat dazu sorgt, dass sich die Nährstoffe erst mal an die Darmwand absetzen, aufquellen, weil da in Verbindung mit den Ballaststoffen und dann nicht mehr. Zum Glück haben wir ja eine Videoaufnahme. Wir diesen hohen Peak haben an Nährstoffen im Blut, der dann wieder sehr sehr schnell runtergeht, weil die Nährstoffe dann teuer über den Urin wieder ausgeschieden werden, sondern wir über lange Zeit hinweg eine abgeflachte verlängerte Kurve einer Nährstoff Abgabe über mehrere Stunden haben, was dann dazu führt, dass Prozentual gesehen eben deutlich mehr Nährstoffe aufgenommen werden können. Wer sich da einlesen möchte, das ist der sogenannte Retard-Effekt, kennt man vielleicht unter reparieren. Kommt auch ursprünglich aus der Pharmazie, wo man sich darauf inspiriert hat. Okay. Genau. Ja.

Sascha:
Also gut. Den Weg kann man jetzt also. Verstanden. Wir lassen unser Blut testen, oder wir schicken euch eine Probe des Blutes. Kriegen die auch ganz einfach selbst abgezapft. Bekommen dann von euch Informationen hochwertig aufbereitet, sodass man es versteht. Kombiniert mit Tipps, wie man das auch aus natürlichen Lebensmitteln ziehen könnte, bekommt aber auch ein Präparat ein Granulat, das man einmal am Tag isst, um das Ganze dann nach drei Monaten zu wiederholen, um dann zu merken, ob die Hypothesen denn richtig waren. Und wenn ich das aus Kundenperspektive sagen kann Was mir da sehr gut gefallen hat, ist das Folgende: Ich habe ja am Anfang mit dem Bluttest lange gehadert, ob ich das wirklich, wirklich machen soll. Und wenn ich nicht persönlich mit euch in Kontakt gestanden hätte, hätte ich es nicht gemacht, sage ich ganz ehrlich. Und das wäre ein Fehler gewesen, wenn ich es nicht gemacht hätte. Wenn ich da aus der Sorge vor diesen paar Tropfen Blut das nicht gemacht hätte. Was ich sagen will: Es gibt ganz viele Firmen, die ganz tolle Nahrungsergänzung machen, made in Germany, die sich auch wirklich Mühe geben, die mit Labors zusammenarbeiten. Und so weiter, die aber am Ende des Tages dann doch immer zwei Probleme offen lassen. Also zum einen arbeiten sie halt immer so ein bisschen mit der Gießkanne, aber auch nicht zu viel, dass man nicht überdosiert. Und zum anderen ist es so, die haben immer einen eindrucksvollen Katalog an Produkten und. Von jeder noch so sympathischen Firma, wo ich bis jetzt so einen Katalog bekommen habe, habe ich dann immer gedacht Ah, okay, ihr habt also auch speziell ein Präparat für Schlag mich tot, Vitamin D, B12, was auch immer, brauch ich das? Und dann ging die Recherche los und dann in die Recherche kannst du ja beliebig viel Zeit stecken und dann liest du so was wie Ja, aber Achtung, nimm das nicht morgens, nimmt es, dann nimm es nicht kombiniert mit diesem und jenem.

Sascha:
Ach so, im Sommer ist es übrigens wiederum was anderes. Und schon und dann und das heißt, ich habe so viel… okay, ich habe auch was dabei gelernt, aber ich habe so viel Lebenszeit in diese Recherche damals investiert, schön gesagt. Und es ist ja noch viel schlimmer. Ich muss ja am Ball bleiben. Also deswegen erst mal sozusagen aus, aus. Ein Lob aus Perspektive eines Kunden, der einfach sagt Okay, ich bin jetzt an dem Punkt, ich akzeptiere, dass ich einen Mangel haben könnte. Ich akzeptiere, dass ich diesen Mangel durch Ernährung lösen könnte, aber jetzt auch nicht meinen kompletten Lebensstil umstellen will. Also natürlich, wenn ich jetzt mehr frisch koche, super. Ich werde jetzt aber vielleicht auch es nicht realistisch schaffen, drei Mal am Tag frisch zu kochen und alles abzudecken, was man abdecken muss. Dann will ich es möglichst einfach haben. Und jetzt komme wieder zurück zur Produktivität. Das leistet ihr also ich sage mal, es ist eigentlich ein no brainer.

Robin:
Total ja. Und auch spannend, dass das erst mal danke für das Kompliment und ich leite. Ich leite das immer sehr, sehr gerne ans Team auch weiter, weil es uns auch motiviert, wenn wir Feedback bekommen. Weil klar und du hast es gerade sehr, sehr schön gesagt mit dem no brainer. Als ich noch nicht für damals Loewi jetzt Bioniq gearbeitet habe und das erste Mal über einen Kongress in dem Sinne Ich liebe Grüße raus wäre sehr sehr tief in das Thema Personalisierung und personalisierte Ernährung gehen möchte. Er kann sich auch gerne weitergehend mit Professor Dr. Lutz von der DHBW Heilbronn beschäftigen, die in dem Bereich ja richtig forschen und richtig spannende Erkenntnisse schaffen. Aber von ihr hatte ich damals eben einen Vortrag gehört und sie hatte das erste Mal für mich, zumindest das erste Mal, als ich es gehört hatte, über das Thema Personalisierung gesprochen. Und man kennt es ja, man weiß es irgendwo ja nicht jeder ist gleich. Und ja, mich macht wahrscheinlich das eine oder andere dann wirklich aus. Aber der, der die Praxis oder die den Sprung in den Alltag hatte ich nie gesehen gehabt. Ich wusste halt ja, weil ich mich vegan ernähre, muss ich auf das alles achten und ah, stimmt ja, ich gehe noch sehr gerne viel laufen, wahrscheinlich noch Magnesium.

Robin:
Aber diesen Schritt weiter zu gehen, diesen tiefen Schritt zu gehen in die Diagnostik wirklich anhand von Daten zu verstehen. Hey, nicht nur deine Blutwerte sind einzigartig, sondern auch deine Lebenskonstellation. Wie gesagt, gerade so Themen wie Allergien, Intoleranz, Medikamente werden dann auf einmal sehr sehr greifbar und werden auch greifbar genutzt. Und als ich das erste Mal bin ich tatsächlich auch hierher gekommen von Loewi gehört habe, war für mich klar Da will ich auf jeden Fall hin, weil ich das so richtig finde, diesen Ansatz zu führen. Ohne jetzt schlechtreden zu wollen, wie die Branche davor gearbeitet hat, also quasi so, wie es viele hat heute noch machen. Das war lange Zeit eben der Status Quo und viele sind eben dann auch den Schritt tiefer gegangen und haben dann erkannt okay, ich brauche bei Vitamin D jetzt auch immer K2 mit dazu. Deswegen gibt es jetzt immer Vitamin-D3-K2-Präparate, aber das ist alles noch nicht personalisiert gewesen. Und ähnlich wie du, ich hatte diesen No-Brainer-Effekt im Moment auch, wo ich gedacht habe, ja, da muss ich hin und freue mich umso mehr, dass ich jetzt über ein Jahr später hier sitzen darf und so schön über das Thema reden darf.

Sascha:
Genau. Und also seitdem ist es für mich auch wirklich einfacher geworden. Ich kann es ganz klar sagen, ich habe jetzt nicht nur Loewi im Nahrungsergänzung Regal stehen, weil das ja gesagt, ihr bietet kein Eiweiß an zum Beispiel, das heißt das Eiweiß, das habe ich mir jetzt noch woanders gesucht, aber damit bin ich jetzt einfach fertig und bleibe fertig. Ich habe noch eine letzte Frage zu eurem Vorgehen. Du hast vorhin gesagt, dass ihr das ist mal begonnen hat mit so einer Exceltabelle und dass das mittlerweile automatisiert ist. Wenn man automatisiert hört, denkt man immer so ein bisschen Ah ja, okay, weil es dann Arbeit erspart. Meine Frage ist: Ist es nicht sogar notwendig, das zu automatisieren? Denn wenn ich sehe, was da in der Forschung alles passiert mit neuen Erkenntnissen, Wechselwirkungen und so weiter. Kann da langfristig ein Mensch überhaupt noch den Überblick behalten oder muss das irgendwann zwangsläufig die KI machen? Diese, die die Blut-Ergebnisse und den Fragebogen hernehmen und das mit der Datenbank von allen Studien, von allen Medikamenten abgleichen, um dann die Mischung zu bestimmen?

Robin:
Ja, wir es bei dem bei dem Volumen an Daten, die wir verarbeiten. Und du hast es auch sehr schön gesagt bei dem auch Volumen an neuen Erkenntnissen, weil die Ernährungswissenschaft ist schöner Weise noch nicht abgeschlossen, sondern ist ein sich stetig weiter entwickelndes Feld der Wissenschaft. Es ist unabdingbar, hier über künstliche Intelligenz und Algorithmen zu arbeiten, um eben überhaupt mit so vielen Daten umgehen zu können. Das sehr, sehr Schöne ist, dass durch diese technische Möglichkeit es für uns möglich ist, überhaupt das zu machen, was wir machen können. Was auch auf der anderen Seite sehr spannend ist, wo ich auch ein großer Verfechter bin von, dass man im Gesundheitsbereich. Jetzt kam es ja heute schon ein paar Mal durch, das ist sehr super, super komplex und ich bin mittlerweile der Meinung, dass man sich da, dass man auf jeden Fall das Verständnis für alle Bereiche haben muss. Aber gerade wenn man sich da in der Ernährungswissenschaft befindet, dann auf jeden Fall auch die Tiefe suchen muss. Und diesen personalisierten Ansatz, dass es quasi diese Tiefe, die wir gewählt haben, weil wir davon überzeugt sind, dass es der richtige Schritt ist, als nächstes den Bereich der Ernährung über Nahrungsergänzung zu unterstützen. Durch den personalisierten Ansatz genauso gut und deswegen noch mal betont, ist es eben, die Gesundheit immer im Gesamten im Blick zu behalten.

Robin:
Also wenn man sich jetzt beispielsweise entscheiden sollte, das klingt alles super und ich kaufe mir jetzt einen Bluttest und ich mache das alles nie zu vergessen: Hey, wie du jetzt auch das Eiweiß noch in egal zu haben oder das Eiweiß über die Ernährung abzudecken. Die Ballaststoffe, die Fette, das hat man vorhin angesprochen. Wenn ich die perfekte Ernährung und die super Nahrungsergänzung habe, dann muss ich immer noch Sport machen und ich muss immer noch einen täglichen Ausgleich suchen. Und ich kann den perfekten Sport, den Job, den ich liebe, keinen mentalen Stress und die beste Ernährung und der super Nahrungsergänzung haben. Wenn ich 2 bis 3 Stunden schlecht schlafe in Summe, dann kann es trotzdem nicht funktionieren, dass es mir super geht. Deswegen muss man immer alles im Blick behalten. Und das Wichtige ist eben deswegen auch so schön, dass Personen wie du dann auch gerne mal Blick zurück so viele Bereiche davon abdecken und auch die Möglichkeit haben, da Wissen über so viele verschiedene Bereiche zu bieten, dass man eben immer das Ganze als ganzheitlichen Ansatz sieht.

Sascha:
Dann lass mich kurz zusammenfassen. Also meine Eingangsfrage war ja, ob es so etwas wie Produktivität-Skorbut gibt. Und da ist die Antwort ja durchaus so was gibt es also nicht nur Profisportler sollten sich mit dem Thema auseinandersetzen. Wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt, dann stößt man ganz schnell an die Grenzen dessen, was man ohne Molekular-Chemie verstehen kann. Ihr arbeitet mit einem Bluttest, macht über zusätzliche Fragebögen eine ganz individuelle Abmischung für die einzelne Person, wiederholt den Test regelmäßig, um sicherzustellen, dass diese Hypothese, dass diese Kombination auch wirklich hilft, auch wirklich hilft. Das Ganze ist ein no brainer und entbindet aber natürlich nicht von der Verantwortung sich zu bewegen, ansonsten jetzt nicht zum Fastfood-Junkie zu werden. Okay, am. Nehmen wir mal an, wir sind jetzt überzeugt, oder? Ich bin ja sowieso schon überzeugt, wir wollen das jetzt ausprobieren. Dann findet man in den Shownotes einen Rabatt Code. Der ist „LW-Sascha-Feth“. Den muss man sich selber nicht merken oder aufschreiben, sondern der steht in den Shownotes. Wenn ich diesen Rabatt Code nutze, was bekomme ich dann? Was habe ich dann davon?

Robin:
Genau. Da bieten wir aktuell drei verschiedene Ansätze oder drei verschiedene Produkte, nenne ich es mal. Zum einen kann man grundsätzlich auch sagen, man möchte uns erst mal nur diagnostisch verwenden und dann eben bei Loewi erst mal die Nährstoff-Situation überprüfen, da dass man da so ein Bild für hat. Wenn man die einzelnen Marker, die man zusammensetzt, die wir testen, auch beispielsweise beim Hausarzt abfragen würde, landet man irgendwo zwischen 200 und 250 €, was natürlich sehr viel Geld ist. Aber so teuer sind natürlich die Labore und die die Diagnostik-Möglichkeiten, die da vorherrschen. Der Bluttest ist bei uns ein Stückchen günstiger liegt bei 199 €. Wenn man sich jetzt entscheidet, über den Code, den du genannt hast, gerade den Bluttest zu bestellen, dann bekommt man da noch mal 25 € Rabatt, also statt den 199 für nur noch 174 €. Wenn man den Schritt weitergeht und sagt Ja, ich möchte auf jeden Fall wissen, wie meine Blutwerte aussehen, aber auf jeden Fall dann auch im nächsten Schritt eben personalisierte Nährstoff-Mischung erhalten, die dann auch angepasst sind auf alles was wir genannt haben, in Analyse gucken und man sich eben nicht mehr selber dann auf den Weg machen muss. Du hast es gesagt. Man kann sich da sicherlich auch selber mit beschäftigen.

Robin:
Wenn man die Zeit dafür hat und das Interesse dafür hat, dann ist es eine spannende Reise. Aber das ist sehr, sehr viel Zeit, dass da auch gemacht werden muss. Aus dem Grund kann man sich dann eben auch entscheiden, den Bluttest gemeinsam mit den Nährstoffen direkt zu bestellen, wo wir dann per se schon mal das ist das Schöne bei dem Bluttest einen schönen Schritt entgegengehen können, weil die Nährstoffe dann die Kosten ein Stückchen mittragen. Sprich der Bluttest geht von 199 € auf nur noch 99 € runter und weitergehend der Code wenn er verwendet wird, vergünstigt dann sogar den Bluttest von den 99 auf nur noch 74 €. Man hat dann also für 74 € einen Bluttest und steigt dann quasi mit seiner ersten Nährstoff Mischung ein. Und die Nährstoffe liegen immer bei 75 € pro Monat und man hat da für die ersten drei Monate eine Ration, die damit gesendet wird. 50 € sind ein bisschen mehr als 2,50 € am Tag. Also ich vergleiche sie mal mit dem, dem schönen Kaffee am Morgen oder vielleicht dem alkoholfreien Feierabendbier am Abend, wo man dann dafür personalisiert, genau auf sich abgestimmt in Granulatform mit bestmöglichster Aufnahmefähigkeit seine Nährstoffe dann erhält.

Sascha:
Und da muss man mal ganz sicher zu sagen, ich könnte mit dem ich könnte sowohl mit dem Bluttest, den ich von euch bekomme noch mal zu meinem Hausarzt gehen und mit ihm oder ihr darüber sprechen. Ich kann aber auch umgekehrt mit dem Bluttest, den ich beim Hausarzt gemacht habe, zu euch kommen. Oder?

Robin:
Genau. Ja, sehr, sehr spannend. Genau richtig mit dem kleinen Apostroph, das man auf jeden Fall dranhängen muss, wo man so ein bisschen gleich unterscheiden muss. Weil, wie du es gesagt hast, das ist unsere dritte Möglichkeit, dass man eben mit eigenen Blutwerten zu uns kommt, die Blutwerte bei uns hochlädt. Wir verarbeiten die dann ganz normal und bereiten sie, wie vorhin auch angesprochen im Gesundheitsprofil dann selbstverständlich auch wieder auf. Der Kaviar ist hier, dass die Bluttests und beim Hausarzt selbst ein großes Blutbild nicht zu 100 % die gleichen Marke abnimmt, wie wir sie abnehmen und die wir auch benötigen. Bekannte Nährstoffe sind Vitamin D, was jetzt mittlerweile sehr, sehr oft mit dabei ist. Ein fertiger Wert, der die Eisenspeichersituation beschreibt oder ein Folsäurewert. Werte die leider nicht mit dabei sind oftmals Seelenwert einen Kupferwert den wir auch mit abnehmen und dann vor allem ganz wichtig in den fast schon Makro und der Stoff Bereich ein ganz ganz wichtiges Thema, was wir heute nur kurz angerissen hatten die Omega-Fettsäuren. Auch die werden bei uns in der Festung mit abgerufen. Die werden sehr selten bisher bei den Blutbildern von Hausärzten mit abgerufen. Deswegen da kann man sich dann gerne auch bei uns auf der Seite schlau machen, welche Parameter wir unbedingt benötigen und man die dann abfragt beim Hausarzt. So rum kann man es machen. Das geht vor allem auch vielleicht noch an die Person raus, die einen sehr, sehr guten Draht zu dem Heilpraktiker haben, irgendwo oder in einem Umfeld sind, wo ein Sportarzt zur Verfügung steht, vielleicht sogar Leistungssportler sind und Zentren vor Ort haben, wo man auch und das bieten wir die Möglichkeit, weil viele Leistungssportler mit uns oder Loewi nutzen, die dann eben noch mehr Parameter abnehmen und noch mehr Werte abnehmen. Das sind Blutbilder, die dann gerne mal 400, 500 € kosten. Das Schöne ist, dass wir das auf der technischen Seite trotzdem verarbeiten können, weswegen wir die Möglichkeit da bieten können, eben auch nur die Nährstoffe auf Grundlage des Blutbild, das man selber hat, bekommt.

Sascha:
Also ich hätte jetzt noch ganz viele Fragen, teilweise Fragen, auch aus Eigeninteresse. Aber ihr habt ja für eure Kundinnen und Kunden einen ganz tollen Support. Also ich nutze zum Beispiel ganz gerne den WhatsApp-Support, den ihr da habt und auch immer sehr schnell reagiert. Ich würde sagen, diese Fragen verlagere ich einfach auf den WhatsApp-Support und sage dir für den Moment vielen Dank, dass du dir die Zeit für uns genommen hast.

Robin:
Ich sage auch vielen Dank, dass ich da sein durfte. Das hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Möchte auf jeden Fall noch mal auch Danke an die Zuhörer sagen fürs Zuhören per se und. Noch mal betont, weil es ebenso wichtig ist. Zum Abschluss auch ein Stück weit von unserer Seite. Das Thema Nahrungsergänzung ist unfassbar wichtig, aber eben auch immer das Gesamtbild im Blick zu behalten und so tollen Coaches und Trainern wie dir eben ein offenes Ohr zu schenken, die über so viele Bereiche eben referieren. Nicht nur reine Nahrungsergänzung, auch wenn sie super wichtig ist.

Sascha:
Also dem Dank an die Zuhörerschaft schließe ich mich an und noch mal zur Erinnerung: den Shop, den Rabatt-Code und den Link findet ihr in der Videobeschreibung bzw den Shownotes. Damit bedanke auch ich mich fürs Zuschauen bzw Zuhören und freue mich, wenn wir uns in der nächsten Folge wieder sehen oder hören.

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Peter und die Paprika

Peter und die Paprika

Vor vielen Jahren ging es einem ehemaligen Arbeitskollegen von mir, nennen wir ihn Peter, nicht gut. Er hat eigentlich nur Mist gegessen, und das auch noch unregelmäßig. Die Folge waren wirklich große Probleme mit seinem Stoffwechsel und Kreislauf. Es ging ihm wirklich sehr schlecht und das sah man ihm auch an.

Die Geschichte auf YouTube ansehen

Gesunde Ernährung ohne Küche?

Also hat uns Peter in einer Kaffee-Pause um Rat gefragt. Regelmäßiges Kochen war ihm zu anstrengend. Außerdem war er gar nicht sicher, ob er eine Küche in seiner Wohnung hat, geschweige denn Töpfe.

Ja wirklich, er war sich nicht sicher, ob er eine Küche in seiner Wohnung hat.

Zu seiner Ehrenrettung, zumindest teilweise, es war so eine Pentryküche, deren Herdplatten man mit einer großen Platte zudecken konnte. Beim Einzug war die zugeklappt, und die Vermieterin hatte eine künstliche Blume draufgestellt. Dieses Stillleben wollte Peter nicht anrühren, und daher konnte er nicht wissen, dass der eine Küche drunter war.

Aber zurück in die damalige Kaffeepause. Wir suchen eifrig nach Lösungen, die ohne Kochtöpfe auskommen, und die ihm auch schmecken würden.

Die Paprika als Lösung

Einen Vorschlag, den wir ihm unterbreitet haben, war: Paprika. Er mochte Paprika, sogar roh. Die Dinger kann man überall kaufen, und die Lösung zu schien gefunden. Was uns damals nicht klar war: Peter mochte zwar Paprika, was er aber überhaupt noch mochte, waren Lösungen.

Noch am selben Abend hat ihn eine Kollegin auf dem Heimweg mit in den Supermarkt genommen. Dort hat er sich drei Paprika gekauft. Und zwar fast allein. Tatsächlich: Am nächsten Tag war Peter auch entsprechen euphorisch. Es schien so, als sei der erste Schritt getan, um sich künftig vernünftiger zu ernähren. Zwar hatte er von den drei Paprikas noch keine gegessen, aber er war trotzdem glücklich. Genauer gesagt: Er war gerade deshalb glücklich, weil er noch keine gegessen hatte.

Die Paprika als Problem

Nicht mal eine Woche später war von seinem Glück nichts mehr übrig. Auf unsere Rückfrage, wie es mit den Paprikas läuft, bekamen wir eine genervte Antwort, dass er diesen Mist künftig sein lässt.

Was war passiert? Paprikas haben ihm immer noch geschmeckt. Wie man sie bekommt, war ihm auch klar und auch der Aufwand sie zu öffnen und in Streifen zu schneiden war wohl auch noch okay.

Aber

… jetzt hatte er ein schmutziges Messer und einen schmutzigen Teller. Die hätte Peter jetzt spülen müssen.

Außerdem fiel jetzt Biomüll an. Den hätte man ab sofort regelmäßig runterbringen müssen.

O-Ton: Jetzt müsste er nur für die Paprika sein ganzes Leben ändern.

Biomüll runterbringen und ein Messer zu spülen zu müssen, waren ein zu hoher Preis für einen gesünderen Lebensstil. Und damit endet die Tragödie. Für Peter endete sie übrigens einige Monate später im Krankenhaus.

Die Moral

Wer Peter nicht kennt oder kannte, glaubt vermutlich nicht, dass so etwas passiert. Aber es ist wahr und ich habe an keiner Stelle übertrieben oder etwas Neues dazu erfunden.

Was ist jetzt die Moral von dieser Geschichte? Von außen betrachtet ist es leicht über Peter zu spotten. Mir wird es aber immer eine Mahnung bleiben, dass man selbst in den einfachsten Lösungen, noch scheinbar unüberwindbare Hindernisse findet kann, wenn man nach Hindernissen sucht. Fokussiere dich daher immer auf die Lösung, nicht auf das Problem.

Und gleichzeitig: Sei stolz auf das, was du erreicht hast und halte es nicht für selbstverständlich. Es wird immer jemanden geben, für die oder den die Hindernisse, die du gemeistert hast, unüberwindbar scheinen.

Welche Hürde musstest du überwinden, um ein Ziel zu erreichen?

Personalisierte Nahrungsergänzung mit Bioniq

Personalisierte Nahrungsergänzug mit Loewi

In meinem bisher blutigsten Video habe ich zu Hause einen Bluttest von Bioniq (ehemals Loewi) (de.bioniq.com/) gemacht, um herauszufinden, welche Nährstoffe mir fehlen könnten. Dabei war ich eigentlich sicher, dass mir nichts fehlen würde

Den Beitrag bei YouTube ansehen

Nährstoffmangel?

Ich war mir deshalb so sicher, weil ich hochwertige Präparate nehme, die mich optimal Vitaminen und Mineralien versorgen sollten. Und tatsächlich war ich auch überdurchschnittlich gut versorgt. Speziell bei den Vitaminen, Eisen und Kupfer war auch alles optimal.

Nicht so gut lief es aber bei Selen, Cholesterin, den Triglyceriden und meinem Omega-3-Index. Und das Problem kann fast einen Punkt gebracht werden: Ich esse zu wenig Fleisch und/oder zu wenig Fisch, dafür zu viele Kohlenhydrate.

Mein Loewi-Score

Das ist teilweise Absicht, weil ich mich oft freiwillig vegetarisch ernähre. Natürlich könnte ich meinen Loewi-Score nur durch die Ernährung an sich verbessern, ohne irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel. Dennoch habe ich mir die Frage gestellt, geht es auch mit Nahrungsergänzung.

Individuelle Nahrungsergänzung

Auf Basis des Bluttests hat Loewi für mich individuell ein Granulat zusammengestellt, dass mich mit einem Löffel am Tag optimal versorgt. Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich mir zusätzlich ein Omega-3 besorgt. Viel hilft viel. So eine Packung hält drei Monate und kostet 75 € pro Monat. Das finde ich vergleichsweise günstig.

Jetzt nehme ich täglich einen Löffel des Loewi-Granulats und spüle das mit Wasser runter. Es ist ziemlich Geschmacksneutral und geht prinzipiell auch gut runter. Ein bisschen nachspülen muss man aber. Zum einen weil, das Granulat mit viel Flüssigkeit getrunken werden soll, zum anderen, weil immer noch ein Krümelchen irgendwo hängen bleibt.

Man kann das Granulat aber z.B. auch in den Joghurt mischen. Welche Farbe das Granulat hängt, ist individuell unterschiedlich. Je nachdem, welche Mängel bei eurem Bluttest herausgekommen sind und ob ihr angegeben habt, dass ihr bereits sonstige Nahrungsergänzung nehmt.

Ich nehme es jetzt bereits seit einer Woche, und das ist natürlich zu kurz für ein Fazit. Daher melde ich mich in drei Monaten nochmal, wenn der nächste Bluttest ansteht ⇨ den Newsletter empfangen, um das nicht zu verpassen

Black Friday bei Hello Fresh

Black Friday bei Hello Fresh

Dieses Jahr bekommt ihr von mir nur einen einzigen Tipp für den Black Friday, und das ist Hello Fresh. Dort gibt es gerade für neue Kunden bis zu 80€ auf 4 HelloFresh Kochboxen, inklusiver kostenloser Lieferung der 1. Box.

Achtung: Das Angebot gilt nur bis zum 29. November! Benutzt den Code „HELLO80AFF“.

Wer sich nicht sicher ist, ob HelloFresh das richtige für ihn ist, kann sich hier meinen Testbericht durchlesen oder meine Pinwand bei Pinterest ansehen:

Meine Pinwand mit HelloFresh-Rezepten bei Pinterest

Marine Omega-3-Fettsäuren gegen Muskelkater

marine Omega-3-Fettsäuren gegen Muskelkater


Ein Forscherteam um Yvoni Kyriakidou hat dazu einer Gruppe zwei Omega-3-Fettsäuren verabreicht (EPA und DHA), einer Kontrollgruppe jedoch ein Placebo. Über vier Wochen wurden täglich 3.000mg verabreicht, und die Konzentration von Interleukin gemessen, einem Botenstoff der in Zusammenhang mit Muskelkater steht. Man konnte beobachten, wie die Omega-3-Fettsäuren den Mikroverletzungen im Muskel – und genau das ist Muskelkater – entgegenwirken konnte.


Wer sich ausgewogen ernährt, der sollte eigentlich gut mit diesen Fettsäuren versorgt sein. Wenn du allerdings auf Nummer Sicher gehen willst, empfehle ich dir diese vegane Omega-3-Präparat:

Es ist nicht nur vegan, sondern löst sich auch sehr gut in Wasser oder anderen Getränken auf. Du hast also keine Fettschicht, die sich einfach oben absetzt wie bei manchen anderen Präparaten.

Hier geht’s zur Studie:

https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12970-020-00405-1

Noch mehr Tipps gegen Muskelkater gefällig?

Lies hier, wie du deine Ruhetage optimal gestalten kannst.

Testbericht: HelloFresh

Testbericht Hello Fresh

Pünktlich zu Beginn der Corona-Krise verschlug es meine Frau und mich Ende März 2020 ins Home Office. Seitdem stellt sich nun auch jeden Mittag die Frage: Was essen? (siehe auch: Mittagessen) Da es aktuell auch keinen Spaß macht einkaufen zu gehen, haben wir uns schnell wieder an Hello Fresh erinnert. Das hatten wir bereits 2013/2014 schon für mehrere Monate getestet. Damals noch ohne Kinder. Die Erinnerung daran war zwiespältig. Teilweise waren uns die Gerichte zu aufwändig und nicht immer nach unserem Geschmack. Ganz zu schweigen davon, das man regelmäßig die Kühlakkus zurücksenden musste. Dennoch trug nun, fast 7 Jahre später,  die Essensfrage derart unangenehm zur mentalen Last bei, dass wir einen zweiten Anlauf wagen wollten.

Hello Fresh im Test – zum zweiten mal

Also setzten wir uns vor den Computer und recherchierten. Die Familienbox schien uns ganz sympathisch. Die Gerichte sind dann ja hoffentlich weniger aufwändig, so dass es gut in den Familienalltag passen sollten. Wir haben dann nur noch kurz überlegt, ob wir uns direkt auf die vegetarische Auswahl einengen sollten, haben uns aber erst mal dagegen entschieden. Weiterhin haben wir uns für drei Gerichte pro Woche für vier Personen entschieden. Also haben wir auf die erste Box gewartet, und wurden direkt begeistert. Aber eines nach dem anderen. Wenn ich gleich die eine typische Woche beschreibe sei dazu gesagt, dass die konkreten Tage natürlich davon abhängen, wann ihr bestellt. Es kann sich also entsprechend um ein paar Tage verschieben.

Diesen Beitrag im Podcast anhören:

Samstags wird die Kochbox geliefert

Genau zu wissen, das einmal pro Woche eine Kochbox geliefert wird, ist fast gleichbedeutend zu einem fixen Termin im Kalender. Große spontane Ausflüge sind dann keine gute Idee. Andernfalls wird im Paket nach ein paar Stunden am Ablageort die Kühlkette unterbrochen. 2013 war das noch extrem nervig. In einem Lockdown mit Kontaktbeschränkungen kein Problem. Sollte doch mal wieder irgendwann ein Ausflug oder Kurzurlaub anstehen, so lässt sich die  Box auch mal bequem pausieren.

Die Rezepte passen immer zu einer Tüte
Die Rezepte von Hello Fresh passen immer zu einer Tüte


Die Lebensmittel sind in der Box in nummerierten Tüten sortiert. Die kann man einfach so zur Seite stellen und später als Ganzes zur passenden Rezeptkarte greifen. Praktisch: Die Tüten sind biologisch aubbaubar, so dass der Bioabfall direkt darin landen kann. Alles, was kühlgehalten werden muss liegt in einer separaten Tüte mit Kühlakkus. Anders als früher muss man die Akkus nicht mehr zurücksenden. Es sind mit wassergefüllte Plastiktüten, die man einfach ausleert und die gelbe Tüte wirft. Auf das Thema Plastik kommen wir aber gleich nochmal zurück.

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Am Wochenende ohne Einkaufen Kochen

Die wöchentlichen drei Gerichte verteilen wir meistens auf Samstag und Sonntag. Seltener auch mal noch auf den Montag. Sehr oft musste vorher Samstags noch spontan eingekauft werden, damit wir Sonntags nicht hungern. Dieser Einkauf ist nun nicht mehr notwendig und das bringt uns eine zusätzliche Erleichterung.
Die Gerichte kommen uns tatsächlich etwas weniger aufwändig vor als noch früher. In der Regel sprechen wir von 20 bis 40 Minuten. Das hängt vor allem davon ab, wie viel Gemüse oder Kartoffeln geschält und geschnitten werden muss. Sehr oft denke ich darüber nach, ob es denn schon erschwingliche automatische Kartoffelschäler für den Privatgebrauch gibt. Wirklich jedesmal denke ich allerdings darüber nach, wie sehr es mich nervt Kräuter zu zupfen und zu hacken. Hier würde ich lieber auf fertige Tiefkühlkräuter zurück greifen. Die Kräuter sind ebenfalls oft noch in Plastikfolie verpackt. Insgesamt ist Hello Fresh mit Plastik nicht verschwenderisch, aber auch nicht wirklich sparsam. Dennoch hat die Marke es geschafft, dass ich eher ein grünes Image von ihr habe. Da die einzelnen Zutaten genau abgemessen sind, muss nichts weggeworfen werden. Vielleicht mit der Ausnahme von Zwiebeln. Hier sind – für unseren Geschmack – immer viel zu viele in den Rezepten.


Insgesamt kann ich den Zutaten eine sehr gute Qualität bescheinigen. Fast immer übersteht auch alles unbeschadet den Transport und nur selten gibt es Tomatenmatsch. Die Rezepte sind auch wirklich gut verständlich, so dass auch Laien (wie ich) kein Problem mit der Zubereitung haben. Hier gibt sich Hello Fresh viel Mühe und das merkt man auch. Geschmacklich war es aber noch immer alles gut bis sehr gut und die Portionsgröße passt auch gut für uns (zumindest so lange wir keine hungrigen Teenager haben). Aktuell essen unsere Kinder ihre Portion selten ganz auf, so dass eine Person für den nächsten Mittag versorgt ist.

Ein gesundes Essen für Familie?

Dazu muss man sagen: Jein (gesund) und nochmal Jein (Familie). Die Rezepte enthalten viel Sahne, gerne auch mal Speck oder es wird paniert. Auf der Lebensmittelampel reicht das vermutlich meistens für ein A oder B, aber es ist noch Luft nach oben. Wichtig ist bei der Gesundheitsfrage vor allem: Was wäre die Alternative? Wenn Hello Fresh Fertiggerichte und Fast Food ablöst, dann macht man gesundheitlich einen riesigen Sprung nach oben.


Ebenso springen unsere Kinder nicht vor Begeisterung auf und ab, und wir müssen noch gut Zureden, damit sie das Gemüse probieren. Leider definiert sich hier „Familienbox“ mehr über die Anzahl der Gerichte, als über den Inhalt. Manchmal kommt es auch vor, dass die Kinder gewisse Gerichte komplett boykottieren. Dann haben meine Frau und ich automatisch ein Mittagsessen für den Folgetag. Ein bisschen geholfen hat es uns, die Kinder in die Auswahl der Gerichte einzubinden. 

Dienstags werden die neuen Gericht ausgesucht

Per E-Mail werden wir jeden Montag daran erinnert, die Gerichte für die neue Woche noch bis Dienstagabend auszusuchen. Dann öffnet sich eine Webseite, auf der man die nächste Box individuell zusammenstellen kann. Per App geht es wohl auch, aber das haben wir noch nicht probiert. Die Auswahl ist immer recht groß, und wir finden auch meistens mehr als nur drei Gerichte, auf die wir Appetit bekommen. Wir meint dabei vor allem meine Frau und mich. Die Kinder suchen eher in der Form aus „Ich will das hier, aber dann ohne die Karotte!“. Deal. Die Gerichte sind auch immer gekennzeichnet, ob sie vegetarisch, vegan, low carb, glutenfrei, usw. sind. Also auch auch bei speziellen Interessen ist die Auswahl immer gut.
Genauso einfach ist es, mal spontan ein viertes Gericht auszuwählen. Außerdem gibt es immernoch besonders schnelle, weil schon fertige, Gerichte wie z.B. eine Quiche oder Suppe sowie verschiedene Nachtische. Meistens verzichten wir aber darauf. Momentan kommt es häufiger zu spontanen Änderungen seitens Hello Fresh. Wenn der Lieferant keine Paprika liefern kann, liegen Tomaten als Ersatz bei (inkl. Erklärung, welche Rezeptschritte sind ändern). Auch bei sonstigen Unwidrigkeiten, wie z.B. Feiertage, wird man benachrichtigt, dass es zu Verzögerungen kommen kann. Das ist natürlich im Details immer unschön. Gleichzeitig geht Hello Fresh sehr transparent damit um, was sie sympathisch macht.

Fazit: Ist Hello Fresh empfehlenswert?

Ja. Zunächst sind 60€ pro Box kein Schnäppchen. Macht man sich aber bewusst, dass hier drei Gerichte für vier Personen mit sehr guten Zutaten enthalten sind, geht der Preis voll in Ordnung. Vor allem haben wir an drei Tagen eine spürbare Erleichterung, da wir keine Kochbücher wälzen oder gar Einkaufen gehen müssen. Wir werden Hello Fresh daher noch länger treu bleiben. In der Familie haben wir die Kochboxen daher auch schon weiterempfohlen, was immer zu zufriedenen Hobbyköchen geführt hat. Eine grundlegende Offenheit für Gemüse sollte aber bei allen in der Familie vorliegen. 
Wenn du nun selbst Hello Fresh ausprobieren willst, so kannst du das über den folgenden Partnerlink tun:


Viele Freude beim Kochen!

Testbericht: Protein aus Insekten

Insekten als Proteinquelle der Zukunft? Mein Testbericht zu Isaac Nutrition

Es ist bestimmt schon 25 Jahre her, als die Tequila-Lutscher aufkamen. In ihnen waren verschiedene Insekten, zu denen man sich vorarbeiten musste. Meine Mutter hat meinem Betteln nachgegeben und mir einen besorgt. Ich habe kurz vor der kleinen Heuschrecke darin gekniffen.

In den Folgejahren hörte man nur wenig über Insekten als Nahrungsmittel. Meistens in Reportagen über abgehobene Sterne-Restaurants, Überlebenstrainings oder Naturvölker. Seit kurzem kocht das Thema sprichwörtlich wieder hoch. Sind Insekten die Nahrungsquelle der Zukunft?
Vor allem aus ökologischen Gesichtspunkten scheint die heutige Massentierhaltung kein zukunftsfähiges Modell zu sein. Also umstellen auf vegetarische Alternativen oder lieber Fleisch aus dem 3D-Drucker? Oder vielleicht doch lieber: …. Insekten! Protein aus Insekten?

Warten auf das Probierpaket

Nun stolpere ich auf Instagram über Isaac und ihren Claim: „Refuel with Insect Protein“. Also bestelle ich mir ein Probierpaket und überbrücke die Wartezeit damit, mich an den Gedanken zu gewöhnen, mir nach dem Training einen Würmersaft anzurühren. Isaac verspricht, dass der Rückgriff auf Insektenprotein viele Vorteile bietet:

  • Das Aminosäureprofil aus Insekten ist hochwertig und vollständig
  • Weitere Vitamine und Mineralstoffe erhöhen den Nährwert
  • Laktosefrei und dafür ballaststoffreich
  • Die Aufzucht von Insekten ist hygienisch und benötigt kein Antibiotika
  • … verbraucht 2.500x weniger Wasser,
  • … beansprucht 200x weniger Land
  • … und stößt 100x weniger CO2 aus, als es die gleiche Proteinmenge aus der Rinderzucht täte

Klingt ja so, als würden die Buffalo-Würmer aus den Niederlanden heute schon alle Probleme lösen, welche die Massentierhaltung sonst vielleicht niemals in den Griff bekommt. Die Spannung auf das Probierpaket steigt.
Bei Sportlern ist momentan das Whey-Protein der Renner. Leider wird es aus Milch gewonnen, und bringt damit viele Nachteile der Großtierhaltung mit sich. Sollte mir das Insektenprotein schmecken, wäre ich bereit zu Gunsten der besseren Umweltbilanz (sowie aus Gewissensgründen) umzusteigen.

Post ist da!

Einige Tage später ist mein Probierpaket da. Neben 12 Portionsbeuteln gibt es einen Shaker aus Weizengras. Das Thema Nachhaltigkeit hört für Isaac also nicht beim Proteinpulver auf. Es gibt die Geschmacksrichtungen Kakao, Vanille und Kokos. In einem Beutel befinden sich jeweils 30g Pulver, die in 350ml Wasser oder pflanzliche Milch eingerührt werden wollen. Davon sind 23g Protein und 3g Fett. Top!Bei 29,00€ für das Probierpaket kommt man auf ca. 2,40€ pro Portion. Ein vergleichbares Whey-Produkt kommt auf den halben Preis. Das ist dann wohl der Aufschlag für die Rettung der Welt und das Gewissen. Noch ist dieser Markt eine absolute Nische, gut möglich also, dass sich der Preis nach unten bewegt, sobald er wächst. (Außerdem ist im Probierpaket auch der Shaker für 13,00€ irgendwie verrechnet.)


Die drei Geschmacksrichtungen im Isaac-Probierpaket: Kakao, Vanille und Kokos

Der erste Schluck


Knapp bemessen: Shaker aus Weizengras

Pflanzliche Milch habe ich leider nicht im Haus, also wird die erste Portion mit Wasser angerührt. Leider ist der Shaker relativ knapp bemessen für 350ml, so dass sich das Pulver stark türmt und man vorsichtig sein muss, nichts zu verschütten. Auch löst sich dadurch nicht alles Pulver ordentlich auf, sondern ein Teil bleibt im Deckel hängen. Die nächste Portion kommt daher in den großen elektrischen Shake-Mixer. Nach all der Spannung in der Wartezeit, bin ich nun nervös und zögere beim ersten Schuck (sowie auch beim zweiten und dritten). Ich bilde mir ein, ein Kratzen im Hals zu spüren, wie von kleinen Insektenbeinen. Nun mal Einbildung beiseite: Dafür, dass es in Wasser angerührt ist, schmeckt es ganz annehmlich. Nicht sehr gut, aber man kann es trinken. Das Kratzen kommt von nicht vollständig aufgelöstem Pulver. Pfeift man teilweise auf die Ökologie und verwendet Milch wird es etwas geschmackvoller. Geht man auf pflanzliche Milch, steigt der Portionspreis natürlich weiter an. Hier muss jeder für sich entscheiden und Geschmack gegen Portionspreis und Umweltverträglichkeit abwägen.


Mein Fazit: Langfristig werde ich mir eine Dose mit Kakao- oder Kokos-Geschmack (36€ für 650g bei Amazon) ins Regal neben die Whey-Dose stellen (die gibt es nämlich auch mit Kaffee-Geschmack). Das verbessert mein Gewissen künftig an jedem zweiten Tag und mit ca. 1,70€ pro Portion ist diese Lösung preislich „nur“ noch ca. 40-50% teurer als die Whey-Variante.
Habt ihr Fragen zu dem Thema? Traut ihr einen Schluck Insektenprotein zu oder überwiegt noch der Ekel? Schreibt mir!

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