Aller guten Fitnessblogs sind drei

Ich habe drei Anläufe mit einem Fitness-Blog gebraucht um herauszufinden, über was ich schreiben will und was ich eigentlich für mich erreichen will. Und damit: Willkommen zu Blog Nummer 3,5. Ich lade dich zu einer entspannten Reise ein, die hart werden wird.

Ich habe drei Anläufe mit einem Fitness-Blog gebraucht um herauszufinden, über was ich schreiben will und was ich eigentlich für mich erreichen will. Und damit: Willkommen zu Blog Nummer 3,5. Ich lade dich zu einer entspannten Reise ein, die hart werden wird.
Der erste Blog, „Fit in Function“,  ist schon wieder so lange her, dass nur grob schätzen kann. Irgendwann um 2012. Es gab keinen echten Focus oder Geschichte, die ich erzählen wollte, sondern nur ein Mitteilungsbedürfnis. Die Sprache wechselte munter zwischen Englisch und Deutsch und außer meinen Freunden und ein paar Leuten bei Google+ (das belegt nochmal das Alter) hat vermutlich fast niemand die Beiträge gelesen. Es folgte eine Pause von 7 Jahren. Eher zufällig wurde ich 2019 daran erinnert, dass ich mir mal den Blog „Keine Zeit für Fitness“ bei Blogger reserviert hatte. Höchste Zeit für den ersten Beitrag dachte ich mir. Leider war der zweite Anlauf auch zum Scheitern verurteilt. Dieses mal lag es an meinem eigenen Anspruch. Ich dachte, ich müsse Lösungen für das Problem „keine Zeit für Fitness“ liefern, und den Menschen zeitsparendes Training näher bringen.  Aber lässt sich das mit der Ehre eines Personal Trainers verbinden? Ist es nicht verwerflich, auf dem Weg zu körperlicher Gesundheit und Fitness die bequemen Abkürzungen suchen zu wollen.Außerdem gab es kaum Lösungen, die nicht an irgendeiner Stelle Abstriche oder Kompromisse erfordert hätte. So lange ich keine perfekte Lösung habe – dachte ich – kann ich es auch gleich sein lassen.

Prima Papa, wie produktiv du bist!

Als ich den Blog hier auf sascha-feth.de gestartet habe, war mein Arbeitstitel eigentlich „Prima Papa“. Es ging mir darum, wie man als Vater in all seinen Rollen bestehen kann. Wie kann man sich genug um sich selbst kümmern, ohne zum Stoffel oder Egoisten zu werden? Die ersten zwei/drei Posts waren vorbereitet, da entschied ich doch lieber Richtung Produktivität abzubiegen. So entstand nebenbei-produktiv.de.
Zwischenzeitlich habe ich einen Teil der „Keine Zeit für Fitness“-Posts hierher umgezogen und auch den einen oder anderen Beitrag zusätzlich geschrieben. Meistens nur auf Zuruf, wenn mich z.B. jemand nach Tipps für die Gestaltung von Ruhetagen gefragt hat.  Mehr sollte nicht sein, denn ich hatte immer noch keinen Königsweg für meine Lesys (meine hier bevorzugte Genderkurzform für „Leser*Innen“) parat.

Die neue Entspannung auf dem Weg zum Ziel

Während im Lockdown auf der Trainingsfläche Flaute herrschte, habe ich mich immer mehr für das Thema Gewichtsreduktion interessiert und begonnen, mich darauf zu spezialisieren. Im Blog habe ich das nie abgebildet. Zwar bin ich der Meinung, einen sehr guten Weg für meine Kundinnen und Kunden, gefunden zu haben, aber jetzt war ich vom Hochstapler-Syndrom betroffen. Ich bin doch schließlich kein aus TV und Zeitung bekannter Abnehmexperte.Wer würde von mir lesen wollen, wenn es doch die großen bekannten Fitness-YouTuber und -Podcaster gibt.
Also war auch Anlauf 3 dem Ende nah. Zeitgleich habe ich im Rahmen von anderen Projekten über bequeme Abkürzungen und Königswege auf dem Weg zu den eigenen Zielen gesprochen und geschrieben. Das Fazit war, dass es die fast nie gibt, und die Beharrlichkeit auf dem Weg das eigentlich Ziel ist. Das Streben danach, immer besser zu werden, aber eben ohne das typische Begleitgefühl, aktuell nicht gut genug zu sein. Wir müssen nicht perfekt sein, aber wir sollen auch nicht resignieren. Das Ziel ist, morgen besser zu sein als heute.
Hiermit lade ich dich ein, mir auf diesem Weg zu folgen. Bist du hauptberuflich Fitness-Modell oder Bodybuilder? Dann ist dieser Blog leider nichts für dich. An andere anderen: Lasst uns den Weg gemeinsam gehen. Wir werden schwitzen, Muskelkater haben und unsere heimlichen Ziele vielleicht niemals erreichen. Dennoch werden wir zufrieden mit uns sein, und uns auf die Schulter klopfen, weil wir nie stehen bleiben.


Dein Personal Papa & Trainer
Sascha

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